ALPHONS SILBERMANN 1909-2000 zum 107ten Geburtstag

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Vom DONNERSTAG, 11. August 2016

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Am 11. August des Jahres 1909 wurde Alfons Silbermann als einziger Sohn eines Kölner deutsch-jüdischen Druckerei-Gründer-Ehepaars SALI SILBERMANN in der Trierer Straße geboren.

Alfons Silbermann nannte sich aus wichtigen Gründen, nach 1933, Alphons, unterschrieb indes zeitlebens weiter Alfons, und hatte später die Gewohnheit, als inzwischen weltkannter Mediensoziologe empirischer Ausrichtung, wenn ihn jemand einfach mit „Silbermann“ benannte, zu monieren, ihn mit „entweder Alphons zu Duzen oder mit Professor Silbermann, zu Siezen“.

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Silbermann begrüßte einen Ankommenden mit der schlichten Begrüßungsfrage:

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Was wollen Sie?“ (auch am kalten Telefon) – wobei er stets verbindlich, schnell und klar ansagte, was sein Teil sein konnte – ohne Umschweife.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER am 11. August

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. August

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neues deutschland am 11. August

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Heute jährt sich Professor Silbermanns Geburtstag zum 107ten Mal.

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Dietmar Moews meint: Der Kölner Soziologe Professor Dr. Alphons Silbermann war ein wesentlicher Teilnehmer an meiner jahrelangen empirischen Sozialforschung zur „Verirrten Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ (Thema: Empirische Soziologie der Organisation der intermediären Nichtregierungs-Organisationen im Verbändestaat (NGO).

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Meine Frage lautete:

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Können Kunst- bzw. Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten und tun sie das, wie? warum nicht?

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Es entstand über die Totalerfassung aller empirischen Strukturen der („staatlich-gesetzlich festgelegten“) Strukturen der Kunstorganisation, die es heute in Deutschland gibt, sowie wird anschließend eine Funktionsanalyse (das ist wie eine Kriminalgeschichte) in dieser promovierten Dissertation ausgeführt und im Text verständlich dargestellt:

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– das ist der Kernbereich es Kunsterlebnisses von Kunstproduzenten, Kunstwerken und Kunstkonsumenten, dazu die vorgelagerten Bereiche (Künstlerausbildung, Kunstkonsumentenausbildung, Werkstoffe-Herstellung, Hndwerk, Werkstoffkunde, Werktechniken, Material, Transport, Distribution u. a.) sowie

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ist es die der Kunst nachgelagerten Bereiche (der gesamte Kunstbetrieb, Kunstwissenschaft, Kunsthistoriker, Restauratoren, Museumspersonal, Konservatoren, Publizistik, Kunstwirtschaft, Agenturen, Fremdenverkehr u. a.)

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– daran anschließend eine Funktionsanalyse dieser empirischen (wirklich seinsgebunden) Totalstruktur der Kunstorganisation eine vollständige originelle Fallstudie (Gründung der Bundesakademie für Künstlerweiterbildung in Wolfenbüttel e. V.) Vollanalyse im Promotionszeitraum von zehn Jahren eine Funktionsanalyse mehrerer empirischer aktionsrelevanter „Verbandshandlungen (des BBK) zur Gründung der „Bundesakademie zur künstlerischen Weiterbildung Wolfenbüttel e. V.. Es wrd also eindeutig und klar zwischen der Struktur der echten Künstler (Kunstproduzent) und allen anderen Nichtkünstlern (Kunstkonsumenten) getrennt analysiert und interpretiert

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– als es gibt demgemäß im staatlichen Organsiationssystem der Kunst echte Künstler und viele eingeschlichene unechte Künstler, die alle mit eigenen Ambitionen die

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staatlich dirigierte Kunst-, Künstler- und Kunstbetriebsförderung anzudocken versuchen:Kunstwerke selbst, weder Werkbereich er echten Künstler, noch der Wirkbereich der Kunstkonsumenten und Kunstbeurteilung ist nicht Untersuchungsgegenstand hinsichtlich einzelner Künstlerleistungen.

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.Die unechten Künstler und Kunstkonsumenten dominieren das System der ampirischen Kunstorganisation in Deutschland. Sie holen – stellvertreten durch diie SALONPERSONNAGE* – alles weitgehend ab:

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Können Künstlerverbände und Künstler- und  Künstlerinteressen vertreten und verwirklichen? – das ist die Frage

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Und die Antwort auf die Fragestellung lautet lapidar:

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Künstlerverbände (und die empirischen Verbände im Deutschen Kulturrat) in der Bundesrepublik Deutschland können Künstlerinteressen nicht politisch vertreten und nicht durchsetzen (es wird u. A. geklärt, was Künstlerinteressen sind); aber die die Künstler stellvertretenden Funktionäre versuchen nur zum Schein, artikulierte Interessen ernsthaft zu verfolgen. Stattdessen lassen sie sich von der staatlichen Organisationsmacht als eine „SALONPERSONNAGE“, bestehend aus echten und unechten Künstlern, ganz konkret „kaufen“-.

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  • Erwerbsberufsmenschen (überwiegend Kunstbetriebs-Berufler sowie Juristen, teils auch Artmen, Kunsthändler, Galeristen usw.) sowie intermediäre ehrenamtliche und informelle private Nichtkünstler. Alle Typen der Salonpersonnage sind überwiegend Parteimitglieder der SPD (Im Deutschen Kulturrat und „Kulturpolitische Gesellschaft Hagen e. V., der IG-Medien VER.DI u. a.)

 

Der Professor Silbermann hat mit seinem Gutachten zu meiner Dissertation den kritischen Schlüssel dazu gehalten, mit Kölner Soziologie die Bremer Universität zu überzeugen.

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Denn die Soziologen der Bremer Universität, die meine Promotion veranlasst hatte, hatten die ursprünglich einem Externen Dietmar Moews angetragene, mit Stipendium allokatierte Forschungspromotion, im Jahre 1990 „bestellt“. Um dann ab 1994 zu versuchen, das Projekt – inzwischen mit „Verirrte Kunstorganisation“ vom Doktoranden gelabelt – abzuwürgen. Allein der Kampf um die Publikation wurde vom „Gender“-fixierten Promotionsausschuss schikanös auf fünf Jahre hinausgezögert.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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So wurde eine schmerzhafte Kampfpromotion daraus, Dietmar Moews wurde ein Schmerzensdoktor, sein ursprünglicher Doktorvater (Betreuer) Prof. Dr. Rudolph Bauer (ebenfalls mit „ph“) musste die Bremer Soziologie verlassen und wurde „Erziehungswissenschaftler“, Moews‘ hängendes Promotionsverfahren zum „Dr. phil.“ als Münchner Externer der Bremer Universität, ohne Betreuung, wurde nach vielen Kampfesjahren, nur durch und mit extremer eigener privater Sozialarbeit und Kommunikationshilfe freundschaftlicher Privatmenschen, letztlich mit der offiziellen Universitäts-Publikation „erzwungen“.

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Und hier gab Alphons Silbermanns Gutachten, der auch in Bremen, als bekannter Antipode von Theodor W. Adorno, einen GURU-Status hatte, den Ausschlag, weitere Bremer Soziologen zu gewinnen, die Verhinderer schließlich im Jahr 2000 zurückzudrängen und zum Doktoranden-Kolloquium und über die öffentliche Disputation letztlich mit hervorragender Schlussnote durchzusetzen. Noch fünf Jahre währte die weitere Verhinderung der PUBLIKATION, die endlich im Jahr im Jahr 2005 offiziell seitens der Universität Bremen erfolgte (dort verschleiernd, komischer Weise, datiert auf das Jahr des Abschlusskolloquiums, 2000, nicht desjenigen der Publikation, 2005.).

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Auf die Frage, ob das wertvolle erarbeitete akademische Wisssen an der Universität Bremen nun angeboten werden dürfe, lautete die Antwort:

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„Sie wissen doch, dass die Soziologie der Universität Bremen sich ausschließlich dem Feminismus und der Gender-Thematik personell widmet“. So die Vorsitzende des Promotions-Ausschuss Dr. phil. der Universität Bremen, Prof. Dr. Marlis Krüger.

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Man wusste offensichtlich im Jahr der Zulassung, 1990, nicht, was man mit Dietmar Moews, mit Rudolph Bauer, und, mit ihm, Alphons Silbermann, die Universität Bremen der 1990er Jahre sich für eine Aufklärungs-Struktur „eingekauft“ hatte.

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Silbermanns Methodenvorschläge der „Systematische Inhaltsanalyse mit strukturell-funktionaler Systematik“ sowie seine

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Empirische Kunstsoziologie“ –

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sind das bis heute einzige und herausragende Schema aller Organisationsstrukturen im „totalen Kunstprozess“ und zum Ansatz einer Feldforschung des „Kunsterlebnisses“, von Produzent, Werk und Konsument“ herausragend geignet (Strukturell-funktonale systematische Inhaltsanalyse (Content Analysis; s. a. Klaus Merten/Münster).

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Zu seinem 100sten Geburtstag hatten zwei Siftungen sowie die Stadt Köln und die Kölner Universität bekannt gegeben, dass nahe des Kölner Südstadions ein neues Studentenwohnhaus erstellt werden solle. Es ist inzwischen eingeweiht und bezogen worden:

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ALPHONS SILBERMANN-HAUS

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(mit über 100 Zimmern) eine herausragende Anerkennung für meinen verehrten Freund Alphons wie auch die Benamung des Alphons-Silbermann-Weges an der Universität zu Köln.

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Momentan malt Dietmar Moews das Portrait von Emeritus und Erfolgsautor Alphons Silbermann in der Kölner Südstadt, ganz in der Nähe, wo der bedeutende Kölner Jude herstammt und sein privates Leben bis 1933 und nach 1956, mit diversen Ortswechseln, wieder, wichtige Jahre seines Schaffens als empirischer Soziologe, Hochschulprofessor und Publizist tätig war.

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Immerhin war Professor Alphons Silbermann Nachfolger von dem Soziologen Alfredo Pareto in Lausanne (Schweiz, am Genfer See) so wie als Nachfolger von Émile Durkheim an der Universität Bordeaux berufen. Dazu arbeitete Professor Silbermann an der Universität zu Köln durch, mit und für René König. König hatte Silbermann, den NAZI-Verfolgten Kölner, aufgrund Silbermanns großem Triumph an der Pariser Sorbonne,1958 in die Heimatstadt zurückgeworben; gemeinsam haben Silbermann / König viele Jahre lang die KZ für SS (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie herausgaben. Außerdem betrieb Professor Silbermann ein eigenes universitätsunabhängiges (marktwirtschaftliches) Sozialforschungs-Institut für Massenkommunikations-Forschung und als Medienberater von Axel Springer, dem Gründer der BILD und WELT.

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Das gemalte Portrait des ALPHONS SILBERMANN, Öl auf Leinwand, 130cm / 110cm, entsteht zur Zeit in der Mainzer Straße 28, soll zum Kauf angeboten werden und kann zum OFFENEN ATELIER 2016, anfang September, besichtigt werden.

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