BLUTRUNST mit Detjen am Donnerstag im DLF – nicht auffindbar

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vom Freitag, 29. Juli 2016

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SOZIOLOGIE für ANFÄNGER: Anfang nächste Zeile

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Herr Detjen muss, wie jede liebe Leserin und jeder liebere Leser seine persönliche anthropologische Frage selbst klären und beantworten, um dann – HIER – im nächsten Schritt zum Sozialen zu kommen sowie zum ‚Forschungsgegenstand der SOZIOLOGIE. Sie sucht, Soziales Geschehen aus Sozialem zu erfassen, zu analysieren und zu interpretieren sowie, darüber schriftlich Auskunft zu geben.

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Sehr geehrter Herr Detjen.

Eigentlich hatte ich Sie bereits als Loyalitäts-Dienstklassen-Mann beim DLF aufgegeben. Danke für Ihre Mail-Antwort, die ich nicht erwarte.

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Vorab zu rügen ist die Tatsache, dass die Radio-Gesprächs-Sendung, am 28. Juli 2016, Donnerstag Morgen um 2 Uhr im DLF, auch am nächsten Tag nicht in DLF.de zu finden war. Die DLF-Homepage ist eine eklige Machart, die die DLF-Personnage sicher nicht selbst benutzt – es ist zum Schreien. Man hört irgend Etwas, weiß nicht, wer wie was, welcher Titel, welche Sprecher, nicht, wie die Sendung heißt. Und das ist nicht akut vom Hörer zu finden. Man müsste dort einen Brief hinschreiben, wenn man nicht vom DLF über Google, Facbook, Twitter oder sonstige Machenschaften klientelisiert werden möchte.

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Diese STEFAN-DETJEN-SENDUNG im DLF war und ist nicht zu finden.

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Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

 

Wer im Radio auftritt, sich als ein Fachmann ausgeben lässt, aber noch nie etwas vom totalen Gesellschaftsprozess gehört hat, sollte keine Frechheiten loslassen unter dem Etikett Wissenschaft oder Sozialwissenschaft, Medienwissenschaft.

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Dabei es geht immer um positive empirische Ausschnitte des Lebens, das jeder in seiner subjektiven Wahrnehmung miterlebt, wozu ihm außerdem seine konkrete soziale Szenerie situativ hilft und ihn bewusst und unterschwellig beeinflusst.

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Wer wissen möchte, welches denn die Wahrheitstatsachen sind, die unter dem ständigen Mitdenken der objektiven Totalität des Gesellschaftsprozesses, als öffentliche Lage gelten sollen, muss auch die „negativen“ Abwesenheiten oder Gleichzeitigkeiten beachten. Wir dürfen nicht einfach ignorieren, dass selbst im vermeintlichen Ruhezustand einer Gesellschaft ungeheuere äußerlich möglicherweise nicht sichtbare Aufladungen vorhanden sind, die im nächsten Moment überraschende Wirkungen zeitigen, ähnlich dem Effet und Schnitt in einem fliegenden Fußball.

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Ich weiß, um den DLF zu zitieren:

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

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Der Gesprächs-Gast, ein BILD-Redakteur von BILD.de und BILD-Holz-Redaktion behauptete in Stefan Detjens DLF-Radio-Gesprächsrunde, die heutige Medienwirklichkeit habe zwischen „den Medien“ und „sozialen Netzwerken“ zu unterscheiden. – Dagegen die ganzen Youtube-Blogs und Facebook-Apps und Internetz-Blogger seien ohne Verlässlichkeit, im Unterschied zu „den Medien“, die der Wahrheitspflicht entsprächen.

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DLF-Moderator Detjen sprach dennoch anstatt von „die Medien“ darauf stets von den „journalistischen Medien“, und er nannte die sonstigen Nachrichten-, Neuigkeiten- und Informations-Bereitstellung in den Internetzstrukturen ebenfalls und völlig zutreffend von Medien.

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Die sekündlich erweiterten weltweiten Internetz-Bereitstellungen von Bildern, Tönen, Texten und Videos, von dezentral aktiven Voluntaristen und Bloggern meist auf eigene Rechnung gemacht, gehören zweifellos auch zu „den Medien“. Sie lassen sich weder vom Vorsitzenden Frank Überall vom Deutschen Journalisten Verband vertreten, noch klientelisieren, noch zertifizieren. Das Internetz-Blogging ist inzwischen so schnell, dass auch die etablierten Verlage eben exakt diese Echtzeit-“Smartphone“-Quelle selbst benutzen.

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Und Stefan Detjens DLF-Gast vom Journalistenverband, der überall in der LÜGENPRESSE herumschwadronierende Funktionär Frank Überall, der auch noch behauptete, er sei Medien-Wissenschaftler (wie belastbar dieses Selbstetikett ist, wird jeder erkennen, wenn er mal eine wissenschaftliche Arbeit von Herrn Überall auf Herz und Nieren prüfen würde), stimmte lauthals ein, er behauptete:

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Die Medien, das sind wir im deutschen Journalistenverband – alle anderen sind nur Netzwerker.“

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Das ist natürlich wirklichkeitsferner BULL-SHIT –

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Denn wie viel weniger oder mehr, als jeder Mensch, sind BILD-Redakteure weniger Netzwerker als ein Facebook-Teiler oder ein Blogger, ein Dienstklassenredakteur beim Deutschlandfunk weniger als eine Klofrau – alle sind Netzwerker, so what?.

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Aber gerade die Internetz-Schnittstellen sind gerade besonders sozial schwache „soziale“ Medien, sind eben besondere Fernfuchtelei-Medien.

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Der Begriff „soziale Medien“ stammt überhaupt aus der Werbeschmiede von Zuckerberg und soll dem Facebook-Marketing dienen. Der Begriff „soziale Medien“ ist aus Sicht einer der Empirie der sozialen Prozesse verpflichteten Soziologie eine absurde, irreführende Propaganda-Floskel.

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Nur falsche Propheten erfinden derartigen Blödsinn wie diesen Begriff „soziale Medien“ für eine nicht interaktive Endschnittstelle.

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Social Media“ ist ein Bullshit-Wort, ähnlich der „Schwarmintelligenz“, die lediglich vertuscht, dass es sich beim Schwarm in Aktion um banale Verdummungsaggregationen durch ECHTZEIT-Kurschlüsse handelt.

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Es gibt keine belastbare Schwarmintelligenz. Das Trial and Error von Conditional Jumps, das nach Schwarmreflexen zwar in der Datenverarbeitung mit Ja und Nein funktioniert, ist nicht auf Lebewesen, die überleben möchten, anwendbar. Wenn die JA/NEIN-Telematik über Tod oder Leben und Lern- und Korrekturprozesse im Schwarm automatisch prozessiert, können Menschlichkeitsmenschen es nicht gebrauchen. Das bedeutet, immer, wenn der Echtzeitschwarm seine Fehlverhalten korrigiert, bleiben die Opfer auf der Strecke. Lernen tun nur die Individuen das Trial überlebenden Mitspieler am Schwarm. Die am Error zerbrochenen Mitspieler haben keine neue Meliorationschance, weil sie tot sind.

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Dietmar Moews meint: Betreff der Deutschlandfunk-Sendungen von und mit Stefan Detjen, zum Thema „Medien im asymmetrischen Amok-Terrorismus-Islamismus-Krieg“, bin ich natürlich unzufrieden, wenn Falsch-Behauptungen eines Studiogastes als ausgewogen stehen dürfen, weil jemand Anderes Abweichendes oder Gegenteiliges geäußert hatte.

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Der Redakteur Detjen wird seine Qualitätsregie nicht dadurch los, dass er BULL-SHIT gegen BULL-Shit für eine sendefähige Wahrheits-Balance hinstellt. Das widerspricht sowohl der rechtlichen Norm wie auch dem Sinnzusammenhang – denn leere Behauptungen sind zu erkennen und zu stoppen bzw. zumindest konkret und unverzüglich zu hinterfragen.

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Behauptet also jemand:

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Wir kennen in der Konrad-Adenauer-Stiftung zahlreiche Studien, die die Motive und Verhalten von Gewalttätern, Amokläufern und ISIS-Terroristen herausgearbeitet und geklärt haben, sodass daran politische Konzepte zur Besserung angeknüpft werden“ – so muss Herr Detjen, in dessen Sendung dies so geschah, nachfragen, besonders da gerade ein anderer Gast zum Thema, der Regierungsberater Frankreichs, eingewendet hatte:

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Es gäbe keine aufschlussreichen empirischen Forschungsarbeiten über das konkrete Täterverhalten.“

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Mit der einfachen Nachfrage an die Adenauer-Propagandistin, eine solche Publikation konkret zu nennen, nach dem Autor, nach der Fragestellung, den zur Anwendung gebrachten Forschungsmethoden und den Hypothesen bzw. den Thesen, hätte sich der scheinbar wertfreie Widerspruch der einander sich ausschließenden Behauptungen geklärt, nämlich:

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Gibt es solche Forschung und solche Erkenntnisse und Problemlösungen und welche?

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Oder nicht?

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Beides zugleich hält nicht die Ballance, sondern ist blanker Unfug, Herr Detjen. Da kommen Sie nicht raus mit:

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.“

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Nun brachte der DLF am 28. Juli 2016, mit Stefan Detjen, einem BILD-Mann, dem Herrn DJV-Überall und Herrn Kahr, eine Anknüpfung an die Gesprächssendung der Vorwoche, auf die ich hier sofort mit einem Kriterium kommen möchte.

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Kurz noch vorab:

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Der DLF berichtet und erörtert in diesen Tagen das gesamte Themenfeld der angängigen BLUTRUNST und der gesellschaftlichen Kommunikationsverantwortung ausreichend umfangreich, die sämtlichen Arbeitsfelder und Fachleute betreffend.

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Das gesamte Redaktionsfeld in Echtzeit angemessen aufzuzäumen ist vielfältig heikel und spannend – und beginnt mit der Sprache. Ihre Kollegin Sandra Schulz dankte heute Morgen einer Gesprächspartnerin mit:

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Danke, dass Sie Ihre Stellungsnahme mit uns geteilt haben. TEILEN, statt mitteilen, weils der POKEMON so will?

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Nun also teilt der DLF ALLES, was da kommt und das Gegenteil?

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Ich komme zum Punkt: ES GEHT um VERSTÄNDNIS des empirisch SOZIALEN

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Bild-Redakteur, Gewerkschafts-Überall, Fachwissenschaftler und DLF-Redakteur sprechen über die anschwellende BLUTRUNST in Deutschland und über die Lehren für „die MEDIEN“, im auf Info- und Unterhaltungs-AV-Redaktionskriterien eingeschränkten Sinn:

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Moderator Stefan Detjen in seiner DLF-Runde selbst sprach beharrlich von journalistischen Medien, während BILD-Redakteur und der DJV-Funktionär ÜBERALL von „die Medien“ im Unterschied zu „sozialen Netzwerken“ sprechen und unsere Sprache regeln zu können meinen.

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DIE MEDIEN, das sind nach BILD und DJV (Deutscher Journalisten Verband) die KAUF-Quoten-Unternehmen und die Staatsvertrags-Anstalten, wie Deutschlandfunk, ARD und ZDF, die angeblich mit professionellen Kriterien und Qualifikation der Wahrheit (mit jeweils zwei Quellen) gemäß zu arbeiten versuchen (so sie nicht gerade alle bei dpa abschreiben).

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Die informellen dezentralen Internetz-Publizisten, Blogger, Facebook-Teiler, SMS und TWEED-Versender usw. werden nach BILD und DJV-Überall als soziales Netzwerk bezeichnet, die für Desinformation und Verantwortungslosigkeit in Echtzeit verantwortlich sind und – ABER – von ALLEN genutzt/benutzt werden.

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Nun das empirisch-soziale:

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Ich verlange von selbstetikettierenden Professionals, die zunächst keinen weiteren Beleg der Professionalität vorweisen, als dass sie noch nicht rausgeflogen sind (der Staatsdiener über die Personalakte; der BILD-Mann wg. Quotenschwunds), dass sie ihr Denken so weit aufräumen und auf professionelles State of the Art abstellen, dass mehr als Sprudelköpfigkeit herauskommen kann.

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MEDIEN sind beim Fußball die Eckfahnen und der Ball, beim Fischessen sind Medien der Teller, ein Fischmessser und ein Grätenteller und beim Entertainment durch Info-und Propaganda sind Medien zunächst überhaupt mal auf ein MEDIEN-ERLEBNIS zu beziehen.

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Das MEDIEN-ERLEBNIS besteht zunächst aus den Produzenten, dem Sendeinhalt und den Konsumenten.

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DIETMAR MOEWS „Kokolastro“, Öl auf Leinwand, 152cm/170cm, 1982 in Hannover gemalt

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Im nächsten Feedback besteht das Medienerlebnis heute weiterführend noch aus Kommunikation zwischen Produzenten und Konsumenten in einem neuen ERLEBNIS – das ist dann aber nicht mehr „Medienerlebnis“ sondern ein (spezifisches) Kommunikations- und Klientelisierungs-Erlebnis. Es endet, wo die soziale Notwendigkeit in eine Freiwilligkeit und Beliebigkeit übergeht. Und ist hier nicht mein Punkt.

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Überhaupt ist Bedingung für seriös wissenschaftliche Sozialforschung die NOTWENDIGE Handlung, niemals die „freiwillige“ oder „willkürliche“ Aktion und Interaktion. Einen spontan willkürlichen Amokmenschen kann man nicht soziologisch antizipieren, wenn seine Tat nicht notwendig, sondern willkürlich entsteht. Überigens auch nicht nachträglich retrospektiv. So fern sind diese ständigen „Hintergründe“ einfacher BLUFF der Behörden und der Massenmedien ihre Leere anzufüllen mit für-wahr-haltbaren Bull-Shit.

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Ich weiß, mich hier an eher geduldige Laien und gebildete Fachleute zu wenden. Aber wie sollen ganze Heere von dilettantischen Sabine Demmers sonst denn lernen, was sie bislang nie gehört hatten?

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MEDIEN und MEDIEN-Erlebnis in dem Infotainment-Feld sind zunächst als eine TOTALITÄT zu denken. Totalität enthält begrifflich ALLES, auch, was der Mensch nicht weiß oder nicht wahrnehmen kann.

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Das heißt, jedes Mitttel, das zur Übermittlung tatsächlich feststellbar (empirisch) am geistig-inhaltlichen Fluss von Neuigkeiten, sozialen Bezugnahmen und Führungskraft als Wirkungen irgendwelcher Mittel (MEDIEN) nachweislich ist, haben wir zu erkennen und zu beachten, wenn wir selbst professionell oder wissenschaftlich belastbar an diesem Geschehen organisatorisch mitwirken wollen.

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Empirische Totalität erlaubt uns nicht durch eigenmächtige Sprachregelung oder Sprachselbstermächtigung solche, von der Wirklichkeit abweichende Begriffe durchzusetzen oder gar als „wissenschaftlich“ hinzustellen.

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Die Totalität der Info-Unterhaltungs-Welt setzt sich täglich aus den beteiligten MEDIEN zusammen. Dabei sind die marktförmigen Medien mit einem eigenen Quoten-Wirkungsschlüssel beteiligt. Die Staatsvertrags-Geistesführer hingegen meinen über sehr eigenartige Alleskönner-Kriterien zu verfügen.

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Dagegen die informelle Kommunikation einer totalen Gesellschaft von allen aktiven sowie passiven Beteiligten im totalen Medien-Erlebnis viel stärker beeinflusst werden, als durch den Wahn und die Hybris der Herren BILD und DJV-Überall behauptet wird.

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Litfaßsäule, Stammtischgerede, VIP-Lounch-Gewitzele beim EFFZEH, Smartphone-Videos, Twitter und so weiter, Youtube, Google, Facebook und Pokemon, sind die Führer einer selbststeuernden blinden Wahrnehmungsökonomie, die niemand beim Deutschlandfunk mit einem Nürnberger Trichter verwechseln sollte.

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Leitmedien ? –

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Das Staatsfernsehen etwa?

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Die DPA?

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Die empirischen Nachweise der DLF- Studiogäste möchte ich sehen, wo der DLF-Moderator mit dem banalen Leitmediums-Vorurteil noch irgendeinen „Straßenfeger“ hinbekäme.

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Die Gesellschaft verlässt sich in der überlebensdringlichen Vorstellungs-Orientierung, bei Angst und Hoffen, Wünschen und SexusNexus, vielmehr auf Zufall und Instinktschwäche als auf den „Die Medienmacht“ akklamierenden Herrn Überall. Er ist eine Peinlichkeit für den professionellen deutschen Journalismus des Deutschen Journalisten Verbands.

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Soziale Tatsache der gesellschaftlichen Kommunikation rühren vom „totalen Geschehen“ her. Daraus wird das fortlaufende Medienerlebnis stimuliert, geimpft, cum grano salis „geführt“ und gefühlt, an dem alle emissonierenden Mitspieler multilateral arbeiten und bereitstellen.

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ZULETZT:

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Um auf Fehlerlernen und Einschwingen „der Medien“ im totalen gesellschaftlichen Kommunikationsprozess Schlüsse ziehen zu können – das war Gegenstand der zwei hier besprochenen DLF-Gesprächssendungen – dann gehören wohl die Selbstbilder jedes Mitspielers ausdrücklich, aber als solches gekennzeichnet, dazu (BILD durfte am Anfang ihrer Sendung schön selbstdarstellen).

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Dann muss aber der totale Kommunikationsprozess unserer Gesellschaft relativiert werden. Es lässt sich nicht positiv und auf handelnde Köppe reduziert, irgendeine Kommunikationsdisposition erklären. Einfach ist gut, aber vereinfacht ist naiv und falsch.

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Z. B. hat heute Kanzlerin Merkel in der Sommerpressekonferenz geantwortet:

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Wer die positiven Nachteile der „Wir schaffen Das“-Linie kritisiert, verliert dabei die negativen Optionen aus dem Auge, was Alles hätte geschehen können, wenn wir die Flüchtlinge abwehren, ersaufen lassen und versuchten das „Fortress Europe“ abzuriegeln.

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Folglich:

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Wie viel zulänglicher könnte ein professionell-medial verstärktes Geistesleben initiiert werden?

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Wie viel ansprechender könnte eine verbesserte sinnliche Betroffenheit und Orientierungshilfe entstehen, wenn nicht Fernfuchtelei und das Verkennen des totalen Kommunikations- und Medienprozesses, durchgelassen würde?

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So lange Redakteure vor der Hand eitel und eigensüchtig, nicht bereit sein müssen einzusehen, längst nicht mehr die Rolle der Leitmedien innezuhaben und nicht total zu herrschen, wird weiter geschusselt.

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Besonders die Dienstklasse-Publizisten der Staatsvertragssender heute dürften wohl einsehen, den allgemein öffentlich zugänglichen multilateralen dezentral bereitgestellten Schwall nicht mehr kontrollieren und steuern zu können. Heute kann nicht von einem zentralen Sender der impressionistische Rezipient geführt werden. Sondern die freiwilligen Konsumenten sind weniger greifbar. Und der Sender ist allerdings sehr auf Ansehen und Verlässlichkeit bzw. auf die idiotischsten Unterhaltungs- und Erleichterungs-Lieferungen angewiesen, um die Gunst des Publikums zu erreichen.

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