O Lumpia – IOC-SPORT-POLITIK mit Gladiatoren-Doping In der Kulturindustrie

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Vom Dienstag, 26. Juli 2016

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Das IOC, und deren Oberentscheider unter Präsident Dr. Thomas Bach vom DOSB, haben nun beschlossen und bekannt gegeben:

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Russische Doping-Sportler dürfen in Rio bei den Olumpischen Sommerspielen 2016 mitmachen, wenn sie einen „Persilschein“ vorlegen.

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Das ist jetzt aber spannend.

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EINS: Das IOC ist der politische Weltverband der Nationalen Olumpia-Verbände. Das IOC ist kein Sport- und Sportlerverband. Das IOC verfolgt die jeweils staatspolitische internationale Integration und die eigenen Geldprofit-Ziele.

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ZWEI: Das IOC ist Veranstalter der vierjährig veranstalteten Olumpischen Sommerspiele und der Olumpischen Winterspiele. Das IOC hat das Mandat und die Hoheit zur Veranstaltungsorganisation für Rio 2016. Dem IOC angeschlossen, also untergeordent, sind sämtliche Nationalen Olumpischen Kommitees einschließlich deren angeschlossenen nationalen Sport- und Sportlerverbände.

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Das IOC hat die Vollmacht für Ihre Mitglieds-NOKs, die Ausrichtung, die Organisation, die Wettkampfregeln und die Kulturindustrievermarktung der Olumpischen Spiele eigenständig vertraglich zu betreiben.

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Kurz, für die Vermarktungsrechte – des gesamten Merchandizings, der Eintrittskarten, der Startgelder und der Verwertung und Folgerechte der Bild-Ton-Aufnahmen und deren Vermarktung und Folgeverwertungen – erhält das IOC viele Millionen Geld und muss dafür „fernsehaufnahmegerechte Sport-Wettkämpfe sowie außerdem  Unterhaltungs-Drum-und-Dran abliefern bzw. Vertragspartnern zu erlauben“.

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Dazu gehört auch die Verpflichtung des IOC, sicher zu stellen, dass in allen Werbemärkten (z. B. auch in Russland) Fernsehrechte mit ordentlichen Sportwettkämpfen, also auch russische Sportler, wahrgenommen werden können. Das IOC darf nicht die Spiele von Brasilien absagen oder ausfallen lassen oder einzelne große Marketing-Publikums-Gruppen abkoppeln, indem deren Sportler – wegen Dopings – nicht mitspielen dürfen. Deshalb werden auch Weltrekordler, die des Dopings längst überführt wurden, nur  kurze Zeit gesperrt und zu den Olumpischen Spielen wieder freigegeben (außer die  russische Whistleblowerin).

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DREI: Das IOC kann jetzt, nachdem die WADA den russischen NO-Verband des vollkommenen Betrugs der Regeln und des systemischen Dopings aller russischen Verbandssportler überführt hatte – und der dieses auch zugegeben hat (Putin), nur den selbstgesetzten Regeln folgen und Russlands Verbandssportler und -funktionäre komplett sperren.

 

Das IOC und Präsident Thomas Bach indes haben jetzt entschieden, dass die jeweiligen Welt-Fachsportverbände bis zum Beginn der Spiele von Rio, russische potentielle Olympiateilnehmer als „ständig kontrolliert und dopingfrei“ freistempeln können. Russische Sportler, die nicht im russischen Doping-System trainiert haben bzw. sondern über gleichzeitig im unabhängigen Ausland lückenlose Trainings-Testbefunde verfügen und zertifizierte Doping-Kontrolluntersuchungs-Belege dem IOC vorlegen können, dürfen in Rio starten.

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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Ausschluss von 68 russischen Leichtathleten durch den Weltverband IAAF von den Olumpischen Spielen für rechtmäßig erklärt. Einen entsprechenden Einspruch der Athleten und des russischen NOK lehnte der CAS ab. Grund für den Ausschluss waren Dopingverfehlungen.

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Russische Athleten bleiben danach also von Olympia ausgeschlossen, es sei denn sie bringen unabhängige Trainingsberichte und Dopingtest-Kalender vor.

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Eine Urteilsbegründung der WADA gab es zunächst nicht. Das Urteil gilt als wegweisend für eine Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bezüglich einer Sperre aller russischen Sportler für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, die am 5. August beginnen. Das IOC wollte sich bis heute, Dienstag, äußern, was jetzt bereits am Sonntag geschah..

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Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), sagte, es sei kaum vorstellbar, dass es noch eine Alternative zum Ausschluss des gesamten russischen Teams durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) gebe. Das IOC will das CAS-Urteil nun genau überprüfen – und bis zum kommenden Dienstag eine Entscheidung treffen.

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Die IAAF hatte den russischen Leichtathletik-Verband RUSAF am 13. November 2015 wegen massiver Dopingverfehlungen suspendiert. Der Ausschluss war zuletzt am 17. Juni bestätigt worden. Demnach erhielten nur russische Leichtathleten für die Olympischen Spiele und andere internationale Wettkämpfe eine Startberechtigung, die nachweislich im Ausland lebten und nicht dem russischen Dopingsystem unterstanden.

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Ausnahmegenehmigungen wurden nur der in den USA lebenden Weitspringerin Darja Klischina und Kronzeugin Julija Stepanowa erteilt. Doch jetzt hat das IOC als Doper zugelassen und die Kronzeugin (Whistleblower) von Rio ausgeschlossen.

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Alle anderen russischen Leichtathleten, darunter Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa, blieben gesperrt und klagten dagegen.

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Erst am Montag hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Russland staatlich gesteuertes Doping nachgewiesen. Demnach hat das russische Sportministerium das Doping mit Hilfe des Geheimdienstes FSB „gelenkt, kontrolliert und überwacht“. Sie forderte den Ausschluss von russischen Sportlern von internationalen Sportereignissen. Unter anderem sollen bei den Olumpischen Winterspielen in Sotschi massiv Dopingkontrollen manipuliert worden sein. Mehrere Dutzend russische Sportler, darunter mindestens 15 Medaillengewinner, sollen gedopt an den Start gegangen sein.

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Dietmar Moews meint: Das IOC ist eine Geldmaschine und nicht der Fair geht vor-Laden.

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Das IOC und Thomas Bach machen Geld, das sie selbst und das Sport- und Sportlermarketing kassieren wollen,

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Im Zuge des russischen Dopingskandals fordert die Doping-Opfer-Hilfe (DOH) Konsequenzen auch für Deutschland. So sei die Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes nicht glaubwürdig, sagte die Vorsitzende Ines Geipel im DLF. Der Präsident des Internationalen Olumpischen Komitees Thomas Bach müsse gehen, sollte er Russland nicht von Rio ausschließen.

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Für das Internationale Olympische Komitee könne es nach dem WADA-Bericht über systematisches Staatsdoping Moskaus „nur eine Entscheidung“ geben, so die Doping-Ex-Sportlerin Ines Geipel im Deutschlandfunk. Der Report sei „an Eindeutigkeit nicht zu überbieten“, nun müsse man „zum Schutz der Opfer den Break machen“.

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Für eine Medaille würden „500 Athleten verbrannt“ in Russland. „Es ist der russische Sportkrieg von Putin, der hier läuft“, so die ehemalige DDR-Leichtathletin Geipel, die selbst anerkanntes Dopingopfer ist.

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Doch könne man kann angesichts der „Selbstgerechtigkeit der Deutschen im Moment“ ein mulmiges Gefühl haben: „Wir haben es auch nicht geschafft, dass Staatsdoping der DDR aufzuklären.“ Die Sportoberen hierzulande seien „nicht in der Lage, die DDR und ihre Opfer ernst zu nehmen“. Geipel spricht von einer „Old-Boy-Strategie“, der seit vielen Jahren Funktionäre in der Sportpolitik verpflichtet seien und für die Athleten „den Preis zahlen müssen“.

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Zwei Wunderläufer: Steve Ovett,  Sebastian Coe 1500m

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Es gehe nun darum, „die globale Krise des Sports in unser Land reinzurechnen“, und dies beinhalte auch die Forderung nach Rücktritten. Ob sie damit auch Alfons Hörmann und Michael Vesper, Präsident und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olumpischen Sportbundes, meine, antwortete Geipel, beide seien „keine glaubwürdigen Funktionäre“.

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Die Sportverbände müssen mit ihrem Nationalen Olympia-Spitzenverband klare Doping-Verfahren regeln und umsetzen – das heißt, auch kontrollieren und bei Verstößen Wettbewerber sperren.

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Der Unfug liegt letztlich im Modus des geregelten Dopings, dass nur kontrolliert wird, was auf den Verbots-Listen steht, andere Dopingarten werden geduldet.

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Wenn bei der Tour de France Radfahrer mit kleinen Elektrohilfsmotoren fahren dürfen und das Fernsehpublikum wird von den Fernsehsendern schön geredet, dann wird man auch Parallelwettbewerbe bei Olympia – als O Lumpia – mit jeweils dopingfreien und getrennt davon gedopten Sportlern gerne anschauen. Gebot von Fairness wäre, die Gedopten und die Nichgedopten voneinander getrennt laufen zulassen.

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Dr. Dietmar Moews schaut sich solche Fernsehübertragungen auch an, aber ohne die Begeisterung, die er selbst als nichtdopender Sportler unter Sportlern beim Sport mal erlebt und kennengelernt hatte.

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Ob jemand hundert Meter rennt oder Eisenmann-Triathlon (ohne Doping) vormacht – es ist eigentlich langweilig, wie sich die jungen Leute zu Geldmaschinen machen oder ungedoped aufs Siegen verzichten können.

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