EILMELDUNG: Menschlichkeit von Vielen gegen Grässlichkeit von Einzelnen

Lichtgeschwindigkeit 6687

vom Montag, 25. Juli 2016

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Springe, Schulstraße 22 – im Juli 1951

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Die Meldungen überschlagen sich und vermengen sich:

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Schon gehört, BLUTRUNST in Ansbach? Reutlingen? Bagdad?

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BLUTIGE ANSCHLÄGE in Afghanistan, 80 Tote, Bagdad Bombe 80 Tote, wieder bei Bagdad viele Tote und Verletzte, USA Bürgerkrieg der Offizial- und Zivilwaffenträger, Nizza Amok mit Sattelschlepper 84 Tote und Hunderte verletzt, Würzburg Einzelattentäter mit Axt und Messer fremde Todesopfer, OEZ-München Einzeltäter mit Pistole zehn Tote und eine massenmediale EILMELDUNG-Überdrehung, Reutlingen Einzeltäter mit Machete, Ansbach Selbstmörder-Rucksackbombe vor Musiktempel …

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Die Massenmedien schaffen es nicht, diese Häufung von Unglücksfällen noch angemessen mitzuteilen:

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Wir versuchen uns eine Goethesche Werther-Selbstmordkette per E-Mail und SMS vorzustellen.

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Wir schaffen es nicht, weil die Täter zu wenig menschliches Profil entfalten, wenn nur das blutige Ende von anonymen Opfern samt all den Politikerstellungnahmen und Sündenbockmustern mitgeteilt wird.

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Dietmar Moews meint: Mein Fazit der bisherigen international promoteten Blutrunst, eingeschlossen PUTIN, OBAMA, ERDOGAN, POROSCHENKO und wer sich eine zuordnende Namensnennung sonst noch verdient, lautet in ZWEI Punkten:

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EINS: Jeder muss sich um sich selbst sorgen und aufmerksam sein, wenn er öffentliche und fremde Szenerien aufsucht.

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Ich selbst meide seit vielen Jahren Großveranstaltungen, gerate dennoch hin und wieder aus eigener Blödheit hinein. Und das beginnt – weil man keine besseren Genossen finden kann – mit den falschen Freunden und Bekannten, die man, wenn nicht privat überschaubar, eben bei öffentlichen Gelegenheiten antrifft. Es fehlt nur noch eine Bombe im Kölner Dom oder in einer Moschee – die Synagoge in der Roonstraße hat das ja leider längst hinter sich. Also: Augen auf.

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ZWEI: Menschlichkeit von Vielen gegen Grässlichkeit von Einzelnen – die Agglomeration der Subjekte, die Gesellschaft heißt, aber nicht Gemeinschaft ist, und die Vielfalt ihrer kontingenten Wahrnehmung, die Vielfalt der Selbstbilder und die Unfähigkeit zu koordiniertem sozialen Empfinden ist keine Not, sondern ein Reichtum, allerdings auch eine tragische komplizierte Soziallast, von der jeder betroffen ist:

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Dahinter steckt das Recht aufs Anderssein. Und dieses ist ein Wert und sollte nicht als Sündenbock für die Blutrunst zu totalitären Recht und Ordnung-Rufen gemacht werden.

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So sollte jeder, so gut er kann (dies ist das Maß des individuellen Vermögens), Menschlichkeit, Geduld und Zugewandtheit zeigen, wenn er es mit einem grässlichen BLUTRÜNSTLER zu tun hat. Und ebenso Geduld und Nüchternheit, wenn wir es mit militärischen oder terroristischen Feinden zu tun bekommen, die unser Leben und unseren Kulturraum gewaltsam anderen Formzwängen unterwerfen wollen.

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In Köln sagt man NEIN, wenn einem was nicht passt. Damit kann man leben.

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Gemeinschaftsgeist im Guten heißt die Devise meiner EILMELDUNG – damit sind allerdings Drohnen-Fernfuchteleien und Anexionskriege, Völkermord und Faschisierung eines organisierten Bildungskanons für die Kinder und Jugendlichen und eine Pflicht der Erwachsenen vorbildlich zu leben und Vorbilder zu ehren, verbunden.

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Dies ist, was Jeder tun kann und nach meinem Ermessen, spätestens ab sofort, tun sollte.

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