Stefan Detjen in der DLF-Lügenpresse mit Terror-Strategen

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Vom Freitag, 22. Juli 2016

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In der Nacht zum Donnerstag, 21. Juli 2016, sendete der DLF eine Gesprächs-Sendung mit mehreren Teilnehmern unter Leitung von Stefan Detjen, Titel:

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„Terrorgefahr in Europa – Der IS als Subkultur Jugendlicher“

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Der DLF-Moderator Stefan Detjen wiederholt eine typische LÜGENPRESSE-Oberflächlichkeit – er lässt ungeprüft PSEUDO-Quellen als wissenschaftliche Erkenntnis ungeprüft zu, wodurch der sachlich-nüchterne Syllogismus abgewürgt wird und ins irreführende Orientierungsabseits wegsackt.

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Eine Propagandistin der Konrad-Adenauer-Stiftung behauptete blind und leer, dass es „ausreichend relevante, neue sozialwissenschaftliche Publikationen gäbe, die die Täter und deren Beweggründe festgestellt hätten:

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Hauptgrund, -auslöser und -motiv wie auch Hintergrund seien der ISLAMISMUS und das INTERNETZ.

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Das ist absurde Pauschal-Unterstellung, weil keine wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Und weil etwaige Befunde eben nicht so pauschal und feindbildadäquat wären. Allein die vielen in Flüchtlings-Unterbringungen schwer leidenden Flüchtlingsfrauen, die mit kleinen Kindern, aber ohne Ehemann vollkommen bedroht und unterdrückt leben müssen, müssten serienmäßig als ISLAMISTINNEN mit HACKEBEIL in Regionalzüge einbrechen.

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Kurz: Da es sich immer um Jungmänner-Terror handelt und der ISLAMISMUS ein strenges Patriarchat verlangt, kann man billig behaupten, der Terror sei islamismusbezogen und vom Koran verursacht.

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DLF-Detjen schreibt auf DLF.de:

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Die Anschläge in Paris, Brüssel, Nizza und zuletzt Würzburg verunsichern viele Menschen. Wie verändert Terror die Gesellschaft? Darüber haben Experten in der Sendung „Zur Diskussion“ gesprochen – und kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen.

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Nach den Anschlägen in Nizza und in Würzburg stellt sich die Frage, wie Terrorismus die Gesellschaft verändert. Der frühere Innenminister Gerhart Baum (FDP) sagte klar, er habe Angst wegen dem, was in der Welt passiere. „Mir machen die Reaktionen Angst.“ Er betonte aber auch, man müsse einen kühlen Kopf bewahren. „Der Terror darf uns nicht blindmachen.“

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Der Politikwissenschaftler Asiem El Difraoui mahnte, die Anschläge würden meist nicht differenziert genug betrachtet. Die Täter fänden bei der Terrormiliz IS einen Nährboden für ihre Gewaltfantasien und ihre Frustration. Er sei außerdem der Ansicht, die Attacke in Würzburg werde als wichtiger bezeichnet, als er sei. „Der steigende Rechtspopulismus sorgt dafür, dass das Ganze überhöht wird.“ Die Länder in Europa müssten darüber nachdenken, warum sie die jungen Leute nicht mehr erreichten. Statt über sozio-ökonomische Ausgrenzung – wie sie in den Pariser Vororten geschehe – werde nur über Flüchtlinge diskutiert.

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Deutschland tue schon einiges, um Radikalisierung zu verhindern, betonte dagegen Kristina Eichhorst, Koordinatorin für Krisen- und Konfliktmanagement der Konrad-Adenauer-Stiftung. „Da sind unheimlich viele neue Konzepte entwickelt worden.“ Es gebe bereits ein breites Netzwerk von De-Radikalisierungsprojekten.

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Ulrich Schneckener, Direktor des Zentrums für Demokratie- und Friedensforschung an der Universität Osnabrück, rief dazu auf, sich auch die Konfliktregionen selbst anzuschauen. Terrorismus als Gewaltstrategie finde zunächst einmal seinen Ausgangspunkt unter bestimmtem Konfliktbedingungen. Der IS habe eine „sehr große Ausstrahlung und Attraktivität entwickelt“, betonte Schneckener. Er sei inzwischen eine Art Subkultur unter bestimmten Jugendlichen.“

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Der Maler DIETMAR MOEWS am 21. Juli 2016 in Köln

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Dietmar Moews meint: Das hier ist keine Würdigung der Sendung gesamt oder Kritik der bereitgestellten semantischen Inhalte, sondern allein eine pointierte Kritik der Propagierung durch Stefan Detjen von Pseudowissenschaft, das angebliche empirische „ERKLÄRUNGSNORMEN“ eben nicht belastbare „VERHALTENSMUSTER“ sind:

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Man darf nicht falsche THERAPIEN politisch propagieren, wenn diese völlig ungenau und kontraproduktivdisponiert sind.

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Ein Integrations-Camp für Banlieue-Araber aus Brüssel oder Paris, die nicht mit ISIS in Kontakt stehen, die auch keine Revolutions-Bande sind, sondern lediglich eine Sozialszene im Banlieue der „politisch Ausgestiegenen“ bildet, die zusammenhalten und hinsichtlich Staatsordnung und Kleinkriminalität nicht auf die Idee kämen, der Obrigkeit zu dienen oder loyal zu sein.

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DIETMAR MOEWS „Stillleben mit  AMIGA-Platte und  HALOREN-Schachtel“ Öl auf Leinwand, Privatsammlung OLIVER, Dresden

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DLF-Detjen sollte in der Vorbereitung einer Gesprächs-Sendung, bei der Wissenschaftler und „Wissenschaftler“ zu Wort kommen, berücksichtigen, welcher Forschungsstand zum Thema möglicherweise angesprochen oder zitiert werden wird. Nicht Quellenangabe, sondern Qualität der meist hypothetischen Aussagen steht in Frage.

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In der „Terror-Sendung“ vom 21. Juli 2016 trat eine Vertreterin der Konrad-Adenauer-Stiftung mit fragwürdigen Behauptungen auf:

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Kristina Eichhorst, Koordinatorin für Krisen- und Konfliktmanagement der Konrad-Adenauer-Stiftung erklärte:

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„Da sind unheimlich viele neue Konzepte entwickelt worden.“

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Es gebe bereits ein breites Netzwerk von De-Radikalisierungsprojekten. Und es lägen zahlreiche konkrete Motivforschungen zu AMOK-Tätern und Einzelwölfen, zu Fernorganisation- und -Führung durch ISIS und Islamismus vor.

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Dies kann so aus dem Arbeitsalltag der Sprecherin und der Adenauer-Stiftung durchaus so aussehen. Dagegen lässt sich daran keineswegs sinnvoll anknüpfen, wenn die Klienten der „Integrationsarbeit“ mit irrlaufenden Anmutungen überzogen werden.

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Will man einen Täter verstehen, um präventiv zu agieren und reagieren, muss zunächst die anthropologisch-persönliche Subjekt verstanden werden. Erst dann lassen sich soziologische und soziale Bemühungen erfolgsversprechend anlegen. Mit Vorurteilen und Sündenböcken erreicht man das Gegenteil. So etwa hat es zutreffend der erfahrene frühere Bundesinnenminsiter Dr. Gerhard Baum, FDP, eingewendet.

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DIETMAR MOEWS „Stillleben mit Stratocaster und Hemd“, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

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Was immer ein DLF-Redakteur, ein Wissenschaftler und ein Hörer unter dem

Begriff „unheimlich“ versteht oder imaginieren mag, habe ich dazu folgende Bitte:

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Nachzufragen – sowie ein Gesprächs-Akteur behauptet:

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Etwas sei Forschungsstand,

dazu sagt die Wissenschaft,

es gäbe aktuelle Studien und so weiter –

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Gegen zu fragen:

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Welche Aussagen wurden mit welchen empirischen Forschungswerkzeugen festgestellt? Handelt es sich um unentgeltliche Erklärungsnormen (wie meist)?

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oder, wurde das Was und Ob von Tatsachverhalten und Werthaltungen, also

Verhaltensnormen, nur leer behauptet?

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Werden Bullshit-Hypothesen verbreitet, weil sowas als gern geglaubte anschlussfähige Sündenbock-Erklärungen plausibel rüberkommt?

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In der Situation, gegen Ende dieser DLF-Sendung, wandte ein Gesprächsteilnehmer vollkommen zu recht ein:

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Es gäbe so gut wie keine konkrete Forschung zu den wirklichen Tätern von Terror-Fällen, zur entscheidenden Frage, wie ein Täter zu seiner Tat oder Tatbeteiligung konkret gekommen ist. Was war der Anlass und die akute soziale Situation zum übergriff? Kannte der Würzburger Asylant die Opfer?

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Kurz: Ich hoffe, zukünftig werden beim DLF nicht mehr so locker wie bisher Umfragequoten und Erklärungsnormen als wissenschaftliches Wissen hingestellt wie bisher. Die Adenauer-Stiftung-Mitarbeiterin scheint nicht selbst solche Forschung vorgelegt zu haben und müsste deshalb konkret argumentieren oder ihre Behauptung zurückziehen, zumal, wenn sie darauf ihre gesamte Einstellung bezieht und stützt.

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Ich habe diesen Vorhalt bereits gegenüber der DLF-Chefredakteurin Wentzien anlässlich der Lügenpresse-Tagung in Köln persönlich vorgetragen und warte immer noch auf konkrete Resonanz.

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Ich bin der letzte Promovend von Alphons Silbermann, der seine Prominenz und Bedeutung unter dem Signet der Ideologie der empirisch Soziologie verdiente.

 

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