KUH-Zunft mit Zukunft als Milchgipfel

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Vom Freitag, 3. Juni 2016

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DIE WELT, Donnerstag, 2. Juni 2016: „Ab in die Tomaten. Oligarchen“

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Was ist denn jetzt mit den Milchbauern los?

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Sie produzieren und liefern mehr Kuhmilch, als sie absetzen können und kommen dadurch in wirkliche wirtschaftliche Überlebensnot.

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Da muss der Staat rettend eingreifen – aber wie kann das aussehen?

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Die heutige Staatskunst von Deutschland basiert auf persönlichem Engagement der Deutschen, mit Können, Kaufvertrag und Rechtsstaat und mit möglichst globalen Verbindungen und möglichst friedlichem Umgang auf Gegenseitigkeit.

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Dazu gehört die Tradition, die Geschicklichkeit im Umgang mit dem Anderen der Anderen, einer Kultur der Tradition, der Veränderlichkeiten, der Anhängigkeiten, die Organisation aller Belange, die nach Organisation verlangen, zualleroberst das Recht und der Rechtsstaat mit weltweiter Anbindung – bestimmte Regeln der Politik der Machtausübung, des Eigentums, des Wettbewerbs, der Gleichheit, Freiheit und Solidarität, einer Grundwertorientierung der Individualität und der Gemeinwesens-Spielarten, der Liberalität und des Etatismus.

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So haben wir in Deutschland einen Fortschrittskanon, der in das eigene Bildungswesen und die internationalen Perspektiven passen soll, darunter die Erfolgsorientierung des deutschen Außenhandels wie auch den intelligenten Import fremden Wissens und Könnens, einschließlich der Einwerbung ausländischer Leistungsträger und den Export deutscher Normen und Maßstäbe.

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MILCHGIPFEL?

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Deutschland hat eine hochorganisierte nationale Landwirtschaftspolitik, die sowohl von der deutschen Tradition der Bauern, Tierhalter, Naturschutz, Volksernährung, der Ernährungswirtschaft, der Ausbildungsberufe, der Landwirtschafts-Technik, des internationalen Messewesen, die wirtschaftlichen Bündnisse, in starkem Maße die Europäische Union und gemeinsamen Marktorientierung – vom Naturschutz bis zu den Abnahmegarantien und geregelte Subventionen für ein hochorganisiertes EU-Genossenschaftswesen, Kontrollen und gesetzliche Regulierung.

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neues deutschland, Dienstag, 1. Mai 2016, Seite 9: „Mehr Geld für die Milchbauern“

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Deutschland und die Deutschen haben gut zu essen und zu trinken, günstige Preise der Ernährung und Genüsse, auch eine gewisse Intelligenz des Weltverbrauchs und eines gewissen Umweltschutz-Bewusstseins.

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Die deutsche Landwirtschaft und Fleischwirtschaft hat sich in die industriellen Produktionsmaßstäbe eingearbeitet und viele, die das nicht schaffen konnten mussten oft jahrhundertealte Familienbetriebe aufgeben, machten Grundstückshändler, Immobilien-Geschäfte, Tourismus, oder sie erfanden neue Erwerbs-Alternativen.

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Bauern, die Tiere hatten wurden Fleischproduzenten, wurden Milchproduzenten, Weihnachts-Gänse, Hühnereier, Pelztierfarmen, Landwirtschaft wurde zur maschinenintensiven Flächennutzung und Pflanzenwirtschaft, Schädlinge, Klima, Kunstdünger, Genmodifizierung, Bewässerung, Ernte-, Lager- und Transportwesen, Absatzorganisation und Verbraucherorientierung, Preisgarantien und Risikoentlastungen, Genossenschaftswesen und Rückversicherungen:

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Die deutschen Milchbauern haben ihre Absätze ausweiten können und durch Investitionen ihre Produktionskapazitäten ausgebaut: Milchpulver nach Afrika, Kinder-Trinkmilch nach Russland und China.

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Neue Milchverarbeitung zu neuen Fertignahrungs-Produkten, PLÖTZLICH:

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Die westliche Welt beschließt unter Führung der USA Russland zu sanktionieren, lebenswichtige Nahrungsmittel nicht mehr imWesten beziehen zudürfen. Die Europäische Union ist vielfältig im militärischen Boot der USA und davon einseitig abhängig:

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Dei deutschen EU-Milchbauern werden ihre massenhafte Milch nicht mehr los. Die Preisverhandlungen über Abnahmemengen und Mindestpreise je Liter können nicht mehr auskömmlich gestaltet werden, weil täglich mehr Milch aus zu vielen Rindviechern herausgeholt wird als verbraucht werden kann. Die Überproduktion hat den Nachfragemarkt von der Preis-Kosten-Kalkulation abgekoppelt – selbst, wollten die Milchbauern ihre viel zu viele Milch verschenken, könnte sie nicht nicht verbraucht werden.

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Und nun?

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Russen und Chinesen machen inzwischen selbst Äpfel, Tomaten, Rindfleisch, Hähnchen, Milchmassen, Butter, Eier usw.

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Die KUH-Zunft ist in eine neue Zukunft aufgebrochen. Es gibt kein Zurück.

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Der Staats und der Staatenbund, er seine „BAUERN“ gebrauchen will, muss ihnen eine auskömmliche Arbeit ermöglichen.

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Dietmar Moews meint: Jammern hilft nicht. Die Milchbauern produzieren heute zuviel Milch.

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Dazu gibt es nun nur drei entscheidende Perspektiven – wobei Fairness der Bauern untereinander vom deutschen Etatismus in der E U geregelt werden muss:

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EINS: Absatzförderung, weltweit, sowie neue Nachfragen und zusätzliches Produktdesign mit MILCH. Wer nicht mehr über die Distributeure Milch nach Russland absetzen kann, muss eventuelle selbst als Milchproduzent nach Russland auswandern.

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ZWEI: Leistungs- und Marktanpassung der Milchbetriebe in Eigenverantwortung. Wer mit Investitionen unverhältnismäßig ins Risiko und aufs Ganze gegangen ist, muss „bezahlen“ oder nachgeben.

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DREI: Für gescheiterte Existenzen gibt es den Sozialstaat, HARTZ IV und sonstige Perspektiven der Anpassungshilfen an die Erwerbsarbeitsmarkt-Lage.

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Es hat keinen Wert, wenn der Steuerstaat private Wirtschaftsrisiken abfedert und in eine Generalsubvention von planmäßigen Überproduktion nachsteuert.

Wer sich bis ins Unauskömmliche ins Risiko übernimmt, riskiert damit seine gesamte bisherige Reproduktion. Heutige Nahrungsmittel-Industrie ist von kapitalschwachen Familienbetrieben nur noch über genossenschaftliches Hochqualitäts-Marketingwesen auf Dauer zu stellen:

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BIO, Fair Trade, Kontroll-Verlässlichkeit und Labeling. Die Zeiten der Blitzeinschläge und der chemischen Tricks, der Erbhöfe-Heirat oder der Erbteilungen sind vorüber.

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Ein Landwirtschaftsminister, der sich wie Herr Schmidt kürzlich, wie die Glucke über seine Milchbauern stellen will, ist absurd und kann die kaufmännischen Fehler der Kleinbetriebler nicht durch Protektionismus „heilen“.

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