MOONDOG – 100 Jahre MAVERICK der musikalischen FOLKLORE

Lichtgeschwindigkeit 6550

Vom Freitag, den 27. Mai 2016

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Vor 100 Jahren geboren war Thomas Hardin ein us-amerikanisches „Nomadenkind“.

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Im Alter von sechzehn Jahren durch ein Sprengstoff-Unglück erblindet wure aus einem lebenslustigen Kind ein musikalischer Erwerbs-Autodikt, dess Blindenbund ein leidenschaftlicher MONDanheuler war – woher Hardin selbst seinen Straßenkünstler-Namen „OONDOG“ bezog.

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Moondog wurde Straßenmusiker und Unikum der modernen E-Musik.

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Der DLF-Musikredakteur Michael Kleff erinnerte kürzlich an „MOONDOG“.

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Des weiteren findet man Informationen über MOONDOG, YOUTUBE stellt Musikaufnahmen im Internetz bereit.

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Der „Klassiker“ der Musik des zwanzigsten Jahrhunderts „ALEX ROSS“, bringt in seinem Standardwerk „The Rest Is Noice“ rein gar Nichts zu MOONDOG alias Thomas HARDIN.

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Fast 30 Jahre stand ein blinder Mann mit langem Bart an einer Straßenkreuzung in New York und war für viele namhafte Künstler eine Anlaufstelle in der Metropole. Es war der US-amerikanische Musiker und Komponist Moondog, der von Jazzfans genauso verehrt wurde wie von Avantgarde-Anhängern oder Klassik-Liebhabern. Vor 100 Jahren wurde Moondog als Louis Hardin in Kansas geboren.

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Ich bin irgendwie ein Außenseiter. Die klassische Musik nennt mich einen der ihren. So wie auch der Jazz. Dabei gehöre ich zu keinem von beiden. Aber meine Werke haben Elemente, die in beide Richtungen gehen.”

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Moondog – am 26. Mai 1916 als Louis Hardin im US-Bundesstaat Kansas geboren – war ein Unikum der modernen E-Musik. In seinen weit über 1.000 Werken verband er klassische Kompositionstechniken und populäre Sounds zu Orchesterstücken und Madrigalen. Besonders seine Kompositionen für Bläser und Schlagzeug wurden von der Kritik gewürdigt. So sagte Igor Strawinsky:

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„Bedenken Sie, der Mann ist ein ernst zu nehmender Komponist.“

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Nachdem Louis Hardin als 16-Jähriger bei einer Explosion sein Augenlicht verloren hatte, bekam er auf einer Blindenschule Unterricht in Klavier und Violine, Chorgesang und Harmonielehre. Danach wurde er auf einem Konservatorium in die Geheimnisse des Kontrapunkts und der totalen Tonalität eingeweiht, was seine Kompositionen von da an bestimmen sollte:

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„Beethoven, Haydn, Mozart befolgen die Regeln manchmal. Ich befolge sie immer.“

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Moondag, – der Straßenmusiker und Unikum der modernen E-Musik

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„Ich wollte etwas aus mir machen. Also musste ich nach New York. Denn das ist der Ort, an dem du es schaffen musst.”

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Trommelbegleitung seine Lieder und verkaufte seine Gedichte. Auf der Straße machte er auch die Bekanntschaft arrivierter Musiker, wie Charlie Parker, Leonard Bernstein oder Philip Glass. Schnell wurde Moondog so zum allseits bekannten Original.

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Doch obwohl er bereits in den 50er-Jahren erste Alben eingespielt, eine Platte mit Julie Andrews aufgenommen und mit Charles Mingus auf der Bühne gestanden hatte, blieb der Durchbruch aus. So stand Moondog weiter auf der Straße:

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„Ich hatte die Wahl: Entweder auf die Straße, trotz Kälte und Regen, oder in einem Heim Matten und Körbe flechten. So eine Schattenexistenz wollte ich nicht sein.“

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 Moondog von ERNST FUCHS nach der Totenmaske

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Moondog lebte seine letzten Lebensjahre in Münster / Westfalen , wo er 1999 starb und wo eine lebensgroße Büste von ERNST FUCHS zu Moondogs Andenken steht.

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