Christi Himmelfahrt und Glaubenstag in Israel

Lichtgeschwindigkeit 6488

Vom Donnerstag, 5. Mai 2016

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Der heutige Feiertag Christi Himmelfahrt wird unmittelbar von dem Textverbund des Alten Testaments (AT / Thora), den das moderne Judentum ebenfalls fürs seine Rekigion und Glaubensdinge für wahr, zumindest für glaubhaft beschwört:

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KURZ; der Jude Jesus von Nazareth, wird genealogisch auf den semitischen Stamm David bezogen, dessen angebliche Chronik auf mehr als 600 Jahre vor der ersten Auftauchen der Juden als Stamm Israel in dem Land Palästina, etwa im Jahre 600 vor Chr. (David etwa 1.200 vor Chr.)

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Dieser Jude Jesus soll angeblich, etwa im Jahr 32 n. Chr., von der römisch Obrigkeit festgenommen, wegen Landfriedensbruchs zum Tode verurteilt und gekreuzigt worden sein, anschließend sei der Tote wieder lebendig gesehen worden sein, von Leuten, die ihn als Erlöser bezeichneten, der dann, an einem Tage als wiederauferstandener zu Gott / Allah in den Himmel aufgefahren sei – diesen Tag begehen die Jesuschristen heute als „Christi Himmelfahrt“ (sitzend zur Rechten Gottes, von dannen sie kommen … oder nicht).

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Liest man nur, was aber in den Büchern des Alten Testaments an schriftlichen Überlieferungen von den drei abrahamitischen Gläubigen – Juden, Christen, Mohammedaner – bis heute tradiert wurde,darf man entweder nicht denken und nachdenken oder man schlumpft sich in die Tradition der religiösen Schlamperei und Pragmatismus, mit der sich Sozialsysteme ihre Dummheiten weich machen.

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Ich zitiere also kurz den Anfang des „BUCH der RICHTER“, dmit es dem Bibelunkundigen nachschlagbar sei, worauf sich der heutige Massakerstaat Israel in den blutigen Thoratexten bezieht, wenn es um orthodoxe Falken geht, gegen jede Menschlichkeit!

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Heute, am 5. Mai 2016, soll tatsächlich – laut DEUTSCHLANDFUNK – ein hoher israelischer Militär erklärt haben, dass ein Gerichtsprozess gegen einen israelischen Soldaten geführt wird, der einen angechossenen, am Boden liegenden Palästinenser mit Kopfschuss aus der Pistole, hingerictet hatte: Selbstjustiz also – ist nach Militärregeln dem Soldaten nicht erlaubt.

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Aktuelle orthodoxe Israeliten rügen den hohen Militär und verlangen den Freispruch des Killers.

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Das BUCH der RICHTER. (AT)

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Das 1. Kapitel.

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Der Stamm Juda hebt nach Josuas Tod den Krieg an. Nicht alle Kanaaniter werden vertrieben.

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1. Nach dem Tod Josuas fragten die Kinder Israel den Herrn und sprachen: Wer soll unter uns zuerst hinausziehen, Krieg zu führen wider die Kanaaniter?

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2. Der Herr sprach: Juda soll hinausziehen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben.

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3. Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Zieh mit mir hinauf in mein Los und laß uns wider die Kanaaniter streiten, so will ich wieder mit dir ziehen in dein Los. Also zog Simeon mit ihm.

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4. Da nun Juda hinaufzog, gab der Herr die Kanaaniter und Peresiter in ihre Hände, und sie schlugen zu Besek 10.000 Mann.

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5. Und fanden den Adoni-Besek zu Besek und stritten wider ihn und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter.

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6. Aber Adoni-Besek floh, und sie jagten ihm nach; und da sie ihn ergriffen, hieben sie ihm die Daumen ab an seinen Händen und Füßen.

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7. Da sprach Adoni-Besek: Siebzig Könige mit abgehauenen Daumen ihrer Hände und Füße lasen auf unter meinem Tisch. Wie ich nun getan habe, so hat mir Gott wieder vergolten. Und man brachte ihn gen Jerusalem: daselbst starb er.

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8. Aber die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und gewannen es und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und zündeten die Stadt an.

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9. Darnach zogen die Kinder Juda herab, zu streiten wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge und gegen Mittag und in den Gründen wohnten.

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10. Und Juda zog ihn wider die Kanaaniter, die zu Hebron wohnten (Hebron aber hieß vorzeiten Kirjath-Arba), und sie schlugen den Sesai und Abiman und Thalmai.

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11. Und zogen von da wider die Einwohner zu Debir (Debir aber hieß vorzeiten Kirsath-Sepher).

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12. Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und gewinnt, dem will ich meine Tochter Achsa zumWeibe geben.

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13. Da gewann es Othniel, der Sohn des Kenas, Kaleds jüngerer Bruder. Und er gab ihm seine Tochter Achsa zumWeibe.

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14. Und es begab sich, da sie einzog, beredete sie ihn, einen Acker zu fordern von ihrem Vater. Und sie stieg vom Esel; da sprach Kaleb zu ihr: Was ist dir?

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15. Sie sprach: Gib mir einen Segen! Denn du hast mir ein Mittagsland gegeben; gib auch Wasserquellen! Da gab er ihr die Quellen oben und unten.

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16. Und die Kinder des Keniters, Mose’s Schwagers, zogen herauf aus der Palmenstadt mit den Kinden Juda in die Wüste Juda, die da liegt gegen Mittag der Stadt Arad undgingen hin und wohnten unter dem Volk.

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17. Und Juda zog hin mit seinem Bruder Simeon, und sie schlugen die Kanaaniter zu Zepbath und verbannten sie und nannten die Stadt Horma.

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18. Dazu gewann Juda Gaza mit seinem Zugehör und Askalon mit seinem Zugehör und Ekron mit seinem Zugehör.

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19. Und der Herr war mit Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben, darum daß sie eiserne Wagen hatten.

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20. Und sie gaben dem Kalab Hebron, wie Mose gesagt hatte; und er vertrieb daraus die drei Söhne des Gnak.

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21. Aber die Kinder Benjamin vertrieben die Jebusiter nicht, die zu Jerusalem wohnten; sondern die Jedusiter wohnten bei den Kindern Benjamin zu Jerusalem bis auf diesen Tag.

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22. Desgleichen zogen auch die Kinder Joseph hinauf gen Beth-El, und der herr war mit ihnen.

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23. Und das Haus Josephs ließ auskundschaften Beth-El, das vorzeiten Lus hieß.

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24. Und die Wächter sahen einen Mann aus der Stadt mit der Schärfe des Schwerts, aber der Mann und all sein Geschlecht ließen sie gehen.

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25. Und da er ihnen zeigte, wo sie in die Stadt kömenm schlugen sie die Stadt mit der Schärfe des Schwerts; aber den Mann und all sein Geschlecht ließen sie gehen.

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26. Da zog derselbe Mann ins Land der Hethiter und baute eine Stadt und kieß sie Lus; die heißt noch heutigestages also.

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27. Und Manasse vertrieb nich Beth-Sean mit den zugehörigen Orten noch Thaanach mit den zugehörigen Orten noch die Einwohner zu Dor mit den Orten noch die Einwohner zu Jidleam mit den zugörigen Orten noch die Einwohner zu Megiddo mit den zugehörigen Orten; und die Kanaaniter blieben wohnen im Lande.

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28. Da aber Israel mächtig ward, machte es die Kanaaniter zinsbar und vertrieb sie nicht.

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29. Desgleichen vertrieb auch Ephraim die Kanaaniter nicht, die zu Geser wohnten, sondern die Kanaaniter wohnten unter ihnen in Geser.

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30.Sebulon vertrieb auch nicht die Einwohner von Kitron und Nahalol; sondern die Kanaaniter wohnten unter ihnen und waren zinsbar.

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31. Asser vertrieb die Einwohner zu Akko nicht,noch die Einwohner zu Sidon, zu Ahelab, zu Achfib, zu Helda, zu Aphik und zu Nehob;

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32. sondern die Asseriter wohnten unter den Kanaanitern, die im Lande wohnten, denn sie vertrieben sie nicht.

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33. Naphtali vertrieb die Einwohner nicht zu Beth-Semes nooch zu Beth-Anath, sondern wohnte unter denKanaanitern, die im Lande wohnten. Aber die Beth-Semes und zu Beth-Anath wurden zinsbar.

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34. Und die Amoriter drängten die Kinder Dan aufs gebirge und ließen nicht zu, daß sie herunter in den rund kämen.

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35. Und die Amoriter blieben wohnen auf demgebirge Heres, zu Ajalon und zu Saalbim.Doch ward ihnen die Hand des Hauses Joseph zu schwer, und wurden zinsbar.

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36. Und die Grenze der Amoriter war, da man gen Akrabbim hinaufgeht, von dem Fels an und weiter hinauf. …“

 

 

Das Buch der Richter hat 21 Bücher.

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Das Buch der Richter gehört zum Tanach, dem kanonisierten jüdischen Thora genannten Texthaufens, der nachdatiert, zusammengedichtet und erst viel später einer jüdischen Religion zugeordnet wurde. Geschildert wird die Zeit nach der Landnahme (Buch Josua) bis kurz vor Beginn der Königszeit unter Saul (ca. 1050 v. Chr.).

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In dieser Zeit war Israel ein nachträglich so genanntes Judikat, d. h. es wurde durch Richter regiert. Die bekanntesten sind die Richterin Debora und die Richter Gideon, Simson (Samson) und Samuel, unter dem die Richterzeit endete und die Königszeit begann.

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Sammlung verschiedener religiöser und profaner jüdischer Schriften in einem komplexen Prozess von ca. 1200 Jahren innerhalb der Geschichte Israels. Seine ältesten Bestandteile sind mündlich überlieferte Sagenkränze, Ätiologien und Herkunftssagen einzelner Sippen und Stämme. Diese wuchsen allmählich zusammen, wurden später aufgezeichnet, in eine theologisch konzipierte Heilsgeschichte integriert und erhielten so gesamtisraelitische Bedeutung.

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Das Buch der Richter bildet einen Teil der christlichen Bibel, die den Christen als ihren historischen Ursprung und als Glaubensgewissheit betrachten.

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Dietmar Moews meint: Mir fehlen hierzu nicht die Worte.

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Aber die gröhlenden Vatertagsausflügler am Himmelsfahrtstag (Herrentag) sind nur eine Karikatur des christlichen Abendlandes.

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Der israelische Lynchsoldat indes ist konstiutiv für den selbstreflexiven abrahamitischen Killergeist: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott. Wer sich nicht selbst helfen kann, hat es mit dem Glauben schwer (hierzu Buch HIOB).

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