Zur IT-Soziologie – die E-Mail-Kultur

Lichtgeschwindigkeit 6470

Vom Donnerstag, 28. April 2016

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Die Internetz-Kommunikation ist ohne Netz und doppelten Boden über die westlichen Menschen hereingebrochen. Inzwischen ist jeder Mensch sogar mobil – das heißt also „ständig“ – online, wenn er es wünscht.

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Und das wird erwartet. Wer kein internetztaugliches Telefon hat, nicht SMS und E-Mail in Echtzeit bedient, hat soziale Nchteile.

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Ich möchte hier kurz nur einen einzigen Aspekt der E-Mail-Benutzung ansprechen.

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Wir wissen oder sollten wissen, dass total ALLES, was wir Benutzer an Signalen von unserem Notebook, Laptop, Smartphone, auslösen, vom Einschalten, der Uhrzeit, dem Ort, des Apparates, den wir benutzen, unser Name, unsere Stimme, alle Metadaten, überhaupt ALLES von den Datensammlern auf ewig gespeichert wird.

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Einerseits speichern die Lieferer der Strom-Netzleitung Alles, weil sie dafür später ihre Kostenrechnungen belegen und buchen können.

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Zweitens kommen alle Geheimdienste, die mit den USA, CIA, NSA, gemeinsame Sache machen an alle Daten und Metadaten, weil die USA IT-Technik anwendet, die alle Daten an den gebündelten Datenleitungen für sich pasten“. Dafür unterhalten die USA unglaublich riesige Speicheranlagen.

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Damit sind alle Daten beliebig mit SUCHWORTEN absiebbar – sogenannte Algorithmen werden zur Ermittlung gesuchter Netzgeschehnisse angesetzt – vorausgesetzt, man („big brother“) will etwas suchen.

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Deshalb gibt es seit vielen Jahren immer wieder neu die Wünsche, sogenannte vertrauliche Botschaften, die man, wie ein Briefgeheimnis betrachten möchte, selbst zu verschlüsseln, zu sichern, zu codieren, mit Passworten, Nicknames, PINs und Ähnliches zu verschließen versuchen.

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Aber, ALLES was man verschlüsseln kann, kann auch entschlüsselt werden.

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DATENSCHUTZ gibt es praktisch nicht. Wer härtere Methoden anwendet, macht sich strafbar. Wer sich einer Haftung entzieht, bekommt eine Art Halterhaftung für die von ihm benutzte Schnittstelle.

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IT- KULTUR? – E-MAIL-KULTUR.

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Im Geschäftsleben hat sich eingebürgert in jede abgesendete E-Mail einen schriftlichen Hinweis auf das Geheimnisrecht und Autorenrecht des semantischen Inhaltes einer E-Mail ausdrücklich hineinzuschreiben, auf die Rechtslage hinzuweisen und bei Zuwiderhandlung Strafverfolgung anzudrohen. SOWAS lautet etwa so:

 

Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet. Danke für Ihre Kooperation.
This e-mail may contain confidential and/or privileged information. If you are not the intended recipient (or have received this e-mail in error) please notify the sender immediately and destroy this e-mail. Any unauthorised copying, disclosure or distribution of the material in this e-mail is strictly forbidden. Thank you for your kind cooperation.“

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Oder als VARIANTE lautet sowas etwa so:

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Notice:

The information contained in this message is confidential and is intended for the addressee(s) only. If you receive this message in error, please notify me immediately by reply e-mail and destroy this message. The unauthorised use, disclosure, copying or alteration of this message is strictly forbidden. Neither the writer nor myself will be liable in any way for any direct, indirect, special or consequential damages arising from any alteration of this message by any third party or as a result of any virus being passed on. Thank you for your co-operation.“

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Dietmar Moews meint: Der Hinweis auf das Briefgeheimnis ist berechtigt. Nur – wer durch Datenschutz-Verletzung geschädigt wird – wer „gehackt“ wird – muss den Täter ermitteln und vorbringen können und der Täterperson die Schuld nachweisen.

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Man kann mit einem solchen NOTIZ-Warntext keinerlei Übergriffe auf das eigene Datenschutzrecht verhindern. Gerade im Geschäftsleben geht es oft um diskrete Kautelen, Personennamen, Zeitpunkte, Orte, Sachverhalte, Informationen und dergleichen – wenn man gehackt worden ist, ist die eigene exklusive Information geoutet. Wer Sowas dann ins Netz stellt, um anschließend zu behaupten, er habe diese Informationen nicht gehackt oder „gephischt“, sondern ganz einfach aus dem Netz „gegoogelt“, dem ist nicht so leicht eine Straftat nachzuweisen (während das „Briefgeheimnis-Recht“ narürlich bestehen bleibt – das heißt, eine fremde Nutzung geheimer Informationen ist begrenzt).

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SICHERHEIT bieten solche Warn-Formeln in E-MAIL-Texten vor Schaden nicht.

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