SUPERGAU Tschernobyl 1986 – der Dreck strahlt EWIG

 Lichtgeschwindigkeit 6459

Vom Montag, 25. April 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-04-23 22:10:20

Screen Shot DLF.de am 24. April 2016, Tschernobyl SUPERGAU

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Ich stand unter einem Veluxfenster in Adelheidsdorf bei Celle, als der große Sturzregen aufs Glas schlug, der aus den schwerbelasteten Wolken fiel, die windbedingt von Tschernobyl über Bayern nach Norddeutschland gekommen waren.

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Meine Information über das gemessene Fall-Out waren belastbar, während der bayerische Regierungssprecher, wie dann auch der niedersächsische im Rundfunk verbreiteten, wie äußerst unbedenklich gering die gemessenen Bequerel seien – sie haben gelogen, das war klar.

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Boris Becker hatte gerade Wimbledon gespielt.

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Es ist durch meine persönliche Publizistik, seit etwa zwei Wochen die Empfindlichkeit all unserer ATOMANLAGEN endlich in der LÜGENPRESSE angekommen. Deutschlandfunk, F.A.Z., selbst das Staatsfernsehen hat jetzt, gestern und heute (s. Mediathek) endlich schwerwiegende Warnungen mit harten Fakten gesendet.

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Bildschirmfoto vom 2016-04-13 23:45:57

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Vor zwei Jahren schrieb ich einen OFFENEN BRIEF an den Bundespräsidenten Joachim Gauck, mit der Bitte, eine Verteidigungspolitik der Bundeswehr zu rufen, die zu Landesverteidigung fähig sein müsse, allein um die Atomkraftwerke gegen Drohnen-Bomben oder Sabotage verteidigen zu können. Jetzt, in diesen Tagen, ist diese KRITIK fruchtbar.

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http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2717000/Risiko-Atomkraft—Europas-Pannenmeiler

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Ich sehe jetzt FRÜCHTE – und singe das Lied seit 1975.

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Die andauernde Katastrophe 30 Jahre nach dem Atomunfall von Tschernobyl ist eben nicht einfach ein Knall, sondern ein Dauer-Supergau mit Halbwertzeiten bis zu 24.000 Jahre Dauer. Egal wohin man das verseuchte Atomkraftwerk hinverschreddert, es strahlt tötlich und strahlt tötlach, tötlech, tötloch, totluch und türkisch tütlüch.

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DLF. de stellt momentan von Nicole Scherschun und Leila Knüppel bereit:

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Der Reaktorunfall von Tschernobyl gilt als die größte technologische Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Für Weißrussland wurde er zum nationalen Inferno. Der Großteil der Radioaktivität, die am 26. April 1986 und in den Tagen danach aus dem Reaktorblock vier entwich, ging über weißrussischem Gebiet nieder.

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Und die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG München von Donnerstag, 21. April 2016, bringt auf Seite 4 von Michael Bauchmüller:

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Grenzübertritt.

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Radioaktivität kennt keine Grenzen. Sollte etwa – nur zum Beispiel – ein belgischer Reaktor bersten, weil schadhafte Stellen seines Stahlbehälters doch gravierender waren als gedacht, dann bliebe das Problem nicht in Belgien. Der Fallout würde, den üblichen Wetterlagen entsprechend, mit großer Wahrscheinlichkeit nach Osten wehen … Aachen, Köln, Ruhrgebiet… . Am Mittwoch hat die deutsche Umweltministerin eine Grenze überschritten. Sie forderte die belgische Regierung auf, zwei der sieben dortigen Reaktorblöcke vom Netz zu nehmen… Der Vorgang offenbart die Defizite der Atomaufsicht in Europa … Die Folgen eines Atomunfalls sind grenzenlos. Die Vorsorge ist es in der E U nicht.“

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STRAHLENDOSEN? Ich kenne einen leiblichen ukrainischen Revisions- und Liquidationsmenschen, der beim Tschernobyl-Supergau mit in die strahlende Hölle zum aufräumen musste – er lebt jetzt kontaminiert – noch – in Berlin. Die 30-Kilometerzone rund um den Reaktor ist mittlerweile zum „radiationsökologischen Landschaftspark“ erklärt worden. Die Dörfer wurden evakuiert und teilweise abgerissen, der Boden abgetragen. Nun breitet sich die Wildnis aus. Trotz Strahlenschäden leben dort zahlreiche Tiere: Wildschweine, Wölfe, Elche – und auch viele bedrohte Arten.

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Einen Endlagerbau in Gorleben hat man endlich gekippt. Einen Endlagerbau im Wendland sieht man auch in der Endlager-Kommission skeptisch.

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Im „neues deutschland“ schreibt Reimar Paul am Dienstag, 19. April 2016, Seite 6:

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Gorleben könnte kippen… Ein Arbeitsgruppenpapier aus der Endlagerkommission empfiehlt den Verzicht auf ein Endlager im Wendland – und wird noch am selben Tag wieder etwas relativiert … dass es aussichtslos scheine, wegen der bestehenden Fronten in der geologischen Beurteilung Gorlebens eine Einigung zu erzielen. Die BI empfehle die Aufgabe Gorlebens, „um endlich unbelastet von den Tricksereien und Lügen der Vergangenheit die Debatte um einen verantwortbaren Umgang mit dem Atommüll führen zu können.“

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30 Jahre nach dem GAU setzt ausgerechnet Weißrussland auf Kernenergie. Präsident Alexander Lukaschenko lässt mit russischer Hilfe einen Meiler nahe der litauischen Grenze errichten. Trotz Protesten soll dort das erste Atomkraftwerk des Landes entstehen.

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Über ein Fünftel der Landesfläche ist bis heute verstrahlt. 30 Jahre sind seitdem vergangen. Ein Ende der Katastrophe ist aber nicht abzusehen: Kinder, die erst nach dem Reaktorunfall geboren wurden, leiden unter Erbgutschäden und Missbildungen. Etwa zwei Millionen Menschen sind offiziell als Tschernobyl-Opfer anerkannt – jeder fünfte Weißrusse.

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Dietmar Moews meint: Zwar dürfen die politischen Führer immer nur abwiegeln und  keinenfalls Warnungen und Katastrophenstrategien ausgeben, weil dann zwangsläufig wahnsinnige Angst ausbricht, aber .., muss jetzt endlich mal einer der großen Betreiber-CEOs Strafanklage bekommen.

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Alle vier Monopolisten in Deutschland betreiben noch immer das schwerkriminelle Geldmachen mit der radioaktiven Weltvernichtung – EnBW hat sich ja mittlerweile rausgekauft.

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DAS IST SO:

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Die Betriebsgenehmigungen, jedes der laufenden AKWs weiterkochen zu lassen, sind erloschen. Die Lizenz enthält expressis verbis die Bedingung „die Anlage ist stets auf dem höchsten technischen Sicherheitsstand zu halten!“ – ansonsten darf die Anlage nicht betrieben werden. Die Gültigkeit einer jeden Betriebsgenehmigungs-Lizenz erlischt, sowie die Sicherheitsbedingungen nicht au jour sind.

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Aber was machen die? Sie lassen es laufen, weils Geld bringt, angeblich mit Verlusten.

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Von aufwendigen Sicherheitsnachrüstungen und Investitionen um auf State of the Arts zu kommen, beim nächsten CYBER-WAR-Angriff oder einer feindlichen Bomben-DROHNE, ist weder bei RWE, noch bei E-On, noch bei Vattenfall die Rede. Im Gegenteil, sie wollen noch um Laufzeitverlängerungen prozessieren.

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Es sind lachhafte Verbrecher.

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Wenn endlich der – nach einwandfreier Ermittlung und Nachweis persönlicher Tat und Verantwortung – erste AKW-Mob eingesperrt wird, werden sich alle anderen rasant besinnen.

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Von den Ungereimtheiten im AKW Philippsburg spare ich jetzt längeren Vortrag. Die Anzahl der Fälle von Pfusch bei Prüfungen im Atomkraftwerk Philippsburg ist auf 24 gewachsen.

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Der Umweltminister in Stuttgart fordert Konsequenzen.

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Warum wird nicht die SOFORT-ABSCHALTUNG erzwungen?

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Ich sage es:

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Es ist immer wieder Intelligenzmangel und Eigensinn oder kurz: Mob.

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