CALATRAVA: U-Bahn-Stationen am Kölner Chlodwig Platz und an Ground Zero mit Santiago Calatrava

Lichtgeschwindigkeit 6343

Vom Sonntag, 6. März 2016

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Modellbau des Calatrava des Transportation Hubs

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Erlauben Sie mir einen kurzen Hinweis auf heutige Architektur – als GELDKUNST und als INGENIEURKUNST

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Ich halte es für ein großes Unglück, was es mit der staatsdirektiv irregeführten KUNST in Deutschland der unsäglichen bolschewistischen SALONPERSONNAGE auf sich hat.

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Organisationsverirrung haben wir auch für Baumeister und Architektur in Deutschland – aber wie?

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Das hat national mit Bodenordnung, Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen und staatlichen Finanzinterventionen zu tun, Baurecht und rechtlichen Auflagen zwischen Ökologie bis Denkmalschutz. Sie fragen allesamt nicht nach Gestaltungsideen im Vorstellungsbogen von erster, zweiter und dritter Natur, dem Blick des Künstlers, der das Passende herstellen sollte.

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Neueröffnet TRANSPORTATION HUB Ground Zero U-Bahn-E

Güntingangshalle

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Dazu gehört auch die sozio-kulturell von Meisterschaft des Architekten einerseits und von den Architektur- und Siedlungs-Konsumenten andererseits völlig abgekoppelte zeitgenössische Architektur. Von demokratischem Zugang zu Gestaltungs- und Bauentscheidungen gar keine Rede.

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Günter Behnisch Zeltdach vom Olympiastadion München 1972

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Jedes Kind im Sandkasten kann noch Haus, Baum und Wolke zusammenkomponieren. Jeder Nebenbei-Kritzeler bringt noch beim Telefonieren bessere Formspiele auf Zetteln in die zweidimensionale Scrabble-Dreidimensionalität.

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Und gutes Bauen mit billigsten Materialien? – gottlose Scheiße.

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BEISPIELE: U-Bahn – Station am Chlodwig Platz Köln Südstadt & U-Bahn-Station TRANSPORTATION HUB an GROUND ZERO in Manhattan NY NY des jungen Santiago Calatrava aus Zürich.

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OHNE VIEL GELD und ohne BAUMEISTERSCHAFT geht das niemals.

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Heutige Architektur ist nur noch ausnahmsweise Baukunst für Menschen in der ERSTEN NATUR. Außer am Polarkreis oder in der Wüste – wo Menschen nicht hingehören – gibt es kaum noch unberührte Natur im nicht kulturell überformten Urzustand. Baumhaus oder Iglu stehen hier beim innerstädtischen U-Bahnbau nicht in Rede.

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Was allüberall – bis in die Naturschutzgebiete Patagoniens – der Fall ist, sind kulturspezifisch verformte Erscheinungen einer ZWEITEN NATUR. Die zweite Natur zeigt uns Siedlungs-, Lebens-, Arbeits- und Verkehrsformgebungen, die Gestaltungsmenschen für Menschen nach Möglichkeit in die erste Natur eingebaut haben oder an der ersten Natur entlang nützliche Umformungen, Brücken, Dämme, Wälle, Einfriedungen, Windbrüche, errichten konnten, die jeweils klimaspezifisch und von den regionalen Baumaterialien her entfaltet worden waren.

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Dagegen haben wir es heute mit einer DRITTEN NATUR zu tun.

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Santiago Calatrava der Architekt von Transportation Hub und Gar du Liége

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Wir müssen in eine bereits vorhandene ZWEITE NATUR hineinbauen.

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Neue Zürcher Zeitung mit Homestory und Calatrava

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Wenn, wie Haussmann in Paris, man eine homogene Innenstadt umgestalten will, braucht es kriegerische Zerstörungen, eine großen Feuerkatastrophe oder geplanten Abriss und Umbruch.

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Wer, wie die 1945 schwerst zerstörte Stadt Köln, freie Bahn hat, eine neue Zeit architektonisch zu begrüßen, benötigt dazu die architekturpolitischen Kräfte, die das Problem verstehen und durchsetzen. In Köln erklärt man den üblen Hundehüttenstil – in jeder Ecke ein Knochen – mit der Not und Armut nach dem Zusammenbruch. Doch tatsächlich fehlte in Köln die notwendige Bildung, die zwar noch zu Adenauers Grüngürtel und Waldschutz reichte, und doch nicht weit genug für eine Stadtbaukunst.

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Man ergriff nicht den Totalschaden der Stadt Köln als Auftakt zur Bodenordung. Folglich bauten alte Grundstückseigner, mit oft geringen materiellen und geistigen Mitteln auf den alten Stadtgrundrissen und Straßenverläufen. Die Kirche als Grundstücks- und Immobilien-Großeigner wie als Bauherr sollte sich schämen und endlich besser.

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Jeden  Tag wird gebaut.

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Heute sagt jeder Laie:

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Der schlimme Krieg.

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Doch in Wahrheit fehlten in Köln nach 1945 Architekten in  der  Politik, die die Stunde der zerstörten Stadt Köln architekturpolitisch hätten nützen können

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Der U-Bahn-Eingang an Ground Zero, Lower Manhattan 2016

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Man kann dieses Argument durch einfache Vergleiche mit anderen im 2. Weltkrieg zerstörten deutschen Städten überprüfen. Hannover war, wie Köln – total zerstört. Das Rudolf Hillebrecht-Hannover der Nachkriegsjahre hat aus dem Schutthaufen zwar nicht die fantastischen Stadtachsen des klassizistischen Meisters LAVES ganz durchsetzen können. Aber seine autogerechte leichtgängige Landeshaupt-Stadt, Hannover, hat die ganze Welt beeindruckt. Heute steht Hannover mit den ausentwickelten traditionellen Quartieren auch abgegrenzten Sozialszenerien, auch mit einigen Großkotz-Gestaltungspleiten der Vor-Postmodernen Dummheiten der Lister Meile-Bahnhof-Kreuzung, des Ihmezentrums, aber mit Autobahnkreuzen, Stadtautobahnen und Radialen und einem genialen Stadtwaldkonzept, mit Fahrradwegen, einem nach wie vor Durchgangsbahnhof sowie Flughafen und U-Bahnnetz konnten sich Hannovers Planer mit LAVES Achsen lebenssinnvoll ausrichten und stehen heute hervorragend da. Nebenbei wurde Hannover dadurch ein Fahrradparadies. Im Vergleich zu Köln hat Hannover erheblich bessere, neuere Verkehrs- und Kommunikationsauslegungen. – Bon.

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Denn mit diesen Aspekten bin ich über die ZWEITE und DRITTE bereits bei der VIERTEN NATUR. Dazu rühre ich an den wissenschaftlichen Vorstellungsorientierungen dazu oder daneben. So kommen zur Physik der ZWEITEN NATUR nunmehr all die komplexen modernen Nutzeransprüche, wie Fernheizung, Wärmedämmung, Wasserschutz, Siedlungswasserwirtschaft, Klimatisierung, Entsorgungstechnik, IT-Elektronik-Verkabelungen, Kybernetik, der DRITTEN NATUR, die veränderte Sozialsphären, Multifunktionen in und am Bau: Der technische High-End-Geist im Bau ist seine VIERTE NATUR.

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Mit der Metaphysik zu den drei Naturen kommen wir symbolisch zu den VIERTEN NATUREN.

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Sie sind das Feld der vagen Entscheidungsprozesse, die in zunehmendem Maße Architekturprojekte scheitern lassen und mit unglaublichen Terminproblemen und Kostenexplosionen einherkommen.

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In Wahrheit sind dieses aber keine Architekturfragen, sondern unmittelbare Folge der Profitzwänge, der Gier und Amoralität der Funktionäre und der Salonpersonnage.

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Wann wurde mal ein Dienstklassen-Projektschänder persönlich in Haftung genommen? Wie sozialromantisch war noch die Strafgerichts-Verurteilung des „Leipziger Baulöwen“ Schneider, Mitte der 1990er Jahre.

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Mit den Sprachen, Sprachspielen und Symbolinterpretationen kommen wir zur FÜNFTEN NATUR bzw. auch zur digitalen FÜNFTEN NATUR als virtuelle Orientierung und Desorientierung – da Capo al Fine.

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In all den die ERSTE NATUR übersteigenden NATUREN sind die jeweils neuen Sinnlichkeiten zu erkennen, auszuloten und als Gestaltungskriterien zu berücksichtigen. Sinnlichkeit als Körperbezug und sozialem Handpsalter.

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Ein Teil dieser gebauten menschlichen Natureingriffe der ZWEITEN und DRITTEN NATUR gehorchten der Not, der Naturabwehr und der Naturüberwindung.

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Ground Zero 2016

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Wer sich um die gewissermaßen archaischen sinnlichen Bedürfnisse eines Menschen, der Sozialität und der Menschheit nicht in die Spielräume der regionalen und klimatischen Ausprägungen einlässt, kann zuhause bleiben.

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Sinnloses Bauen kostet. Man muss unbegrenzt viel Geld einsetzen. Dann gibt es zwar Hallenfußball in Dubai oder Skirennen in Saudi-Arabien unter vollklimatisierten Kunstalpen. Hier steige ich allerdings aus.

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Oft verdanken sich Naturüberwindungen von Raum, Klima, Geschwindigkeit, schließlich der Kosten und der Höhe der Techniken, nicht den vor der Hand äußerlich sinnlich-ästhetischen Gestaltungsbedingungen der Einbettung, der Einpassung, der Pendancen zur Nachbarschaft und der geistig-sozialen Lebenszwecke. Man braucht ein höheres Verständnis von Organik und Einfachheit. Man muss verstehen, was man sieht und fühlt. Wie viel Geld wird für Fassaden und Sekundärarchitektur aufgewendet und wie idiotisch wenig für den Boden, Gehwege, Plätze, Straßen:

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Wir attraktiv wäre der Kölner Roncalliplatz und die Kunststraße, mit dem schönsten Fußboden der Welt? Man sollte nach Sarmakand und nach Granada reisen und den Boden des Domes von SIENA in der Kölner Innenstadt angemessen kopieren. Mosaike aus Fayencen, Marmor und Edelsteinen. Warum hat der Kölner Dom nicht kostbaren Fußboden, wenn man schon mit bunten Gläsern verglast?

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Ground Zero 9/11 Memorial

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Der U-Bahnbau in der Kölner Südstadt ist keine abgerundete Idee, sondern vermutlich ein misslungenes privatwirtschaftliches Klüngelprojekt.

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Die Inbetriebnahme eines Teilstückes der Severinstraße-Linie hat einige Haltestellen, einige U-Bahnauf- und -abgänge mit Rolltreppen, teils mit Fahrstühlen zur Barriere- und Schwellenfreiheit für Behinderte ausgelegt – nach neuester Technik und dem Edelstahldesign der Rolltreppen-Lieferanten.

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Betrachtet man die Station CHLODWIG-PLATZ mit einem liebenden Kölner Südstadtauge, stellt man Zweierlei fest:

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EINS Ob hier unter dem Chlodwig Platz mal Schutz vor Krieg gefunden werden kann? Die Leichtbauweise und die zahlreichen Oberlichter, die erheblichen Geschosshöhen, die von entsprechend langen Rolltreppen überbrückt werden, bilden kathedralengroße Raummaße – als Schutzräume ungeeignet.

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ZWEI Wer kein Geld hat, kann keine edlen Baumaterialien verbauen. Dennoch sind immer gestalterische Spielräume vorhanden und durch gute Baukünstler zu nutzen. Am Kölner Chlodwig Platz hat man die riesigen U-Bahn-Treppenhäuser als riesige Flächen mit herunterlaufenden Lacken färben lassen. Man nennt das Ganze Malerei, und der wohlgesonnene Kölner wird ungeduldig abwarten können, wann vielleicht auch im Museum Ludwig dieser Unfug ausgebaut werden wird? Farbwand mit Lämpchen? Wenn, wie hier in der Chlodwig Platz-U-Bahn-Wandkunst der Maler vom Chlodwig Platz zur Aufpeppung seiner öden Wandfärbung lauter kleine Lämpchen gleichmäßig in den Wandflächen installieren ließ (das war garantiert viel kostpieliger als der ganze verschmierte Lackiersalat) und kann eventuell als Notbeleuchtung dienen, kann ja auch Museum Ludwig in das eine oder andere müde Moderne-Flachwaren-Objekt solche Lämpchen einbauen lassen – Wochenende Farbwechsel der Lampen.

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Der Maler Dietmar Moews missbilligt diesen Farb-Unfug an den Wänden um die Rolltreppen vollkommen. Die Malerinnung hätte technologische Einwände. Der Wandschutz wird gar nicht erzeugt. Man sieht jetzt schon, dass es bald abblättert. Aussieht es wie Müllhaufen und meine Reisekosten nach Colmar und nach Hertogenbosch, ob dort die Tafelbilder Grünewalds und Hieronymus Boschs jetzt auch mit kleinen LEDs aufgepeppt werden? wurden noch gar nicht angesprochen.

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Calatravas Transportation Hub in Bew York

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ALSDANN: SANTIAGO CALATRAVA, der Architekt aus Barcelona in Zürich, erhielt vor Jahren den Zuschlag beim Wiederbau-Projekt am GROUND ZERO für das nachgeordnete TRANSPORTATION HUB, der U-Bahn-Kreuzung im Untergrund sowie das überirdische Eingangs-Signalgebäude.

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Ich halte den Entwurf und die jetzt erreichte Eröffnungsfassung von Calatrava für erfreulich und – ohne die praktischen Erfahrungen einer Alltagsnutzung und eventuelle Pferdefüße zu kennen – für gelungen. Konnte es bislang nicht benutzen.

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Natürlich ist die Geschichte der Projektveränderung während der Bauzeit sowie die ästhetisch folgenträchtigen Kostendispositionen, wie fasst immer, unerbaulich und lang.

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Aber: CALATRAVA hat die verschiedenen ARCHITEKTUR-NATUREN wirklich gemeistert.

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Final zuerst: Der Bau wirkt. Der Bau liefert eine Koketterie fürs Auge, wenn man entweder aus den Hochhäuserschluchten zu Fuß oder per Taxi überirdisch ankommt. Wenn Alles brachial einstürzt – was kann man machen? Hier entstand also eine auffliegende Insekarie mit zwei Flügeln, die von Dissidenten auch Kitsch-Dino-Saurier betitelt wird. Also außen wirkt und behauptet sich der Solitär gegen all die gesichtslosen Senkrechtglaskuben um den Ground Zero, leider einschließlich dem anmaßenden Libeskind, der hier offensichtlich rassistischen Quotendruck nutzen konnte – was soll Das?

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Erwandert man nun TRANSPORTATION HUB nach Innen, ist dieses Ding, das außen zunächst ein bisschen provisorisch wirkt, ein wunderbares Lichtspiel, eine hochmoderne Kathedrale, ein U-Bahn-Eingang, wie nirgends auf der Welt sonst gesehen werden kann.

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Und CALATRAVA konnte, was mir selbst unumgänglich scheint:

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TRANS HUB besteht überwiegend aus weißen Baustoffen, italienischem Mamor, angeblich aus Carrara. Der Baustahl, die riesigen Gebinde wurde angeblich aus Deutschland geliefert. Die riesigen Glasflächen. Von Klimaschutz, über Schnee-. Wind- und sonstigen Verkehrslasten, dem gesamten Menü der Sicherheit und Verwertungsbedenken.

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Welch kostspieliger aber kostbarer Aufwand.

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HIER GILT ES ALSO:

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Man kann nur kostspielig kostbar bauen.

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Die niedergegangenen Twin Towers wirkten mit dem Metall-Dekor auch eher wertvoll als junkig. Aber Calatravas Schmetterling versöhnt von Innen mit jedem ungemütlichen Seewind an Staten Island oder den Gammelecken auf der achten Avenue. Das freundliche Calatrava-Spiel-Gebilde ist ein schöner Kontrapunkt zur eiskalten Wallstreet um die Ecke.

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So rede ich nicht von den Baukosten für diesen TRANSPORTATION HUB- U-Bahn-Eingang.

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Dietmar Moews meint: Als zutiefst betroffener Künstlergelehrter, der empirisch-soziologische Forschung zur ORGANISATION in Deutschland, habe ich viel zu sagen, was hier kurzgefasst wird:

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EINS: ZUR GELDKUNST? Seitdem virtuell und, abgelöst von materiellen Wirtschaftsleistungen, Buchgeld-Spekulation auf Buchgeldspekulation zur systemrelevanten Weltfinanzthematik geworden ist, ist das UNHEIL unausweichlich.

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Dass Bauen, Gestalten, Siedlungsleben, Architektur von individuellen Menschen in den großen Spekulationstopf der Projekt-Finanzierer versenkt wurde, sollte mal von den Architekten vor ein hohes Gericht gebracht werden! Denn, wenn schon nicht Verfassungsrecht, dann zumindest staatsverpflichtende politische Zielmaxime für eine gute Baukunst.

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Denn zumindest in Deutschland sind die Menschenrechte nicht ad hoc mit den staatsobligaten Profitzwängen ineinssetzbar:

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Falls Marktziele und soziale Wertsetzungen nicht vereinbar sind, haben wir die Sozialbindung, die Professionalitätsgebote, die Pluralismusgebote, die Selbstbestimmung, die Basisorientierung – Alles Grundrechte!!

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Ich falle manchmal aus allen Wolken:

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ZWEI DIE INGENIEURKUNST. Ingenieurkunst hat verschiedene Bemessungsgrundlagen.

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Nachdem der Widmungszweck von sozio-politischer Bedeutung und Gebrauchszwecke eines Architekturwerkes festgestellt sind, haben wir es mit Technik und Kosten zu tun, also mit Statik und Dynamik.

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Bautechnik besteht aus den komponierten Mischtechniken zur Verwirklichung eines Entwurfs. Hinzu kommen die zusammenpassenden Herstellungs-Bautechniken des Hochbaus, des Grundbaus, der Erschließung und des Tiefbaus, dazu die Lager- und Transportaufgaben.

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Schließlich ergeben sich auch heute noch fortwährend neue Auslegungsmöglichkeiten von Architektur-Entwürfen dadurch, dass neue Baustoffe und neue Verbindungstechnologien entwickelt, entdeckt und erfunden werden. Neue Baustoffe haben stets bessere oder schlechtere Eigenschaften der bereits etablierten Baustoffe. Meist sind sie auch teurer oder billiger, dauerhafter oder weniger haltbar.

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DREI Neben GELDKUNST und INGENIEURKUNST halte ich das Genie des Architekten für die entscheidende Bedingung, dass Passendes gebaut werden kann.

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Zweifellos hat SANTIAGO CALATRAVA durch einen genialen Zugriff ins Art Deco-Kästchen gegriffen und dem hingequetschten Bahnhäuschen einen Dirigentenstab in die Ausdruckshand gegeben – für erheblich viel Geld.

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Und dieses an die Kölner: Wer nichts hat, wird nie was kriegen.

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Wieso sind so kostspielige Rolltreppen mit dem Allerweltsdesign zu gestalterischem Einheitsbrei vermanscht und die künstlerische Gestaltung gar nicht beachtet? Die Lackierschmiererein mit Lämpchen sind doch nicht Kunst am Bau, es ist Hausfrauenkrampf mit Endlichkeits-Siegel. (Mit welchen Leitern der Hausmeister wohl Lämpchen austauschen wird? Oder gibt es einen Fahrstuhl für einen hydraulischen Kran?)

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