„MEIN KAMPF“ – Freigabe der Despotie-Führung

Lichtgeschwindigkeit 6146

Vom Samstag, 2. Januar 2016

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Was macht „Mein Kampf“ heute aktuell? Die Frage kann man verstehen, wenn man sich heute in der politischen Lage und der Personnage auskennt und wenn man das Buch kennt:

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ALSO: Was ist heute los? Was müssen wir erwarten?

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Die weltpolitische Gesamtlage ist von einem neuen FÜHRUNGS-Bedarf geprägt.

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EINS Die IT-Revolution und die dezentrale Echtzeit-Kommunikation hat quasi jeden Elektriker an den entferntesten Enden der Welt ins Weltgeschehen hineingeholt. Damit sind zunächst aber Risse und Konflikte, nicht Vernunft und Integration verschärft.

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Unter dem Blickwinkel der Entropie – also entweder selbsteuerndes Chaos oder geführtes Sozialwesen – ist die IT-gestützte Echtzeit-Fernkommunikation eine führungs-, also politischer Koordination-bedürftige Organisationsaufgabe oder das globale Sozialsystem produziert als Fernfuchtelei folgenschwere Konflikte.

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ZWEI Die undemokratischen Despotien rüsten auf und setzen FÜHRUNG durch Aggression und Kriegshandlungen an die Stelle von FÜHLUNG und demokratischer Aushandlung politischer Entscheidungen.

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DREI Die wenigen, freier geführten Staaten, wie Deutschland unter US-Dollar, Obama und Merkel, geraten in Schieflage. Es kommen Fernheizungsausfall, Ausgangssperre, Angst, Wut und Rache, die bei Landtagswahlen den Stimmenfang auf führen und fühlen zuspitzen – und despotischen „Führer“ warten bereits.

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VIER „Wir schaffen das“ – steht hinsichtlich der Notversorgung von Millionen nach Europa zuwandernden Flüchtlingen innenpolitisch nicht in Frage. Doch wenn Kanzlerin Merkel von den Wählern und der eigenen Partei verjagt wird, bringen Merkels Nachfolger, statt ihrer, verschärfte FÜHRUNGS-Mittel zur Anwendung. Dafür bietet „Mein Kampf“ im übertragenden Sinn zahlreiche Anhaltspunkte und Lernbeispiele.

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Mein Kampf“, das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft (hauptsächlich an die NSDAP und SS und SA und die gleichgeschalteten Verbände).

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Hitlers Buch enthält zwei höchstbeachtliche inhaltliche Aussagen, die uns heute angehen:

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EINS Hitler hatte eine umfassende Analyse und Kritik der Weltkriegs-Szenerie aus (seinem österreichischen) deutschen Blickwinkel abgefasst. Hitler beschreibt neben wichtigen Fehleinschätzungen seines eigenen weltpolitischen und ideologischen Irrglaubens, sehr substantiierte Führungsschwächen – hier handelt „Mein Kampf“ von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg – sowohl beim deutschen Hohenzollern-Kaiser wie beim Österreicher Habsburg-Kaiser. Wobei Hitler von Preußen und Hohenzollern in Berlin durch die Münchner Wittelsbach-Brille schaute.

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Hitlers Analyse betrachtete das Durcheinander und die Desorientierung in den Berliner und Wiener Parlamenten als ursächlichen Misstand, aus einem deutschistischen Blickwinkel. Die zahlreichen aktiven Parteien verursachten bzw. verstärkten die nicht gelingende, zersetzende FÜHRUNG und FÜHLUNG. „Mein Kampf“ handelt vom Habsburg-Deutschen Geschichtsbild Hitlers, während der Kaiser in Wien viel mehr zum Balkan blickte.

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Hitlers Analyse irrt zwar gegenüber der sozialdemokratischen Weimarer Republik mit Blick auf Österreich in absurde Hilfserklärungen ab, wie Rassismus, Bolschewismus, Internationalismus, Demokratie, Sozialdemokratie, Marxismus – diese Facetten brachte er auf den scharfen Kampfbegriff eines damit praktikablen Feindbildes – dem Stereotyp: Arier-Deutsche/Juden und die Folgen.

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Zwar gingen Hitlers Erklärungsmuster nicht auf, noch kann der Kampfverlauf bis 1945 ernsthaft überzeugen – doch 1927, also zunächst, ging es ihm um FÜHRUNG und MACHTERLANGUNG mittels besserer FÜHRUNGS-Konzeption.

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ZWEI: Das Buch „Mein Kampf“ ist ein Plädoyer für radikal überzeichnete ZIELFORMULIERUNG zum Kampf – in der rhetorischen FÜHRUNG und FÜHLUNG. Heraus kam das FÜHRERPRINZIP, ohne Zweifel und auf Leben und Tod. Das bedeutete:

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KURZ EINS und ZWEI: Nachdem Machtergreifung und Gleichschaltung im Jahr 1934 durchgesetzt waren, nahm die Hitlerführung totalitäre Auswüchse an. In allen Zweifelsszenerien der Lebenswirklichkeit wurde jegliche Seinsbindung ignoriert und Zweifler an Hitlers Momentum wortwörtlich beseitigt.

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Damit ist das Buch „Mein Kampf“ zugleich die Anweisung für die FÜHRUNG, aber in einen radikalen Untergang. 

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Egal, wie fies die Feinde sich anstellten:

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Ein Hitlerscher Totalitarismus hatte wegen Intelligenzunterdrückung im schiefen Untermenschenbild der Hitlerschlauheit ausweglos keine soziale Perspektive (Keiner wollte nach einem zu erkämpfenden Sieg freiwillig deutscher Kulack/Landwirt/Bauer „in der Tiefe des Raumes werden“). An ein Danach dachte niemand, auch „Mein Kampf“ nicht.

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Mein Kampf“ bedeutete die Organisation der FÜHRUNG durch das FÜHRERPRINZIP des verfügbaren MOBs als Majoritäts-FÜHLUNG. Ich betone die sozialen Kategorien „Führung“ und „Fühlung“ (Fühlung immer als Funktion von Führung angebunden).

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Dietmar Moews meint: „Mein Kampf“ soll zum Lesen freigegeben werden.

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Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass Hitlers FÜHRER-Buch einerseits die Anfang der Weimarer Republik und im Wiener Österreich angängige ungeeignete Führungs-Politik aufspiesst.

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Und Hitler schwingt sich zu eigenen „modernen“ Massenführungs-Ideen auf.

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Hitler entwirft ein klares Feindbild. Er geht dabei aber eigentlich von seinem Blickpunkt des Habsburg-Wiens vor dem Ersten Weltkrieg aus: Er nennt die internationale Sozialdemokratie, Bolschewismus, Marxismus, Juden. Und er entwirft eine radikale Trennung der empirischen Lebenswelt von seiner immer eindeutig zugespitzten rhetorischen Kampfformel:

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Diese Formel lautete:

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Es gibt nur einen Feind (Hitler meint, der Machtpolitiker muss sich auf einen Feind fokussieren), und es gibt einen Kampf, den man nur gewinnt, wenn man „total“ entschlossen kämpft.

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Ich halte also „Mein Kampf“ für ein geeignetes Beispiel, das gelebt und erlitten worden ist, in dem die lebenswichtigen Aspekte der Problemlösungspolitik auf das anspruchsvolle Thema FÜHRUNG und FÜHLUNG gestellt sind.

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FÜHRUNG und FÜHLUNG sind die unbeliebten Vorstellungen, wenn, wie jetzt im Jahr 2016, wir mit Angst, Hass und Wut  Wahlen entscheiden. Dahinter steckt verfehlte Führung. Folglich das anmaßende Wünschen des Mobs die Enttäuschungen falscher Vorstellungen verursachen und erzeugen.

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Die Despoten scharren längst mit den Füßen, den Mob abzuholen. MERKEL-II sollte das Führungsproblem und die eigenen Führungsmerkmale untersuchen.

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