LÜGENPRESSE, ein Schmähwort zur Kritikunfähigkeit der Presse

Lichtgeschwindigkeit 6136

Vom Dienstag, 29. Dezember 2015

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Wer mal im Deutschlandfunk eine Sendung hört und sucht nach Informationen über den seinen Namen vernuschelnden Moderator:

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… und am Mikrofon war Mario Dobovischek“

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muss nicht glauben, dass er bei einer bei DLF angebotenen „SUCHE“ fündig würde. Hat man den Namen nicht klar verstehen können, hilft „SUCHE“ bei DLF.de nicht, z. B. nicht bei Falschschreibung, etwa der Verwechslung von „o“ mit „u“, Dobuwiescheck, Dubofishec, Didödeldu Dudödelei,

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Suchst du „am Mikrofon“, suchst du „Redakteur, Moderator, Mitarbeiter, Autor der Sendung, Realisator, Interviewer, freier Mitabeiter“ – kein Name – wer sich nicht zu Google zwingen lässt, kann bei web.de suchen und finden oder bei kuckuck.

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Die Tags beim DLF, z. B. „Programm“ oder „das laufende Programm“ bringen entweder die Namen nicht oder machen einen Volkshochschulkursus über ein Programmformat über die vergangenen zehn Jahre auf, nur die heutige Sendung, „Information am Mittag“, ist nicht zu finden.

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Es ist sonnenklar: Der Sender will seine Mitarbeiter dagegen schützen, von Hörern kontaktiert zu werden. Wie nennt man sowas? – nein, nicht Marktwirtschaft. Das ist Mitbestimmung dieser Namensverstecker.

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Bei deutschlandradiokultur.de heißt es heute, 29. Dezember 2015, auf der Homepage, „Der Medienjournalist Stefan Niggemeier zu Gast beim Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / M. Hucht).“

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Hier wird netterweise der Herr M. Hucht ausgeschrieben und genannt – Danke. Jedoch das Interview führte doch jemand anderes:

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nämlich angeblich

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„Liane von Billerbeck:

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„Lügenpresse“, das war das Wort des Jahres 2014, und 2015 war, könnte man sagen, das Jahr der Lügenpresse, und der Vorwurf, dass die Medien manipulieren, der ist nicht neu. Früher war damit vor allem die „Bild“-Zeitung gemeint, besonders seit der Krise in der Ukraine stehen aber auch wir, die etablierten Medien, im Fokus, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die großen Pressehäuser. Man merkt das auch an den Mails, die man bei bestimmten Themen bekommt. Der Vorwurf gegen die „Lügenpresse“ wird auch immer wieder …“

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Unter der Internetz-Adresse „www.deutschlandradiokultur.de“ findet sich folgender Erklärungstext zum Interview:

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Beim Stichwort „Lügenpresse“ zeige sich, dass sowohl Pegida-Anhänger als auch Medien oft nicht an einer wirklichen Auseinandersetzung interessiert seien, erklärt der Medienjournalist Stefan Niggemeier. Er fordert, Journalisten müssten mehr tun, um mit ihren Nutzern im Gespräch zu bleiben.

Das Wort „Lügenpresse“ sei von beiden Seiten vergiftet, sagte der Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier im Deutschlandradio Kultur. Unter den Pegida-Anhängern seien viele nicht mehr an einer wirklichen Auseinandersetzung interessiert. Er befürchte aber, dass auch auf journalistischer Seite der Begriff oft dazu diene, sich damit nicht mehr zu beschäftigen.  

„Das eigentlich Bedrohliche ist aber der Bereich dazwischen“, sagte Niggemeier, „die Leute, die tatsächlich einfach kritische Zeitungsleser, Radiohörer, Fernsehzuschauer sind und die oft auch berechtigte Kritik und viele Fragen haben. Und da haben, glaube ich, tatsächlich die Medien es noch nicht so geschafft, wirklich die Mittel zu entwickeln, sich damit auseinanderzusetzen und da zu kommunizieren.“

„Gatekeeper-Funktion“ verloren

Niggemeier sagte, dass sich jetzt richtig bemerkbar mache, dass Journalisten ihre „‚Gatekeeper-Funktion“ verloren hätten. „Ich habe das Gefühl, dass man das plötzlich merkt, dass auch die Medien merken, was das in der Praxis bedeutet, und wie viel Arbeit das macht und wie mühsam das ist, dagegen dann an zu argumentieren.“ Medien hätten jahrelang geschlafen.

Neben seinem Blog startet Stefan Niggemeier am 11. Januar eine neue medienkritische Plattform „Übermedien.de“.

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Man merkt sofort:

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Es geht Frau Liane nicht ums Klären und Erklären des lebendigen Gebrauchsbegriffes „Lügenpresse“, sondern um den Stempel: PEGIDA. Und im nächsten Rückschritt auf den Hinweis:

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Lügenpresse“ ist nicht neu – wer hatte das nicht auch? – ach ja, BILD, Hitler.

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Dazu findet sich heute, Dienstag, 29. Dezember 2015, beim selben Sender, der frühere CDU-Helmut Kohl-Mann und spätere Sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf:

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Kurt Biedenkopf zu Flüchtlingsheimen – Anschläge sind „keine Form der politischen Artikulation“ – Moderation: Liane von Billerbeck,

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der sagte:

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Kurt Biedenkopf (CDU), ehemaliger Ministerpräsident Sachsens, lehnt es ab, Pegida-Demonstrationen und rechtsradikale Angriffe auf Flüchtlingsheime in Zusammenhang zu bringen. Diese seien Verbrechen, erstere ein Grundrecht. Zudem brauche es mehr Aufklärung über die Gründe der großen Fluchtbewegung.

Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat sich dagegen verwehrt, Pegida-Demonstrationen mit  rechtsradikalen Angriffen auf Flüchtlingsheime in Zusammenhang zu bringen. Er wolle solchen Verbrechen keine politische Bedeutung im engeren Sinne beimessen, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandradio Kultur. Bei den Anschlägen handele es sich um Verbrechen und nicht etwa um eine politische Artikulation. Die Pegida-Demonstranten kämen dagegen ihrem Demonstrationsrecht nach“.

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Biedenkopf sagte auch:

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„Was mich beunruhigt ist, dass man die Täter nicht bekommt“ …

„Anschläge auf Flüchtlingsheime oder irgendwelche andere Heime oder Häuser sind Vergehen beziehungsweise Verbrechen“ sagte Biedenkopf.

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„Was mich beunruhigt ist, dass man die Täter nicht bekommt oder, wenn man sie erwischt, dass sie noch eine ganz gute Chance haben, nicht verurteilt zu werden.“

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Er wolle solchen Übergriffen aber keine politische Bedeutung im engeren Sinne beimessen. „Denn das ist keine Form der politischen Artikulation“, sagte Biedenkopf. Er betone das deshalb, weil er das Gefühl habe, dass solche Vorfälle politisch aufgeladen würden.“

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:57:07

Dietmar Moews vor dem Kanzleramt in Berlin

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Dietmar Moews meint: Man kann sich diese Radio-Beiträge angeblich in der DLF-Mediathek nachhören.

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Was wir sehen und hören ist:

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Weder Biedenkopf noch Niggemeier noch Billerbeck wollen diesen Vorgängen politische Bedeutung im engeren Sinn beimessen.

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Dr. Dietmar Moews meint: Beimessen? – das ist das falsche Wort.

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Zunächst ginge es mal um eine Recherche und eine Feststellung der Tatsachen und Tatsachverhalte:

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Die angeblich RECHTEN sind weitreichend V-Leute, werden von einem der zahlreichen Verfassungsschutz-Ämter geführt und bezahlt, die Polizei wird nicht vom Verfassungsschutz informiert, wenn Polizisten von V-Leuten attackiert werden. Die Ermittlungen zu solchen Straftatsachen werden nachweislich verschlampt und die Staatsanwälte stellen solche Ermittlungen und etwaige Strafverfolgungen auf Weisung, von „Oben“ oder von der „Seite“, ein.

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Diese Täter werden gefunden, festgenommen und ermittelt – aber dann umgehend staatsseitig verschont.

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„HEIMATSCHUTZ“, Stefan Aust und Dirk Laabs haben in ihrer sorgfältigen als Buch greifbaren Zusammenfassung der parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschüsse und der tatsächlichen Staatskriminalität durch gedeckte V-Leute mit Originalquellenangaben dokumentiert:

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Rechte Gewalttaten, die ganzen unaufgeklärten Todesfälle und die aktenkundlichen, teils geschwärzten, teils vernichteten Ermittlungsdokumente der V-Leute!

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Wie kann der Staatssender deutschlandradiokultur.de senden und durchgehen lassen:

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… wollen diesen Vorgängen nicht politische Bedeutung im engeren Sinn beimessen.“?

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Das ist die LÜGENPRESSE, ohne Paranthese oder Gänsefüßchen – exakt das ist gemeint, heute – Verschleierung und Vertuschung von Staatskriminalität zur Zersetzung der inneren staatlichen Ordnung.

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LÜGENPRESSE ist kein exklusiver Streitbegriff zwischen Deutschlandfunk und PEGIDA – es ist ein empirischer  mediensoziologischer Befund. Unsere Gesellschaft ist auf bessere Kommunikationsorganisation angewiesen, statt Zersetzung zu vertuschen,

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Und die Frage, die daran zu knüpfen wäre:

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Cui Bono?

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Wem nützt das?

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Wer will das?

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Was bewirkt das wirklich? –

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Nehmen wir die Argumente der Geheimdienstkoordination für diese verdammten heutigen STASI-Machenschaften, wird wirklich erreicht, was diese Geheimdienste – BfV und LfV, MAD und BND behaupten:

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Es ist kein Heimatschutz, sondern Staatsschutz – Staat gegen Bürger.

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Liefern diese V-Leute-Kriminellen Geheiminformation für die Politik aus den Graubereichen der staatlichen Gefährdungen und Sicherheitsbedrohungen? – indem sie die Straftaten selbst begehen?

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