Adolf Hitler schrieb „Mein Kampf“ – das Buch wird 2016 frei

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Vom Montag, 28. Dezember 2015

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DIETMAR MOEWS in Vogelsang I. P. -NAZI-West-Kader-Internat in der Eifel, von Hitler gebaut

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde viele Millionen mal verbreitet und von den Deutschen als staatspolitischer Kanon gekannt und unterstützt.

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Es ist unzutreffend, wie es heute der ZDF-Klaus Kleber in ZDF-HEUTE-Nachrichten behauptete, „Mein Kampf“ sei Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen.

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Das Buch, dass von den Kriegsgewinnern zum Verlag und Vertrieb bis jetzt für Deutschland gesperrt worden war, entsprechend ist es in Israel verboten, mit der Bewertung „Mein Kampf“ sei verbrecherisch und Volksverhetzung – wird urheberrechtlich frei.

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Dietmar Moews malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges und zu Otto Nebels Kriegsgedicht

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Während das Buch antiquarisch millionenfach auch in Deutschland zugänglich war und ist und von allen seriösen Wissenschaftlern auch intensiv studiert und kritisiert werden konnte und worden ist – wird die Freigabe jetzt diskutiert – aber welche Argumente?

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Kaiser Wilhem II(2., ZUGINSFELD 18

Kaiser Wilhem II (2., ZUGINSFELD 18

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Mit dem Jahr 2016 wird der Text, der seinem Urheber Adolf Hitler und dessen bayerischem Verlag gehört, nach Ablauf von 70 Jahren nach dem Tod des Autors, urheber- bzw. lizenrechtlich frei.

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Seit Längerem wird die Diskussion geführt, ob und wie ein solcher Termin dazu genutzt werden könnte oder eventuell als bedenklich oder volksverhetzerisch gefährlich anzusehen sei, wenn „Mein Kampf“ nun ungebremst käme. Bis hin, dass das völlige Verbot durch staatliche Zensur verlangt wird.

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Ich möchte dazu Zweierlei anmerken:

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EINS Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, auch zu strittigen Fragen der Pressefreiheit.

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Odeonsplatz München ZUGINSFELD – Dietmar Moews und Schwabing EXTRA

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Während Meinungsfreiheit völlige Zwanglosigkeit sein soll und auch die absurdesten Meinungen billigt (ausgenommen Rechtsverletzungen anderer Menschen). Bedeutet das, es soll jedes aufgeladene politische Thema auch im öffentlichen Meinungskonflikt unzensiert ausgetragen werden dürfen.

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Sieht es mit der Pressefreiheit nicht wie bei der Meinungsfreiheit aus: Die Presse unterliegt verschiedener freiwilliger und rechtlicher Qualitätsanforderungen zur „Professionalität“, zu „Pflicht zur Wahrheit“, der „Sittenwahrung“, „Hartporno-Restriktion“, keine „Volksverhetzung“, Lizenz- und Folgerechte und entsprechend weitere Qualitätskriterien.

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Insofern ist ein Streit, ob und wie oder nicht Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“, von 1925 in den damaligen Fassungen (in zwei Bänden; dann in einem Band) in Deutschland zugänglich sein dürfen soll, gelesen und diskutiert werden darf – diese Diskussion ist jederzeit freimütig und öffentlich erlaubt.

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ZWEI Die Behauptung, von einem Buch gingen möglicherweise zu verbietende geistig-soziale oder sozi-politische konkrete Verbrechen aus, ist schlicht UNFUG.

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Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

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Wer sich über Natur und Kultur nur die mindesten kritischen Vorstellungen zugelegt und geklärt hat, weiß, dass man die Natur vergewaltigen kann, wie ein Menschenleben ein anderes Menschenleben auslöschen kann. Nur ist das nicht die Natur des Menschen an sich. Das natürliche Töten ist durchaus möglich – wir müssen es als Naturkatastrophe verstehen, die kaum zu verhindern wäre.

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Das Töten der Menschen von Menschen, von Selbsttötung zu Selbstmord zu Nachlässigkeit mit Todesfolge, zu fahrlässiger Tötung, zu Totschlag, ja zu Mord, zu Massenmord und zu massenhaftem Massenmord, wie die Nazi-KZ-Menschenvernichtung mit industriellen Auswüchsen bis 1945, ist nicht natürlich oder als Natur zu verstehen. Man darf hier auch nicht die Natur eines „Rassenkampfes“ eines „Überlebenskampfes“, eines „Auslese-Genozids“ hinstellen – wie es Adolf Hitler in seinem absurden Buch „Mein Kampf“ unter anderem hinstellt.

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Die massenhafte Mordbereitschaft der Deutschen, verschärft auf den Zusammenbruch im totalen Krieg bis 1945 hin, von Deutschen an Deutschen, von Nachbarn an Nachbarn, von Plündern der Nachbarwohnung bis zum Schnäppchenkauf von Kiensegg am Sameistersee im Allgäu, wo eine Berliner Nazi-Familie Graf von der Goltz einer jüdischen Familie Haus und Land mit See „günstig abkaufte“, ist nicht dem Zwang der „Natur“ gezollt, sondern entspringt der Freiheit der „Kultur“ zur Hinterhältigkeit und Menschenverachtung- hier der niedrigsten Ausprägung von Kultur, Tiefkultur, breite Kulturtiefpunkte.

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Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

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Kurz: Wie aus einem Buchtext „Mordkultur“ oder „Totalitarismus“ werden kann oder wird, kann nicht von einem Buch herrühren oder davon ausgehen. Von dem Buch „Mein Kampf“ wird nicht mal eine Diskussion über politische Staatsfragen ausgehen. Wer es heute nicht kennt, wird es nicht durchzulesen vermögen.

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Zuginsfeld 5, Der Schreiber

Zuginsfeld 5, Der Schreiber

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Die Idee, man könne durch editorisch aufgeblasene kommentierte Tausendseiter „Mein Kampf“ lesbarer machen, ist eine Augenwischerei der Verlage, die ihre „Makulatur“ gerne absetzen wollen, die wollen, dass „Mein Kampf“ ein Bestseller werden würde.

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Ich werde demnächst daraus mal eine Probe spendieren:

 

Hitlers Buch war eher ein Hinderungsgrund als ein Regierungsprogramm – man lese nur Hitlers Argumentation, dass ein Zweifrontenkrieg einen aussichtsreichen Krieg für Deutschland unmöglich macht, über den Zweifrontenkrieg und die Idiotien des späteren Reichsaußenministers und Sektvertreters Joachim von Ribbentropp als Botschafter in England. Wobei nebenbei Hitlers schwache Urteilskraft seiner ausgewählten Spezls deutlich wurde, Bormann, Goebbels, Heydrich, unglaubliche Nebelkerzen in der NSDAP und den Parteiorganisationen SS und SA.

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Wer das Buch „Mein Kampf“ aufmerksam liest, erkennt leicht, dass die dort dargelegten Vorstellungen Hitlers viel mehr aus den ungelösten Problemen der Weimarer Republik und der nichtbewältigten deutschen historischen Zweitrangigkeit in Europa herrühren. Ohne dass dafür Hitler Ideen oder Problemlösungen oder auch nur gültige Analysen vorlagen oder er selbst als Autor von politischen Wegen hervorgetreten sei, die dem heraufbeschworenen 12-jährigen „Tausendjährigen Reich“, von 1933 bis 1945, ein Gelingen auf dem deutschistischen Weg hätten eröffnen können.

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Im Gegenteil, es liegen Dokumente z. B. der Diskussionen zwischen Hitler und dem Nazi-Denker Rosenberg, schon von 1934 vor, in denen zweifellos ein Krieg, ausdrücklich diskutiert worden ist, wie er später angerichtet worden ist, nicht zu gewinnen gewesen wäre.

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Das wusste man auch mit dem Wechsel des englischen Thronfolgers 1936. Das wusste man bereits im August 1939 – mit einer Verbindung Englands mit Stalin. Das wusste man schon kurz nach dem Angriff auf Polen mit der angekündigten und dann wahrgemachten Kriegserklärung Englands.

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Schließlich haben alle Insider des Hitler-Stabes, auf höchster Ebene – also z. B. Rosenberg, Göring, Rudolf Hess – wie auch die Intelligenz wie auch die Militärelite bereits im Jahr 1941 gewusst, dass Stalin zu stark war, dass nichts aus dem Blitzkrieg im Osten werden konnte.

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Und die Nazi-Bewegung reklamiert bereits 1941, dass der eigentlich beabsichtigte Nationalsozialismus als völkische Bewegung längst zu einer Weltkriegs-Oper mit Dilettanten und einem verirrten Hitler eine Eigendynamik angenommen hatte, die rein gar nichts mit Kultur zu tun hatte, sondern mit einem Verhängnis und Irrsinn. Die Insider-Geschichte zwischen Hitler und dem peinlichen Goebbels war damals schon bekannt und nicht anzweifelbar „unmöglich“.

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Mein Kampf“ hatte während er Weimarer Republik (bis 1931) nicht die beschworene Höllenwirkung. Und während der Nazizeit, ab 1933 hätte das Buch deutsche Leser nur irritiert: Es steht zu viel Quatsch und Folklore drin.

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Und heute kann die Lektüre bestenfalls eine Diskussion über den Irrsinn heraufrufen – die dann aber wegen Facebook und Dumfbackigkeit und Hitlerschlauheit der Menschen ausfällt (seit Langem kann jeder „Mein Kampf“ im Internetz finden und lesen – macht aber keiner):

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Wir wissen nichts, man sagt uns ja nichts, wir haben nichts gewusst, wir können bei Krauss-Maffei und bei Heckler&Koch keine Flüchtlinge gebrauchen und haben keine Zeit, Hitlerbücher zu lesen.

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Lustig wird die darwinistische Selbstkritik der deutschen Bastarde über die „Mendelschen Erbgesetze“ und die Verrassung der PEGIDA-Sachsen als Stasi-V-Leute mit Wahrheits-Glaskugeln. Es grüßen Thilo Sarrazin und der Geheimdienste-Koordinator im Bundeskanzleramt der Großen Koalition:

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Wer vom heutigen Kapitalismus nicht reden will, braucht für fachistische IT-Dummheiten kein „Mein Kampf“.

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