Schoki-Test mit CHOCOLATE AMATLLER XOCOLATA BLANCA

Lichtgeschwindigkeit 6065

Vom Mittwoch, 25. November 2015

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Dietmar Moews meint:

… Für mich ist das Glück,

keine Befehle zu erteilen

und keine zu bekommen“

(Francis Picabia „Aphorismus 2 aus 391“

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Ich probierte eine spanische weiße Schokolade. Hersteller ist Chocolates Simón Coll, S. A. C/ Sant Pere: 3708770 Sant Sadurni d’Anoia Barcelona (Spain).

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Kurz vorab: Diese Schokolade ist schlecht, nur süß und hält kaum mit irgendeiner der marktgängigen Industriequalitäten weißer Schokolade stand. Sie hat eine dekorative Außenverpackung mit Zellufan – innen – , Amatller BLANCO ist süß und besonders trocken und spröde. Dabei bestärkt die teils dünne weiße Süßmasse des ausgetrockneten 18 Gramm-Streifens mit drei Abbruchstücken noch diese Trockenheit.

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Bereits seit dem Jahr 1840 produziert das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg. Simón Mestres begann die Produktion mit einfachsten Mitteln. Einhundert Jahre später tritt Miquel Coll dem Unternehmen bei. Im Jahr 1951 wurde der Name Simón Coll, eine Mischung aus den beiden Namen, im spanischen Markenamt eingetragen. Zu dem Unternehmen gehört auich die Marke Amatller. (nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“, Seite 539, Bonn 2012).

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Diese Sorte von Simón Coll, XOCOLATA BLANCA, ist eine kleinstindustriell gefertigte Mittelqualität. Der katalanische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt, und erhielt nur eine von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist wenig. Hier steht Simón Coll als Mittelqualität dennoch als Sonder-Süßigkeit.

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http://www.simoncoll.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Weisse Schokolade hat dem Tester als Süßigkeit Spaß gemacht, weil sie ungewöhnlich spröde ist. Der Inhalt der 18 g Packung wirkte nicht frisch, war aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition nicht zu fett, man schmeckt aber noch die VOLLMILCH und hat einen bemerkenswerten Abbeiß- und Kaugenuss, weil die Sprödigkeit ganz leicht und knackelig im Mund zerfällt.

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Der kleine Riegel der 18 gr. Tafelpackung enthält die weiße Tafel mit einem dreiteiligen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind komisch spröde, das GEKAUE IST EINMALIG knackelig, nicht besonders weich, enorm speziell im Mund und durchaus fein, nicht klebrig, nicht schleimig. Hier muss Nichts schmelzen, hier löst sich die splitterige Süßmasse leicht auf. Insgesamt dominiert eine unmerklich gesalzene, mit künstlicher Vanille aromatisierte Geschmacklichkeit, Lecithin, nicht zu süß, wie Weiße Schokoladen meist.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Chocolate Amatller die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung: 04 / 2017.

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Ein schöner altweißer feingeblümter Papierumschlag mit mittelbraunen Kunstschriften: „Chocolate Amatller 1797“, „Chocolate BLANCO“ auf Spanisch und XOCOLATA BLANCA auf Katalanisch, einem farbigen Stich eines Frauenportrais von dem Tschechen Alphonse Mucha, 1899. Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Bestandtteile-Angaben in Braun auf Weiß auf Spanisch, Katalanisch, Deutsch und Englisch: Zutaten, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Emulgator: Sojalecithin und künstliches Vanille Aroma, ohne Gluten.

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Diese Schokolade riecht gar nicht.

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Der Kaufpreis 18 Gramm ist nicht bekannt – das ist hervorragend preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas vom Flughafen bekommt. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere goldige Papier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Metallfolie.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese Xocolat Blanco in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest – Bernardini gibt den von ihm getesteten Schokoladen nur 1 von 6 Kakaobohnen.

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Fazit: „Süß, unangenehme Aromen, die Milchschokoladen ohne jeglichen Kakaocharakter, aber auch nicht angenehm milchig-cremig. Und das alles mit Vanillin (naturidentisches Aroma). Diese Schokoladen sind mir ein Rätsel.“

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Empfehlung: “Leider ist keine Empfehlung möglich“

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