HELMUT SCHMIDT 1918-2015 – MUSIKBEKENNTNIS beim Staatsakt im Michel

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Vom Montag, 23. November 2015

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Heute, Montag, den 23. November 2015, fand die Aussegnung des am 10. November 2015 verstorbenen Hamburger Alt-Bundeskanzlers und SPD-Politikers Helmut Schmidt in einer christlichen Feier und einem Staatsakt statt. Anschließend wurde eine Feier im Hamburger Rathaus abgehalten.

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Der verdiente Politiker wurde mit von ihm selbst besonders ausgewählten Musiken, für Orgel, Chor und Oratorienorchester, und in Anwesenheit seiner Familie sowie der wichtigsten, derzeit amtierenden deutschen Politiker, von Europa und der Nato-Spitze, als lebendige Bezeugung geehrt. Persönliche Anwesenheit und Rede von Henry Kissinger, zum Tode Helmut Schmidts im Michel, steht für die moralische Brisanz des Langenhorner Sozialdemokraten.

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Helmut Schmidt liebte Musik und musizierte selbst auf dem Klavier, gerne auch schwierige Stücke des Barockgenies Johann Sebastian Bach.

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Es erklang Bachs Orgelvorspiel, Chorgesang mit Oratorien-Barockorchester. Es wurde das Abendlied von Matthias Claudius gespielt- „Der Mond ist aufgegangen“. Das „Volkslied“ von Klaus Groth „Steh* und wein'“ zur Gitarre gesungen: Pachelbel Kanon D-Dur mit Bachdirigent Kent Nagano mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg: Choral Jesus meine Zuversicht und die deutsche Nationalhymne, von Joseph Haydn. Die Bundeswehr spielte den Trauermarsch von Georg Friedrich Händel, es folgte das traurige Lied „Ich hat einen Kameraden“.

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Das Hamburger Volk hat zum Trauerfeiertag am Hamburger Rathaus und an zahlreichen Kondolenzstätten, sowie an den Stadtausfallstraßen aufgestellt während der Überführung zum Friedhof ihre Erinnerung bekundet, Briefe und Blumen niedergelegt.

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Der protestantisch-christliche Hamburger Michel und die Stadt Hamburg wurden für einige Stunden zu einer militärischen Hochsicherheitsanlage, zum Schutz all der wichtigen anwesenden politischen Verantwortungsträger, von der Brisanz deren gemeinsamer Anwesenheit einige Nachrufe sprachen.

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Die Beisetzung findet später auf dem Ohlsdorfer Friedhof in engstem Kreise statt.

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Dietmar Moews meint: Der verstorbene Schmidt hat sich für seine Feier für eine ehrenwerte musikalische Auslegung entschieden.

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Dietmar Moews lobt diese letzte Musik-Tat Helmut Schmidts, die im Kontrast zu idiosynkratischen Anbiederungen a la „I did it my way“ steht. Denn Schmidt zeigt damit, dass er mit so guter Musikkunst besser in die Ewigkeit hinein zu können glaubte und gibt damit eine vorbildliche Ausstrahlung für jedermann, mal über die Wichtigkeit dieser „ernsten Musik“ in unserer Kultur zu sympathiesieren.

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Johann Sebastian Bach, Pachelbel, Haydn, Händel, Claudius, Groth, auch Lieder, Gesang, Orchester von kostbarer Qualität, dem schwerhörigen Zeitgenossenvolk vorgesetzt.

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Für die Abschiedsfeier wählte Schmidt sehr bekannte volksnahe „Barockschlager“ aus, sodass durch die sehr bekannten Stücke dem weltweiten Publikum musikalischer Anschluss erleichtert werden konnte. Die Musiker spielten und sangen sehr schön und gut.

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Ausgesprochen hervorzuheben ist auch der begeisternd farbliche Klang der dekorierten Aufbahrungssituation in dem sehr katholisch wirkenden Barock-Michel-Interieur mit großem Sonnenblumenblütengebinde und großen Liliensträußen.

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Es klang das weiß-gold-gestimmte Michelschiff ausgezeicnet mit diesen sonnenblumengelben und lilienweißen Blumenzutaten, sogar zu der eigentlich unschönen schwarz-rot-gelben deutschen Trikolore auf dem Sarg.

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Den Massenmedien und dem Internetz war das gewählte Musikprogramm – also die vorgespielten Stücke – nicht so wichtig, dass man das gespielte Musikprogramm ohne weiteres hätte erfahren können. Daran hatte Helmut Schmidt nicht gedacht.

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Ich halte nicht nur das letzte Bekenntnis Schmidts zu ausgewählter Hochmusik und mit Spitzenkünstlern für heraushebenswert – auch die Abwesenheit letzter eigener Bedeutungsschmiede bringt den gestorbenen Schmidt noch in angenehmen Kontrast zu dem in Lebzeiten rangelnden Publizisten Schmidt für Atomkraft und unerbittliche Staatsräson.

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