50 Jahre ASPEKTE Salonpersonnage und Staatsschranzen im ZDF

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Vom Freitag, 16. Oktober 2015

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Ja, ich erinnere mich durch persönliche Bekanntschaften an die genialen Gerd Winkler (Jean Paul) und Walther Schmieding (russische Emanzen) – Mitgründer dieser ZDF-Staatskunst-ZDF-Serie – seit 1966.

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Dietmar Moews entwarf im Jahr 1972 den Hafen von Insel Norderney – der wurde danach 1974-1977 ausgebaut

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Das war noch, als die Verbändeorganisation des Deutschen Kulturrats und die Klientelisierung von Kunst und Künstlern, in einen kulturindustriellen Steuerungsapparat, nicht hermetisch eingeschwungen worden waren (dann kam ab 1968 die Kulturpolitische Gesellschaft Hagen und die SPD-Kunsterzieher, Goethe-Institute und die KUNSTERZIEHER-Verbandszeitschrift „Kunst+Unterricht“):

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aspekte – das heißt Staatskunst vom Staatssender – Staatsfernsehen mit Staatskunst – was soll das sein? Bundeswehr? Salonpersonnage?

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Im Namen der GG-Idee „Freiheit der Kunst“ wurde ein sozialdemokratisches Parteischranzen-Personalsystem herbeiorganisiert:

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Aus der Funktion der staatlich allokatierten Betriebskunst wurde über den Modus „Freiheit der Kunst“ ein staatliches Personalsystem, in dem der SALON von ehedem nunmehr nicht von echten SALONKÜNSTLERN abgefüllt wird, sondern von einer SALONPERSONNAGE, die als unechte Künstler, nunmehr die Staatsförderungen und Dienstklassen-Künstlerrollen abgetreten erhielten. Es sind Juristen (Klaus Staeck) oder Juristen (Olaf Zimmerman) oder Möbelhändler (Heinz Holtmann) oder Judy / Gerd-Harry SED-Staat usw. FOLGE:

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Vollständige Marginalisierung der Kunst in der Gesellschaft durch die unechte Salonpersonnage:

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Wo immer man im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst hinkommt, sind diese unechten Kunstleute (Artmen) die „Gatekeepers“. Wo immer man hinkommt wird unwichtige schlechte Kunst herausgestellt und von selbst als „hochkarätige“ Kunstfachleute zu SPD-Zwecken zertifiziert, dass es nur so brummt: Günter Grass, Siegfried Neuenhausen, Willy Weinbrand und Bernt Engelmann usw. Thomas Grochowiak, Joseph Beuys und P 1, Villa Massimo oder Cité Paris sind bis in den letzten Winkel von der Salonpersonnage abgegriffen – WAS MACHT DIE KUNST?

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Natürlich – PICASSO stand schon 1950 als das Oberflächengenie des 20sten Jahrhunderts fest (indem die riesigen PICASSO-Bildbände vom Jahrhundert-Genie schwadronierten). Natürlich ist DAVID HOCKNEY der britische POP-Maler 1000 mal genialer.

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1986 Angela Hoffmann („Tin Tubs Talking Talking“) und Dietmar Moews („Die Hunde“)

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Dietmar Moews meint: Es ist genügend musikalische Musik, sind genügend gut ausgebildete Instrumentenmusiker, gibt genügend musikgeschichtliche Literatur und Spielstätten – es sind genügend Museumssammlungen offen, die das Kunstbedürfnis mit alter Qualitätskunst befriedigen und bedienen.

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Ich erhalte täglich bestätigt für den soziologischen Befund, der von einer lebenslangen Berufserfahrung als hochbegabter Künstler sprechen darf, wie öde die Salonpersonnage und staatliche Direktion nicht liefert, wofür aber Steuerzahler zahlen (das geht geradezu föderal bis in den lokalen deutschen Kunstverein hinab):

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Christoph Blocher – Schweizer Erfolgsmensch und Kunstförderer

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BEISPIEL: Museum LUDWIG in Köln hat mit der Ausstellung DAVID HOCKNEY über 200.000 Euro an Eintrittsgeldern verdient, aber insgesamt Hunderttausende Verluste produziert durch die völlig unattraktiven Salon-Künstler-Promotion-Ausstellungen im zurückliegenden Jahr in Köln.

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Albert Anker größter Schweizer Meister

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Albert Anker Meistermaler aus Bern bei Oskar Reinhart in Winterthur

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Die Neue Zürcher Zeitung hatte gestern ein gelungenes Gegenbeispiel, mit der Ausstellung im MUSEUM WINTERTHUR in der SCHWEIZ, wo die bedeutende Privatsammlung von CHRISTOPH BLOCHER (Privatsammler / erfolgreicher Unternehmer / SVP: ambitionierter Schweizer Politiker) bei dem großen Schweizer Kunstsammler Oskar Reinhart, gezeigt werden:

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Der Sammler

Oskar Reinhart (1885–1965) war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Schweiz und Spross einer Winterthurer Handelsdynastie. Seine Mutter Lilly Reinhart-Volkart (1855–1916) brachte die Firma seines Grossvaters, die 1851 gegründete «Gebrüder Volkart», in die Ehe ein. Sein Vater Theodor Reinhart (1849–1919) baute das Unternehmen aus und leistete erfolgreiche Pionierarbeit im Handel zwischen Indien und Europa.

Oskar Reinhart begann schon 1907 während seiner Ausbildung Druckgraphik alter und neuerer Meister zu sammeln und erwarb nach dem Tod des Vaters den Kern seiner Gemäldesammlung. Bis 1924 war er aktiver, bis 1939 nur noch stiller Teilhaber der Handelsfirma «Gebrüder Volkart». So konnte er sich ausschliesslich seiner Kunstsammlung und verschiedenen öffentlichen Gremien wie der Eidgenössischen Gottfried Keller-Stiftung widmen, während sein Bruder Georg (1877–1955) die Geschicke der Firma bis 1952 leitete. 1924 erwarb Oskar Reinhart die Villa «Am Römerholz», die er zu seinem ständigen Wohnsitz umbaute und mit erlesenen Kunstwerken ausstattete.

1936 verhalf Reinhart dem Münchner Kunsthändler Fritz Nathan zur Flucht in die Schweiz. 1941 bemühte er sich zusammen mit Fritz Nathan und Walter Feilchenfeldt, auch der Witwe von Max Liebermann die Emigration in die Schweiz zu ermöglichen. Zudem war er während der ganzen Herrschaft der Nationalsozialisten darauf bedacht, keine Kunstwerke aus zweifelhaften Quellen zu erwerben. Schliesslich gründete er unter dem Eindruck der politischen Ereignisse am 10. Oktober 1940 in Winterthur die «Stiftung Oskar Reinhart», in die er seine Werke deutscher, österreichischer und Schweizer Künstler des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts einbrachte. Wegen der Kriegswirren wurde das für die Stiftung zum Museum umgebaute alte Gymnasium am Stadtgarten erst 1951 eröffnet. Den Bestand an altdeutscher, niederländischer, englischer, italienischer, spanischer und französischer Malerei, der in seinem privaten Domizil «Am Römerholz» verblieb, gelangte nach Reinharts Ableben 1965 an die Eidgenossenschaft, seine graphische Sammlung vermachte er testamentarisch der «Stiftung Oskar Reinhart».

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Albert Anker Ölmalerfei

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Mit Christoph Blochers (rund 90) Bildern zu seinem 75-jährigen Geburtstag im MUSEUM Oskar Reinhart in Winterthur, von dem sensationellen Berner Meistermaler Albert Anker, Ferdinand Hodler, Giovanni Giacomettis, Felix Vallotton und Giovanni Segantini u. a. werden in Winterthur täglich Rekord-Besucherzahlen erreicht.

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Hans Boeckh Meistermaler

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Dass das ZDF für den Jahrestag „50 Jahre ASPEKTE“ die Kulturindustrie bedienen muss, weil sie sich in die Medienrelevanz einklingen zu sollen und zu können meint – dazu Charlotte Roches Fickbücher vorzustellen, die ohne viele Gedanken redet und redet und schreibt und soweiter wenn sie nicht gestorben sind, ficken sie weiter (ZDF-Quatschkopf: „Noch mehr tolle Autoren auf der Frankfurter Buchmesse entdecken“):

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Dietmar Moews, der Maler, mit Hans Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio 1978

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DICHTEN und DENKEN? Nie gehört. Aber – natürlich, KERMANI hat den Friedenspreis verdient, wird behauptet, Warum? Wieso? Haben wir vielleicht Kriterien einer solchen Beurteilung beim ZDF? Nein – Fehlanzeige.

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Aber was ist jetzt mit dem Spagat: Qualität / Buchindustrie? Und was ist mit dem Spagat: Holzbuch / Kindle digital und Hörbücher? Achja, Holzbuch wächst angeblich nach Umsatz- und Stückzahl, Digitalbuch geht zurück bzw. stagniert. (Eine Tüte Buchstaben-Nudeln für das Holzbuch).

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Neue Sinnlichkeit, seit 1979 in loser Folge Blätter von Dietmar Moews

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Ja, da hat ZDF natürlich nichts zur Qualitätsfrage, sondern den SATZ der Literatur, der beim ZDF zählt (der Quotensender) gebracht: Den UMSATZ.

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Und dann aspekte des OBOE-Karaoke mit Albrecht Mayer – Mensch Meier: eine glatte Konserve, mit Potsdamer Kammermusikern statt einer Livemusik.

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Dietmar Moews Tryptichon Öl auf Leinwand

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Dietmar Moews Stilleben Öl auf Leinwand

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Ja, da hat ZDF natürlich nichts zur Qualitätsfrage, sondern den SATZ der Literatur, der beim ZDF zählt (der Quotensender): Der UMSATZ.

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Tryptichon Dietmar Moews Öl auf Leinwand

 

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Blätter Neue Sinnlichkeit

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

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Dietmar Moews 1991 in TUCUMAN

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D-50678 Köln am Rhein

 

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