IAA 2015: Selbstfahrende Autos und Drohnenauto-Reisen

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vom Samstag, 19. September 2015

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Wer möchte schon in seiner brennenden Automobils-Drohne eingesperrt sein, weil der Ausstieg wegen Computer-Blödheit gesperrt ist?

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Die aktuelle IAA in Frankfurt führt dieses Jahr 2015 das Thema DROHNEN in vorderster Marketing-Linie. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die panzerartigen LUV-Groß-PKWs, mit dem Blick auf TELEMATIK, auf HYBRIDE und auf die it-spezifischen selbstfahrenden Automobile der Zukunft.

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Für den automobilen Menschen ist automobil ein hübsches WORTSPIEL.

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Denn bislang hatte man unter „auto“ auch das eigene individuelle Selbstfahren verstanden. Nunmehr kommt die wahre Bedeutung von „auto“ durchgreifend zur Bedeutung:

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Nicht der Automobilist fährt zukünftig selbst – sondern das Automobil fährt, vorprogrammiert, notfalls ferngesteuert.

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Nicht mehr der autonome Fahrer fährt. Sondern der Fahrer gibt seinen Reisewunsch ein. Fahren tut ein Automat. Und es gibt fernfuchtelnde Eingriffe, wie bei der bekannten Drohnentechnik. Syrische Flüchtlinge steigen Richtung in den Drohnenbus nach Wien ein und werden vielleicht nach LESBOS befahren.

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Das Spiel mit dem Superkleber: Dietmar Moews in Bern, August 2015

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Dietmar Moews meint: Der Automobilismus und die erfolgsorientierte Autoindustrie wollen die IT zukünftig gesteigert für das Automobil und für den Straßenverkehr einsetzen. Es folgt der Automob.

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Das volltelematische Drohnenauto muss die sozialen Aspekte in zwei Nutzerperspektiven erwägen:

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EINS Der individuelle selbstbestimmte Autofahrer möchte im Rahmen der Verkehrsordnung jederzeit frei von zusätzlichen „Bevormundungen“ fahren können.

Will er schneller oder langsamer fahren, will er dazu nicht durch computergestützte Fahranpassung gezwungen werden.

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Abstandhalten, Überholen, Bremsen, Blinken, Scheibenwischer, Abblenden, Angurten, Warngeräusche, die nicht abschaltbar sind?

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Will er keine Vollaufzeichnung seiner Fahrweise und seiner ständig geschehenen Fahrfehler hinnehmen, sind ihm Protokolle des Fahrbetriebs unerwünscht.

Will er nicht durch Gerichtsverfügung von irgendeinem zahlungskräftigen Antragsteller während der Reise telematisch „abgeschaltet“ werden, darf sein Fahrzeug nicht als „Drohne“ fernsteuerbar sein (abgesehen vom möglichen rechtswidrigen Hacking während des Fahrens).

ZWEI Telematisches Automobil-Reisen. Die Autodrohne kann zum vorbestimmten Zielreisen in der Art komfortabel genutzt werden, wie ein Individualreisender auch Flugzeug, Schiff oder Eisenbahn benutzt:

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Man folgt dem Reiseplan, geht an Bord, steigt ein, sucht seinen Platz auf und wartet, bis das Reiseziel erreicht worden ist.

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Man kann dabei während der Drohnen-Reise keine spontanen Reiseweg oder Ziel oder Zeitvorgaben individuell beliebig ändern.

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Es gibt keine Telematik, die nicht die menschlichen, individuellen Verhaltensmöglichkeiten einengt und beschneidet.

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Der ständige begleitende und nachsteuernde Kontrollzustand durch Computer-Datenprotokolle sowie die Gesamtprofilierung der Bewegung jeder Lebensregung wie auch des gesamten Lebens eines Menschen durch die totale Massendatenspeicherung, sind technisch beabsichtigt und sind nun möglich.

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Dazu kommt die übliche algorithmische Auswertung aller konkreten Daten wie auch aller Verbindungsdaten der Bewegung auch mit den individuellen Geld- und Kontobenutzungen – sofern auch der Bargeldverkehr immer weiter eingeschnürt wird.

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Dazu kommt die kriminelle Anwendung dieses individuellen „Fernwissens“ der Datenindiskretion und des privaten rechtsstaatlichen „Habeas Corpus“.

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Die neue Sinnlichkeit der Datenüberwachung wird zur Entmündigung und zur Bevormundung verfügbar, und Missbrauch ist nicht dezentral und selbstbestimmt zu verhindern.

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Äusserster Alarm muss aber jedem demokratisch gebildeten Menschen aufsteigen, wenn er die Geschichte der STAATSVERBRECHEN betrachtet – vom Dreissigjährigen Krieg bis zur Gestapo, oder heute: von US-Drohnen in Pakistan zu den Gaza-Massakern des israelischen Militärzoos im August 2014.

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Dazu passt die regelmäßige Meldung, wie heute, am 19. September 2015:

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Eine Rakete aus Palästina wurde auf Israel abgeschossen und hat niemand getroffen oder verletzt, (man hofft innig, dass nicht der deutsche Verfassungsschutz diese bescheuerten Raketen abschießt – falls er keine Drohnen hat).

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Hier wird für die Ächtung aller Fernfuchteleiwaffen appelliert:

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Drohnen sind, infolge der neuen sinnlichen Entkopplung der individuellen Kontrolle der Täter an den Joy-Sticks, unverantwortlich.

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Alle diejenigen Kriegstechniker, die solche Distanzwaffen steuern und bedienen, müssen aus der bürgerlichen Gesellschaft ausgesperrt und sanktioniert werden (man könnte gleich Biokampstoffe verstreuen, wollte man den Barbarismus ausweiten).

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