FAZ-Stuss von Jürgen Kaube als „Grundversorgung“

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vom Donnerstag, 17. September 2015

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Der hier stets lobend hervorgehobene junge FAZ-Mitherausgeber Jürgen Kaube, auch Chef des FAZ-Feuilletons, hat mal wieder einen allfälligen Gassenhauer angetippt: Das Internetz.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Mittwoch, 16. September, Feuilleton Seite 9:

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Grundversorgung. … aus dem Grundrechtekatalog staatliche Pflichtaufgaben und die technische Gewährleistung von Sozialität zur Staatsaufgabe … staatlicher Kirchenbau… einen PKW oder wenigstens ein Mofa … Und wenn jemand jetzt sagt, dass sei doch Unfug und was man dennoch alles zum Menschenrecht und zur Staatsaufgabe erklären wolle – dann möchten wir nicht widersprechen, sondern nur darauf hinweisen, dass man derzeit mit dem größten Stuss durchkommt, so lange man nicht vergisst, ihn irgendwie aufs Internet zu beziehen.“

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So weit also zitiert, Jürgen Kaube in der FAZ.

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Eine staatliche Vorkehrung könnte nicht die Sozialität, sondern das Sozialwesen beeinflussen, regulieren, dirigieren oder zufrieden lassen. Es bleibt die Sozialität. Und es bleibt auch die empirische Soziabilität – als soziologischer Terminus – steht keinem „Organisator zur Disposition.

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Dietmar Moews meint: Wieder scheint es Jürgen Kaube an der nötigen Muße gefehlt zu haben, seine „Substanz“ sauber zu denken – er nennt es in diesem Text selbst:

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… Konsequent durchdacht …“

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EINS Kaube formuliert nicht treffend: „Gewährleistung von Sozialität“ ist eine UNMÖGLICHKEIT, genau wie es ein „Verbot von Sozialität“ wäre.

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Denn jeder Mensch ist sozial, jeder hat Soziabilität mit Menschen und Menschen sind potenziell sozial. Man könnte dem Mensch das Menschsein nicht verwehren oder per Formulierung „gewähren“.

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Jede und jeder hat Sozialität – selbst wenn man die empirischen Sozialpraktiken empirisch verhindert oder unterdrückt, bleibt die Sozialität.

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Kurz, Kaube meint das gelebte oder zu lebende Soziale. Er meint gar nicht die Sozialität.

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ZWEI Die Diskussion über den Etatismus, den Liberalismus und einen zu wünschenden Katalog von Pflicht- und freiwilligen Aufgaben, welche der Staat zu regulierenden und umverteilenden Zwecken, zur Stärkung der Schwachen und zur Zähmung der Starken, an sich zieht und durch die allgemeine Steuer finanziert, muss ständig neuerörtert und neu bemessen werden.

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Ist Internetzzugang denn ein persönliches Menschenrecht?

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Oder wäre die Weltspitze der IT-Versorgung und IT-Kompetenz und IT-Nutzung eine Generalforderung an den deutschen Weltmarkt-Wirtschaftsstaat, die über das organisierbare Ziel hinausgeht?

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Was will Jürgen Kaube, dass ein Intelligenz- und Kommunikationsstaat (der keine Rohstoffe und Kolonien hat) denn tun sollte, der mal das Telefon, das Atlantikkabel von Siemens und das Sennheiser-Mikrofon erfand, um den technischen Weltfortschritt erfolgreich zu bewirtschaften?

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Soll ein Netzmonopol, eine marktwirtschaftliche IT-Fortschritts-Forschung, sollen it-politische Normen von Facebook und Google, von Audi und Mercedes über die Automobilmesse zu uns kommen? Oder ist es eine Frage der staatlichen Regulierungspolitik, die ermöglicht, was der Markt mangels Profitabilität einfach unterlässt?

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Gefordert ist doch Deregulierung vom Staat her. Und gefragt ist IT-Politik die Bereitsstellung und Vollversorgung, samt Minderheitenschutz, herbeiführt – nämlich etatistisch, sowohl subventionierend wie investierend.

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DREI So Jürgen Kaubes Hinweise auf den allseitigen Stuss sehr willkommen und notwendig sind, ist sein Abheben auf das Internetz – „…man nicht vergisst, ihn irgendwie aufs Internet zu beziehen. kau“

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Kaube sollte genau hinschauen und die Meinungsführung, die Werthaltungsprozesse und die Lügenpresse bei der FAZ stoppen:

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Es sei denn, er bezöge sich nun doch selbst aufs Internet – wie hier in der Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews.

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Denn der Stuss wird flankiert von der LÜGENPRESSE, von der sogenannten DEMOSKOPIE a la Allensbach und sonstigen Emil-Dovifat-Eleven, Elisabeth Noelle- Neumann-Glücksforschung und sonstigen Alt-Nazi-Abziehbilder.

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Dagegen ist das heillose Durcheinander im Internetz, die dispergierte Augenstaub-Schriftstellerei, die alle nicht schreiben können und deshalb selbst nicht lesen:

 

„Mag ich“, „Like“-Clicks, sind weder gefährliche Emissionen auf das gesellschaftliche Dispergat. Noch wird dadurch Sinn oder Unsinn, Stuss oder Lügenpresse irgendwie pejoriziert oder meliorisiert.

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Was im Internetz Tageswirkung macht, ist Morgen so weg, wie Günter Grass und Klaus Staeck, Adorno und Willy Münzenberg.

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Es verpufft, es lärmt, es ist ein Geräuschpegel – aber das Internet ist keine Untermauerung von Stuss, sofern man darin zielgerichtete Wertverwirklichungen verstehen machen will.

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Diesbezüglich sind Kaubes Meinungsartikel in der Holz-FAZ (FAZ.net) erheblich wirksamer als Internetz-Emissionen bzw. Blog-Bereitstellungen namenloser oder anonymer freiwilliger Teilnehmer an unserer freien Demokratie:

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ZUGANG und TEILNAHME heißen die Zaubermittel der nötigen Integration und Reproduktion unserer Gesellschaft und nicht das Internetz als Sündenbock.

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