Leichtathletik-Europaspiele in BAKU aber nicht in Deutschland

Lichtgeschwindigkeit 5702

vom Dienstag, 30. Juni 2015

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Ich gebe zu – ich bin Leichtathletik-Fan.

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Ich liebe Sport in allen einfache Ausprägungen, halte mich selbst durch regelmäßiges Gelaufe und Gymnastik am Rhein fit, spielte früher leidenschaftlich Tischtennis und Fußball. Und sehe solche Sachen liebend gern in Live-Übertragungen aus einem Stadion im Fernsehen.

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Ich finde auch Leichtathletik-Meisterschaften, wo die Sportler alljährlich versuchen, ihre persönlichen Bestleistungen zu übertreffenm begeisternd.

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Jedes Jahr bauen sie ihr Training auf, um auf anerkannten Sportfesten vom Verband gesetzte Qualifikationsleistungen zu bringen, sich für die nächst höheren Meisterschaften, vom Verein zum Bezirk zu Landesmeisterschaften, zu Verbandsmeisterschaften, deutschen Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften – jedes Jahr erneut – versuchen.

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Oft ist es so, dass in einer speziellen isziplin gar keine Traimningsgruppe, sondern ein einzelner Amateurathlet versucht hoch oder weit zu springen – und der muss natürlich alleine trainieren – täglich. Da steckt viel Menschlichkeit und Authentizität seitens der Athleten drin – fern jeglichen Betruges, unerlaubten Dopingtricks und Urkundenfälschung.

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Jetzt fanden in BAKU, in dem europäischen Staat Aserbaidschan die Europaspiele statt – über 250 deutsche Sportker wurden hintransportiert und jetzt lese ich bei

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Tiroler Tageszeitung-Online am 28. Juni 2015:

Sportreport: Europaspiele in Baku beendet, Komitee lobt Aserbaidschan“:

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Mit einer Schlussfeier voll Feuerwerk und Patriotismus sind in Baku die ersten Europaspiele beendet worden. Patrick Hickey, Präsident des Europäischen Olympischen Komitees (EOC), sprach am Sonntag um 19.03 Uhr MESZ im Olympiastadion die Schlussformel.

Die Zukunft leuchtet hell für Aserbaidschan“, sagte Hickey und lobte den Gastgeber: „Das sind die Spiele, auf der alle zukünftigen Europaspiele aufbauen werden. Die Grundlage eines Events, das fortdauern und inspirieren wird.“ Der Ausrichter für die nächsten Kontinentalspiele 2019 muss allerdings noch gefunden werden.

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Ich bin von einem enormen Gefühl von Stolz auf unser Land und unsere Leute überwältigt“, sagte Mehriban Aliyeva als Vorsitzende des Organisationskomitees. Die Gattin von Präsident Ilham Aliyev zeigte sich ebenso „stolz“ auf die 56 Medaillen des Gastgebers und zählte die kommenden Sportevents in Aserbaidschan auf: der erste Formel-1-Grand-Prix kommendes Jahr, die islamischen Spiele 2017, Partien der Fußball-EM 2020“ usw. und so weiter

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Leichtathletin vor Sportwagen vor der Ballhof-Galerie Hannover

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Dietmar Moews meint: Mich interessieren internationale Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Mich interessiert auch, wenn ein Kenianer für Dänemark 1500 Meter läuft, ein Türke für Deutschland Fußball spielt und eine Mongolin für Russland Kugeln stösst oder ein Usbeke für Ukraine schwimmt oder was immer, welche Disziplinen zum Programm solcher Sportfeste zählen.

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Die Protzerei aus eigenem Angebergefühl heraus betreiben alle – was mich beim Aserbaidschaner peinlich berührt, wird den Türken bei den Deutschen Angebern doof finden – egal. Jeder renommiert auf seine Weise.

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Ich konnte von den Sportlern im deutschen Fernsehen so gut wie nichts sehen:

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Nicht die schnellsten Sprinter, nicht die besten Hochsprunggazellen, nicht den Diskuswerfer, nicht die 400 Meter Hürden, kein 10.000, kein 5.000 Meter Lauf. Ich finde es entsetzlich – wo die Spitzenverbände und die Spitzenverbandsführer mitmachen, verhindern sie dennoch die Sendungen. Wobei ohnehin meist nur eigene Sportler zugelassen werden, denen man Siegchancen einräumt.

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Dafür muss ich heute lesen, dass dieser IOC-Blatter, der deutsche Dr. Thomas Bach (ehedem Fecht-Olympiasieger) hochdotierte Fernsehübertragungsverträge abgeschlossen haben soll:

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Mich interessiert nicht Mizubishi oder Adidas oder Sony – es geht nicht mehr so weiter, wenn immer nur die betrügerischen Designer-Geschäfte der idiotischsten Kinderräder und der Design-Radfahrer der Tour de France, der Snowboarder und der Iron-Men-Sonnenbrillen übertragen werden. Und zwar niemals ungeschnitten live, sondern immer mit Après-Ski-Quatsch von CocaCola und Felix Neureuthers Vertragsbretter.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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DIETMAR MOEWS "Endsport" Titelbild der Dokumentation 1983

DIETMAR MOEWS
„Endsport“
Titelbild der Dokumentation 1983

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

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