Hunde pissen in Städten

Lichtgeschwindigkeit 5684

vom Mittwoch, 24. Juni 2015

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Camello und Dietmar al San Donato in Collina / Firenze

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Hier, liebe Aufruferin und lieberer Aufrufer bringe ich mal zwei voneinander unabhängige Wertsetzungen zusammen in einem Blogbeitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT:

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Ich wünsche frohe Diskussion über Hundepisse und Kunst-Scharlatane.

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Aber nicht mit mir.

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Dietmar Moews „Verirrte Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland … Soziologisch-empirische Untersuchung“, Universitäts-Dissertation, Bremen 2000:

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Klicke, um auf remote_access.php zuzugreifen

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(http://elib.suub.uni-bremen.de/publications/dissertations/Diss1224_Moews.pdf) überholt

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EINS Zur Hundepisse: Aus meiner Sicht gibt es keine Alternative (alternativlos) zu Haushunden von Haushundhalterinnen und Haushundhaltern in unseren Innenstädten.

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Diese Hunde sind für viele Menschen ein Lebensglück und Lebensmittel. Schließlich sind Hunde überwiegend auch sehr menschenfreundlich und schön anzusehen.

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Für mich gehört sogar als Tribut an unsere Menschheitstradition dazu, sich mit den verschiedenen Hunderassen und deren sehr spezifischen Verhaltensdispositionen auszukennen. Wir unterscheiden eben nicht nur junge und alte (demente) Hunde, nicht nur große, kleine, „riesige“ und Winslinge, gesunde und kranke – jeder Hund ist in seiner Eigenart und Andersartigkeit eine Bereicherung im Spielraum des allgemein gewünschten „Rechtes auf Leben“ – doch wohl für alle Lebewesen.

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Folglich haben wir Hunde, freuen uns, und Hunde müssen leben und stoffwechseln – also auch „Gassi gehen“.

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hrsg. von  Uwe Dressler und Alexander Neumeister Dresden 2003

In Deutschland gibt es, basiert auf einer gewissen sozio-politische Intelligenz, mancherorts, Hunderegeln, dass ein Hundebesitzer für seinen Hund haftet und dessen Hundekot einsammeln kann, sollte der Hund die Tüte treffen.

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In Dresden-Neustadt gab es nach 1989 einen unglaublichen Hundeboom. Denn man hatte auch über das Sozialamt einen Modus entwickelt, pro Hund Zuschuss vom Amt zu bekommen, der dann in Bierdosen umgewidmet wurde, während Pfiffi mundraubend durchs Straßengewirr irrte und mit reichlich Durchfall die Bürgersteige derart vollschiss, dass es irgendwann den Anwohnern nicht mehr gefiel: Es erschien ein Buch:

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Zeichnungen von Alexander Neumeister

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Auktionshaus LEMPERTZ annonciert GERHARD RICHTER (30cm / 40cm für 400.000 SF)

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ZWEI Die verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland, die der Staat

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ZWEI A über den Modus „Freiheit der Kunst“ in eine Auflösung der Künstlerberufs gegen echte Künstler, zugunsten unechter Künstler, gebrochen hat und

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ZWEI B mit staatlichem Geld staatliche Bezeugungshäuser und Wanderveranstaltungen mit Betriebsmitteln und unglaublich zahlreichem Staats-Personal der unechten Kunst in einen Alles zuschüttenden KUNSTBETRIEB der zeitgenössischen Kunst dirigiert.

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ZWEI C Die Kunsthändler – Salonpersonnage, Artmen, Auktionen, Agenten, Kustoden, Kunstpolitiker, Kunstgewerkschaft usw. sämtlich der echten Kunst und Künstlern vor- und nachgelagerte KUNSTKONSUMENTEN – keineswegs KUNSTPRODUZENTEN – syndikalisieren diesen verirrten Kunstbetrieb.

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Indem Zulassung und Bereitstellung von dieser „Staatskunst“ allein den Syndikats-Händlern und den unechten Vertragskünstlern ermöglicht wird, entsteht eine heutige Pseudokunst, von der Bundespräsident Gauck heute der englischen Königin Elizabeth II. sagte, nachdem sie das blaufarbene Pferd bemängelte: Dann können Sie ja Lübecker Marzipan nehmen – Niederegger – das ist sehr berühmt.

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Hier also ein griffiges Beispiel des gegenwärtig hochgepreisten unechten Scharlatans GERHARD RICHTER:

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Dieses und weitere solcher Richter-Kleinformate müssen nicht von Gerhard Richter persönlich – eigenhändig, handsigniert – stammen. Es gibt die Vertragshändler, die als Agenten Richter-gelabelte Flachware verbreiten.

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Ganz Konkret handelt es sich bei einer Leinwand, 30cm / 40cm, mit berakelter Farboberfläche um serielle Manufaktur aus einer Malerwerkstatt.

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Davon kann ein Mann pro Tag etwa 30 Stück anfertigen:

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Es gibt eine Leinwandgrundierung, eine Grundfärbung, mehrere Rakel-Werkgänge, die jeweils nur etwa zehn Minuten dauern.

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Gerhard Richter ist als mittelmäßiger Maler dafür bekannt, dass er schlecht abgemalte Photos ausstellt, wobei die Farbigkeit nie originell ist, nie schön, nie virtuos, nie besonders delikat ist: RICHTERS Zauberwort heißt RAL-Tabelle.

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30cm / 40cm gerakelt für 400.000.- Schweizer Franken bei LEMPERTZ

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Dagegen, dass jemand eine wertgarantierte Klein-Wandaktie für 400.000 Schweizer Franken kaufen mag, spricht meinerseits überhaupt nichts.

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Dass das Dresdner Albertium solche Pseudo-Kunst von Richter und seinen Agenten geschenkt oder geliehen bekam, damit die Museums-Aura, den privaten Käufer vom „hochkarätigen Rang“ des gerakelten Quatschs überzeugt, ist eine beliebige ökonomische Machenschaft

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Dagegen ist nichts zu sagen –

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Es ist aber eine Vernichtung der heutigen demokratischen Kunst, weil an dieser syndikalisierten Pseudokunst das gesamte Kunstbetriebs-Gerödel hängt, insbesondere staatliche Bezeugung und massenmediale Kampagnen (Documenta, Bienalen und jetzt auch die Kunsthochschulen, die den Pseudomist zertifizieren).

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Dietmar Moews meint: Tausend Hunde setzen täglich 1000 liter Pisse in die Straßen – das macht eine Tonne Pisse pro Tag in Köln: TÄGLICH.

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Man wird Hunde-Pinkelklos einrichten müssen: Offene Wiesenflächen als Sickergruben, die untergründig gegen das Grundwasser baulich gesperrt werden, das Hundeabwasser abfangen und in die Abwasserleitung der örtlichen Siedlungswasserwirtschaft den Kläranlagen zu leiten.

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Die verirrte Kunstorganisation muss über den Wert „Freiheit der Kunst“ eine offene Kunstqualitätsdiskussion erzeugen, damit Nichtkunst und Kunst, echte Kunst und unechte Kunst, echte Künstler und unechte Künstler zumindest in der staatlichen Organisation, Finanzierung und Bezeugung nicht mehr länger missbraucht werden kann.

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Wir ahnen, wie eine Diskussion demokratisch verläuft: Majorität der unechten Künstler und Nichtkünstler vergeben rosa Dreiecke an die Minderheit echter Künstler.

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Fröhliche Vögel singen. Traurige Vögel singen nicht traurig – sie hören auf zu singen.

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De facto werden die an 95% Kunstumsätze aus staatlichen Kassen über das Personal der unechten Künstler, als Salonpersonnage, abgezockt –.

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Diese Leute sollte man als ganz gewöhnliche Sozialhilfeempfänger zuordnen, statt damit einen alles verkleisternden Pseudokunstbetrieb zu finanzieren und dadurch zu organisieren, ja zu dirigieren.

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Was haben alle möglichen Schwarzarbeiter in der Künstler-Sozial-Versicherung verloren?

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Man soll sie in eine Ärzte-Versicherung aufnehmen – da stünden sie sich besser und der Künstlerberuf hätte die Wertschätzung und Respekt, ohne die ein heikles Gewerbe wie die Kunst gar nicht auskommt.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

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