Ornette Coleman 1930-2015 – Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 5664

vom Samstag, 13. Juni 2015

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Gestern starb der Saxophonist Ornette Coleman 85 jährig in New York. Der am 9. März 1930 in Fort Worth / Texas geborene Coleman, war in Jazzmusikkreisen außerordentlich geschätzt.

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Coleman spielte noch hochbetragt auf Festivals in aller Welt, meist in kleineren Jazz-Combos, die sehr schlagzeugbestimmt improvisierten bzw. in den Ausweitungen des FREE JAZZ, den Ornette Coleman selbst als Erfinder, Instrumentalvirtuose, Experimentator und Inspirator als einer der Vordersten miterfand.

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Er war aus der Rassendiskriminierung und Armut des Südens gekommen, „floh“ als Jugendlicher und lernte in Los Angeles Musik, Theorie und das Spielen, von wo aus seine Karriere startete.

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Die Kritik nennt Ornette Coleman in einem Atemzug mit Louis Armstrong, Charlie Parker, Miles Davis und den allerersten Namen des Jazz, als Neuerer und Virtuose.

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Colemans Sonderstellung bestand in seiner herausragend virtuosen Spieltechnik, überwiegend Alt-Saxofon, auch Tenor-Sax, Trompete und andere Tröten, dabei Solophrasen in Extremausformung, der Tonbildung, der Fingertechnik sowie der Lautstärken, dabei enorm einfühlsam im Zusammenspiel. Sein FREE JAZZ verlief tonartspezifisch atotal und aleatorisch, sehr perkussiv spielten alle Ensemblemitglieder gleichzeitig gleichrangig, wenig responsiv, gelegentlich werden traditionelle bekannte Motive angedeutet, aber nie ausgespielt oder kompositorisch verarbeitet.

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Legionen weltberühmter Partner in den zahlreichen Bands und Combos bezeugen die enorme Wertschätzung von Ornette Coleman in den Musikerkreisen.

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Dietmar Moews meint: Ornette Coleman wird in Form der vorhandenen Musikkonserven von seinem Saxophon-Solospiel weit in die Musikzukunft hinausragen. Der Hinweis auf loopartige Phrasen, wie heute in der Techno-Musik in Endlosschleifen erzeugt und gerne getanzt wird oder die rhythmischen Modulierungen bei Philip Glass, zeigen, welche Einflüsse bereits selbst in die Popmusik eingeflossen sind.

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