Osmanen-Völkermord an Osmanen 1915 – Moslems vernichteten Christen

Lichtgeschwindigkeit 5530

vom Donnerstag, 23. April 2015

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Im Jahr 1915 hatte sich im osmanischen Vielvölker-Staat eine gewaltsame Konfliktlage zwischen den moslemisch-“jungtürkischen“ und den christlich-armenischen Lebenssphären so verschlimmert, dass das Ganze auf die Vertreibung und Vernichtung der Armenier hinauslief.

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Die osmanischen Türken (Jungtürken)-Regierung in Istanbul paktierten im Großen Krieg mit dem deutschen Kaiserreich, gegen Russland – die osmanischen Armenier paktierten mit Russland gegen Istanbul. Während deutsches Militär Istanbul von Land gegen französische und britische Angriffe von See verteidigten (1915), bekämpften sich türkische, nebst kurdischen, Osmanen und osmanische Armenier in den nordöstlichen Regionen des osmanischen Reichs. Dieses lief auf die vollständige systematische Vertreibung und schließlich Vernichtung der osmanischen Armenier hinaus.

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Die Armenier glaubten, die in der ost-osmanischen Bergregion um den höchsten Berg ARARAT lebten, ihrem Kernland Armenien (ERIWAN) politisch zuordnen zu können. Am Berg ARARAT: wo der alttestamentarische Noah – der weder jüdisch, noch christlich noch moslemisch gewesen sein kann, mit seiner Arche gestrandet sein soll. Und wo seine Leute dem betrunkenen Noah seine Blöße zudeckten – ja, das sei christlich-armenisch.

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Die türkischen Osmanen vertrieben im Jahr 1915 die etwa 1,5 Millionen christlichen Armenier aus der nordöstlichen Region.

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Diese vertriebenen Armenier zogen aber nicht in ihr Stammland über die Berge nach ERIWAN, sondern man trieb sie nach Westen in Richtung ALEPPO und die irakische Wüste.

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Auf diesem erbarmungslosen Vertreibungszug wurden die Armenier von den bewaffneten jungtürkischen Milizen massenhaft und vollkommen ermordet. Nur ganz wenige Armenier konnten mit dem Leben davonkommen.

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Das heutige Armenien (ERIWAN) wird von ca. 2 Millionen christlichen Armeniern bevölkert, lebt mit geschlossenen Staatsgrenzen, gegen die heutige Türkei (Anatolien und Kurden), Irak, Iran.

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Das heutige Armenien hat aus wirtschaftlicher Not Handelsbeziehungen mit Russland und kann die Verbindung zu Russland nur über den nördlichen Nachbarstaat Georgien (Christen) betreiben. Außerdem ist Armenien der Zollunion mit Russland und Aserbeitschan beigetreten – Armenien steht also wirtschaftlich nicht unter der Interessensphäre des WESTEN.

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Dietmar Moews meint: Den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 durch Polizei und Militär der osmanischen Jungtürken zu bestreiten ist von der heutigen Regierung ERDOGAN der heutigen Türkei idiotisch.

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Die heutige Türkei zu einem moslemischen Staat zu machen ist eine politische Entwicklung, die auf Wahlen gestützt wird. Dennoch ist die Moslemisierung der Türkei vorrangig eine machtpolitische Taktik von Erdogan und basiert nicht auf seiner religiösen SCHARIA-Politologie.

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Das osmanische Reich war, wie auch die heutige Türkei, ein Vielvölkerstaatsgebilde mit ganz unterschiedlichen religiösen Ausrichtungen. Diese Vielfalt lebte aber vorwiegend nicht „multikulturell“, sondern streng voneinander abgegrenzt.

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Die Vertreibungsvernichtung der damaligen ostosmanischen Armeniern richtete sich ausdrücklich „total“ gegen alle Armenier. Die damaligen Armenier wollten die Türkenherrschaft total abschaffen – waren aber viel zu schwach dafür.

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Das deutsche Kaiserreich hatte im seit 1914 akzellerienden Ersten Weltkrieg mit dem osmanischen Reich ein Militärbündnis geschlossen. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. unterstützte die Jungtürken gegen die Armenier, zumal im Jahr 1915 Deutsche in der osmanischen Region an der „Bagdad-Eisenbahn“ bauten, und auch dadurch der Genozid umfangreich schriftlich dokumentiert ist.

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Auch liegen offiziale Depeschen vor – der deutsche Militärführer von Trotha schrieb an den Kaiser über die Vernichtung der Armenier. Wilhelm II. stimmte schriftlich zu.

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Es ist heute nicht erkennbar, wie die politischen Ziele der heutigen Parteien – Türkei, Armenien, Deutschland – konkret aussehen.

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Es ist nicht erkennbar, wie durch die JUBILÄUMSFEIER: HUNDERT JAHRE VÖLKERMORD, am 24. April 2015, in den deutschen Massenmedien und durch die deutschen Repräsentanten – Bundesregierung und Bundespräsident – nun mehr als ein Machtstreit aufgeführt wird.

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Was wollen die Armenier? Wer sind „die Armenier“? Es sind eine Million Emigranten in den USA, es sind Tausende in Westeuropa, auch in Deutschland, es sind keine Armenier mehr am Berg ARARAT oder in Anatolien, es sind diejenigen im heute mit Russland verbundenen Armenier im heutige Staat Armenien.

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Was wollen sie also?

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Wiegt es wirklich schwer, zu sagen: Die Armenier wollen die WAHRHEIT.

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Es ist als historische Tatsache eindeutig dokumentiert und weltweit anerkannt, dass das osmanische Reich im Jahr 1915 seine eigenen Armenier vertrieben und vernichtet hat.

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Der heutige Türkenchef ERDOGAN bestreitet die Tatsachen nicht länger, sondern er behauptet: „Damals fand ein großer Konflikt statt – aber es könne / solle nicht GENOZID genannt werden: Es sei kein Völkermord gewesen:

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Erklärungsnorm / Verhaltensnorm: Warum sucht ERDOGAN den historischen Anschluss an das osmanische Reich? Die heutige Türkei ist nicht „das osmanische Reich“. Wenn ERDOGAN auch noch weitere Volksgruppen, wie die Kurden, in der Türkei vernichtet, wird die Türkei noch weniger Nachfolger des osmanischen Reiches sein.

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ERDGAN steuert auf einen zukünftigen Konflikt mit ISIS-SUNNITEN hin. Erdogan wird religiöse Probleme mit den iranischen SCHIITEN bekommen, wenn er einen türkisch-islamischen Sonderweg ausbaut.

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ZUGINSFELD 37 DMW 667.14.8., 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand

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Das Verlangen ERDOGANS, die Deutschen sollten den Völkermord an den Armeniern verschweigen oder verschwiemeln, ist borniert. Noch vor zwei Wochen vertraten Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und Außenminister Steinmeier/Guantanamo den bornierten Standpunkt ERDOGANS.

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Warum? Aus Opportunimus. Die Türkei ist in der NATO – Armenien hat ein exklusives Handelsbündnis mit Russland.

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