„Netanyahu gegen Obama“ – MEINUNG & DEBATTE in der NZZ

Lichtgeschwindigkeit 5414

vom Sonntag, 8. März 2015

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Kaufzeitungen, wie die deutschsprachige Schweizer Neue Zürcher Zeitung, können nur am Markt erfolgreich sein, wenn die Zeitungsmacher „best practice“ und Professionalität walten.

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Am Freitag, 6.März 2015 brachte die Neue Zürcher Zeitung auf Seite 20, in der Rubrik „MEINUNG & DEBATTE“ „ZUSCHRIFTEN VON LESERINNEN UND LESERN“.

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Da steht ein abgedruckter kurzgefasster Leserbrief, möglicherweise noch von der Leserbriefe-Redaktion der NZZ gekürzt, von Herrn René Danziger, Adliswil. (Anm. D. M. Der Name „Danziger“ wirkt nicht wie ein schweizerischer Familienname, eher wie ein deutsch-jüdischer). Die Überschrift des Leserbriefes fasst die Redaktion ab:

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Leserbrief am 7. März 2015 in der Neuen Zürcher Zeitung

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Netanyahu gegen Obama“

Der Streit zwischen Iran und Israel ist wahrlich eine lang andauernde Geschichte. Schon die Urahnen der heutigen Bewohner der beiden Länder waren sich uneins, wie man in der Bibel nachlesen kann. Aus der Zeit des Kalten Krieges wissen wir, dass Nuklearwaffen nicht eingesetzt werden, wenn zwei verfeindete Länder diese besitzen. Israel besitzt ungefähr 80 atomare Sprengköpfe, die mit zwei Dutzend Raketen abgefeuert werden können. Iran steht dieser Situation machtlos gegenüber. Viel intelligenter als die Aufrüstung der Iraner aber wäre es, wenn die westliche Welt alles daran setzen würde, den Nahen Osten in eine atomfreien Zone umzuwandeln.

René Danziger, Adliswil“

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Dietmar Moews meint: Die Neue Zürcher Zeitung hat eine rechtsstaatlich-liberale Ideologie – entsprechend arbeiten die Leserbriefe-Redakteure. Die Schweiz lebt nicht im kollektiven Bewusstsein einer kollektiven Schuld gegenüber den europäischen Juden, wie es die Deutschen tun müssen.

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Einen derart klaren nüchternen Leserbrief zum militaristischen Israel habe ich in vielen Jahren nicht in einer deutschen Tageszeitung gefunden. Dabei steht im abgedruckten Text kein Wort von Netanyahu und Obama – es müsste aber den Lesern zu denken geben, wenn man statt der pathologischen Armageddon-Fixierung der orthodoxen Israelis eine sachliche Lagebeurteilung hierzu liest.

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Die Agression gegen den Iran ist ohne jedes Augenmaß. Israel könnte mit Atomangriffen auf den Iran keinen Krieg gewinnen und auch keinen konventionellen Angriff abwehren. Wir konnten es bei den letzten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Libanon und Israel sowie zwischen Syrien und Israel sehen, dass Atomwaffen keine Verteidigungsoptionen für Israel bedeuten.

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Israels Drohhaltung kalkuliert damit, dass das friedliebende iranische Schiiten-Regime schlicht Rücksicht auf das iranische Volk nimmt und einen Krieg mit Israel zu vermeiden sucht.

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