Waffenstillstand in der Ukraine – Poroschenko macht den Maijdan in Debalsewe

Lichtgeschwindigkeit 5359

vom Dienstag, 17. Februar 2015

.

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

.

handelsblatt.de schreibt heute: Die pro-russischen Separatisten in der Ukraine scheren sich nicht um die Friedens-Verträge von Minsk. Denn sie wollen die gesamte Ost-Ukraine erobern. Die Rebellen haben auch schon einen Plan.

.

Wie Lügenpresse so arbeitet:

.

explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

.

Die Zeit.de berichtet am 17. Februar 2015 ebenfalls irreführend über die augenblickliche Situation:

.

Das sogenannte zweite Minsker Abkommen ging von einer geografischen Abgrenzung aus, die die beiden Kriegsparteien voneinander trennt: Das sind das Stammgebiet des Staates Ukraine und das ist das von russischen Separatisten besetzte der Ostukraine.

.

Der vereinbarte Rückzug bezieht sich auf diese neue Abgrenzung, die von niemand angezweifelt werden kann. Denn, wo Russen und wo Ukrainer leben, angestammt sind und sprechen – ist eine historische Tatsache.

.

Was die Ukrainer auf dem Maijdan in Kiew mit Gewalt durchsetzten – die ukrainische Selbstherrschaft (durch einen ukrainischen Oligarchen), verlangen die russischen Separatisten in der Ostukraine ebenfalls qua Militärgewalt.

.

Die Ukrainer sollten aufhören, in eingeschlossenen russischen Gebieten, weiter zu kämpfen.

.

Die Behauptung, die Separatisten würden den Rückzug verweigern, ist sachlich falsch, solange noch ukrainische Kampftruppen das „Waffenstillstands- und Rückzugsgebiet“ zu halten versuchen:

.

Debelzewo liegt im russischen Gebiet. Und die „www.Zeit.de“ dreht das so, als brächen die Separatisten das Rückzugsversprechen, während Kanzlerin Merkel dieses und andere Probleme und Widersprüche sah und anspricht:

.

Die Zeit.de: „Die prorussischen Separatisten haben nach eigenen Angaben den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt Debalzewe eingenommen und mehrere Hundert Soldaten gefangen genommen. Das meldete die den Separatisten zugehörige Nachrichtenagentur Donezk News Agency. Die Stadt sei zu 80 Prozent unter ihrer Kontrolle. „Nur ein paar Wohnviertel sind noch übrig“ sagte Separatistensprecher Eduard Bassurin in Donezk.

.

Die ukrainische Armee dementierte die Einnahme der Stadt, bestätigte aber, dass es in Debalzewe erstmals Straßenkämpfe gebe. Der stellvertretende regionale Polizeichef Ilja Kiwa berichtete, die Rebellen seien mit Gewehren, Mörsergranaten und Raketenwerfern am Morgen in die Stadt eingedrungen.

.

Im strategisch wichtigen Debalzewe sollen in den vergangenen Tagen bis zu 8.000 ukrainische Soldaten eingekesselt gewesen sein. Nach Angaben der Separatisten sind nun sie aus dem umkämpften Ort zwischen Donezk und Luhansk vertrieben worden, mehr als 300 gegnerische Soldaten seien gefangen genommen worden. Auch gebe es „viele Opfer“ in den Regierungseinheiten, sagte Bassurin. „Wir durchkämmen die Stadt nach weiteren Soldaten.“

.

Die ukrainische Armee dementierte, dass sich Soldaten ergeben hätten. Militärsprecher Andrej Lyssenko sagte: „Unsere Stellungen halten.“

.

Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

.

Dietmar Moews meint. Es herrscht in diesem Augenblick keine Unklarheit über den Konflikt.

.

Die Grenzziehung zwischen Ukrainern und Russen in der Ukraine soll durch den Rückzug der schweren Waffen von diesen angrenzenden Bereichen verwirklicht werden. Enklaven sind widersinnig.

.

Der Appell an Putin kann schwerlich dazu führen, dass Poroschenko die Führungsgewalt über das ukrainische Militär durchsetzen kann. Folglich sorgen die Separatisten selbst dafür, das ukrainische Militär zu stoppen.

.

Für Poroschenko, als Machterbe des Maijdan, sieht es momentan schwierig aus.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

20_h200

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: