US-Hegemonialkonferenz MSC als Einwortlüge in München: „Sicherheitskonferenz“

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vom Freitag, 6. Februar 2015

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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Am Wochenende findet die 51. Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof in München statt.

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Das Wort SICHERHEITSKONFERENZ ist für diese Tagung eine Einwortlüge. Die MSC dient nicht der Sicherheit, sondern der Absicherung der Vorherrschaftsinteressen (Militärhegemonie) der USA in der Welt.

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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Die Konferenz wurde im Jahr 1963 in München gegründet, seitdem privat alljährlich organisiert und somit keine offizielle Regierungsveranstaltung. Sie dient ausschließlich der Diskussion; mangels Legitimation können keine verbindlichen zwischenstaatlichen Beschlüsse gefasst werden. Finanziert wird die MSC weitgehend von der westlichen Rüstungs- und Kriegsindustrie.

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Munich Security Conference, MSC“, (auch Internationale Sicherheitskonferenz) ist eine seit 1963 stattfindende Tagung von internationalen Sicherheitspolitikern, Militärs und Rüstungsindustriellen. Ehemalige Bezeichnungen sind Wehrkundetagung sowie Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik. Es ist das weltweit größte Treffen seiner Art.

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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In seiner Rede der MSC 2014 forderte der deutsche Bundespräsident Gauck eine neue deutsche Außenpolitik, verbunden mit einem stärkeren außenpolitischen Engagement Deutschlands, das ein größeres Selbstbewusstsein zeigen und mehr Verantwortung übernehmen müsse.

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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Die Bundesregierung wird mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Innenminister Thomas de Maizière, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Vizekanzler Sigmar Gabriel vertreten sein.

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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Seit 1999 öffnete sich die Sicherheitskonferenz auch für Politik-, Militär- und Wirtschaftsvertreter aus Mittel- und Osteuropa sowie aus Indien, Japan und der Volksrepublik China.

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Auch US-Vizepräsident Joe Biden, US-Außenminister John Kerry, der russische Außenminister Sergej Lawrow, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der Präsident der Region Kurdistan Masud Barzani sollen in München teilnehmen. Sie gelten als potenziell gefährdete  Personen.

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„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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Dietmar Moews meint: Man kann nicht wegschauen. Während noch gestern die „NATO“ in Brüssel – ohne wesentliche Transparenz und Mitsprache des deutschen Parlaments ihre neue „Atomwaffenstrategie überprüft“ hat (auch für Büchel), wird jetzt bei der MSC erneut das Messer gewetzt:

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Laut Presseinformationen liegen die Themenschwerpunkte auf dem Ukrainekonflikt.

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Und jetzt darf sich jeder versuchen vorzustellen: Wie das Wort Sicherheit hier zur Wahrheit geführt werden wird? Wessen Sicherheit?

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BILD macht heute auf:

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Ukraine-Krise: US-Senator John Mc Cain wirft Merkel Appeasement-Politik vor: „Es ist ihr egal, dass Menschen abgeschlachtet werden“.

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Appeasement“ soll heißen: Frieden bekommt man nicht durch Friedenspolitik, sondern durch Kriegspolitik, durch Rüstung, durch Präventivschläge, durch „Abschlachten mittels US-Drohnen inkl. Kolateralschäden“ – dass wird laut BILD den schaurigen Hintergrund der 51. Münchner Kriegstreiberkonferenz sein.

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Bildschirmfoto vom 2015-02-06 15:36:04

„Deutschland ist bereit, zu führen“ (LÜGE)

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So eine Tagung dient immer der Kommunikation, dass sich neues Personal persönlich begegnet. Sie dient auch dafür, dass die neuen Sprachregelungen für den Kriegsbetrieb des kommenden Jahres ausgegeben werden: Immerhin ist der russische Minister Lawrow dabei.

 

„Ukraine und Appeasement“ ist eine böse Wortpaarung – sie kommt vollkommen ohne die wirkliche Lage aus: Dass 100.000e aus der Ukraine fliehen, heißt ja nicht, dass sie vor den Russen fliehen, sondern vor dem eigenen Stellungsbefehl. Die Ukrainer wollen den Krieg nicht.

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Man sagt leichthin: Wehret den Anfängen.

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Es sind diverse Gegen-MSC-Demonstrationen in München angekündigt.

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Dr. Dietmar Moews meint: Die Anfänge sind längst verpasst. Wer heute demonstriert, geht ein erhebliches persönliches Sicherheitsrisiko ein. Denn in München geht es nicht um Sicherheit, sondern um perspektivische Waffengeschäfte (Ich habe die der 51. MSC vorausgegangenen Stellungnahmen des Tagungsleiters Ischinger gehört).

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2 Responses to US-Hegemonialkonferenz MSC als Einwortlüge in München: „Sicherheitskonferenz“

  1. aw sagt:

    In der TAZ heute ein
    : Kommentar von Dominic Johnson Aufrüstung der Ukraine
    Ein Recht auf Waffen

    Ein souveräner, international anerkannter Staat hat die Pflicht, gegen Gewaltakteure vorzugehen. Wer dieses Recht abspricht, unterstützt Straflosigkeit.

    • dietmarmoews sagt:

      Eine Pflicht, Gewalt auszuüben gibt es nicht.
      Ein Recht kann nur von einer gemeinsam anerkannten
      auf Gegenseitigkeit gestellten Vereinbarung bezogen werden:

      „Quod licet Jovi non licet Bovi“

      Im offiziellen Bericht des US-Senats, der im Dezember
      2014 von der US-Regierung veröffentlicht wurde, steht
      schon im Vorwort der Herausgeberin, Senatorin Dianne
      Feinstein: „Über jedem internationalen oder nationalen
      Gesetz steht die Willkür des US-Präsident: Der Präsident
      tut, was notwendig ist.“
      Die USA stellen sich auch keinerlei Gericht und genießen
      „Straflosigkeit“. Die USA sind Gewaltakteure, stellen sich
      keiner „Pflicht“.
      Anm.:
      Man versteht, was Sie meinen – Ihr Vokabular ist ein Irrlauf:
      z. B. Was soll „Recht auf Waffen“? Wenn es um weltweite
      militärische Willkür geht? Wer „straft“ wen?- wer „verpflichtet“?
      Was gilt die „Goldene Regel“ aus der Bibel, wenn sich die USA
      nicht dran halten?

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