Jürgen Amendt: „Unwort des Jahrhunderts“

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vom Donnerstag, 15. Januar 2015

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Heute hat mir das „neue deutschland“ eine zusätzliche Freude bereitet:

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EINS: Ich danke allen Benutzern des LICHTGESCHWINDIGKEIT- WordPress-Blogs so:

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und bedanke mich mit einem lustigen Video über die Malerei

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Seit einigen Monaten diskutieren wir hier „inside“, ob ich besser abbreche, diese Art von persönlichem medialem Aufwand bei bescheidener Reichweite und Durchdringung (auch aufgrund der Verweigerung des Vollmenüs mit den Verlinkungen innerhalb der gebräuchlichen IT-Adressen und angeblichen „soziale“ Medien, die hauptsächlich Müll und Datenenteignung produzieren) zu treiben.

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ZWEI: Es wurde nun, nach der von WordPress gelieferten Tagesstatistik, erstmalig eine neue Rekord-Tagesbenutzung von über 195 Clicks erreicht. Dabei reizt mich die Click-Zahl 387 an einem Tag.

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387 Nutzer lasen Dietmar Moews auf LICHTGESCHWINDIGKEIT am 28. April 2012, als die Doofpiraten anlässlich der Bundesvorstandswahl ihn mit ihrem „Jochim Paul braunen-Dreckskübel“ überschütteten.

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Folglich lieferten Spiegel-TV bei RTL, Spiegel-Online, ARD-Tagesschau und so weiter FAZ, aus einem erfolgreichen Künstlergelehrten, IT-Soziologen, Politischen Geschäftsführer und Autor des täglichen YOUTUBE-Piraten-Videos in der Piratenpartei, einen angeblichen Rechtsextremisten, den sie zum Volksverhetzer und Strafangezeigten ettikettierten. Nach Vorermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft wurde das als gegenstandslos zertifiziert und beigelegt. Aber den Piratenvorstand übernahm der Staatsschutz, Bernd Schlömer, Polizist vom Verteidigungsministerium und die Piratenkassen veruntreuender Sub-Unternehmer. Dem es dann zur Bundestagswahl 2012 gelang, die Piraten vollends zu zerlegen (der Absturz begann mit der „Rechtsextremismus-Kampagne der Doofpiraten gegen mich, seit Januar 2012).

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Die Click-Zahl 387 bezog sich eigentlich über den Video-Blog bei YOUTUBE auf meine WordPress-Text-Beiträge, „Berliner Manifest“, „Weltjudentum bei Alphons Silbermann“ oder „Piraten-Typologie“ oder „Dietmar Moews – Biografische Angaben bei WIKIPEDIA.

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Ich möchte gerne eine solche Skandal-Benutzerquote mit dem normalen kritischen Alltagsblog erreichen. Bei ca. 400 Tagesnutzern ist eine relevante massenmediale Streuung und kommunikative Durchdringung gegeben.

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DREI: Der kritische Punkt dieser politischen Aktivität LICHTGESCHWINDIGKEIT – nachdem sich die Doofpiraten innerhalb der Piraten durchgesetzt hatten – ist, nicht in einen engeren Kreis von publizistisch geächteten Autoren zu geraten. Zumal mir als Soziologe daran liegt, wenn ich ein Arbeitsergebnis erzielt habe, dieses auch im Rahmen des Soziologiefaches bereitstellen zu können und anzukommen, statt durch Rufmord vollkommen ins Abseits zu fallen.

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Furcht vor Staatsschutz habe ich nicht – auf den Rechtsstaat vertrauend, als studierter Jurist zu wissen, was man schreiben darf, wie weit man gehen darf und wo man in die fragende Form wechseln muss.

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Nicht überrascht wäre ich, wenn die totalitären Möglichkeiten, die hinter der Volldatenspeicherung stehen – frei nach Murphy: Was schiefgehen kann, geht irgendwann schief – eine neue GESTAPO an die Macht gelangt und gezielt Leute segregiert. PROST

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VIER: Das „neue deutschland“ hat heute, am 15. Januar 2015, mit der Seite 17: „Jeder Diekmann ein Voltaire …“ sowie Jürgen Amendt: „Unwort des Jahrhunderts. „Lügenpresse, Medienkritik, Medienverdrossenheit, Medienverachtung“ eine schöne kleine Freude und eine Resonanz gegeben.

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Jürgen Amendt scheint mich, wie der Heilige Geist“ in seinem Text zu resonieren, er schreibt und ich zitiere das gerne:

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Amendts Bild, „Honig in warme Milch“ metaphorisiert die Soziale Tatsache, dass der Begriff Lügenpresse nicht sematischer Korrektheit, sondern rhetorischer Funktionsbedingtheit zwischen Ankläger und Adressat entspringt:

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Amendt schreibt, „die Rede von der „Lügenpresse“ als Sammelbegriff der Medienbeschimpfung – von links bis rechts – etabliert.“… „Werbung … in diesem Sinne haben die Sprachwissenschaftler aus Darmstadt … für die Initiatoren der „Pegida“ gearbeitet“.

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… „Diese Unzufriedenheit aber – und das macht den Begriff so gefährlich wie relevant – wurzelt in der tat in einer zunehmenden Distanz der Leser, Zuhörer und Zuschauer zur journalistischen Elite. In den Augen einer wachsenden Zahl von Menschen berichten alle Medien nicht mehr so, dass die imaginären Normalbürger sich damit identifizieren können. Diese Medienverdrossenheit schlägt umso schneller in Medienverweigerung um, je mehr sich die Kanäle des Internets vom Alternativmedium zum Leitmedium wandeln. …“

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Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war heute, 15. Januar 2015 auf der Seite 2 zu lesen: „Was die Anhänger von Pegida wirklich bewegt“.

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Darf ich daraus schließen, dass die FAZ bislang zu diesem Komplex gelogen hat? – wenn jetzt die Wirklichkeit schon zur Überschrift wird. Was steht also darüber da – ohne Autorenangabe (lok)?

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…Eine Studie der Technischen Universität Dresden, Leitung Professor Hans Vorländer …“ (Politologe – während dem blinden Soziologen von Dresden keine empirischen Interessen vorkommen) … „… die massive Kritik an Medien … gar nicht so viel Islamismus … „grundlegende, tiefe Kluft zwischen Massenmedien, der veröffentlichten Meinung und der etablierten Politik auf der einen Seite sowie den Problemen der Bürger und den empfundenen „Willen des Volkes“ auf der anderen … allgemeine Distanz zwischen Volk und Politikern …“

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Dietmar Moews meint: Was der Kollege Professor Hans Vorländer bei Pegida in Dresden abgefragt hat – habe ich bereits vor Wochen dargelegt:

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Natürlich sind das nicht die schwarzstiefeligen Glatzen der SSS von 1995 und auch nicht mehr Innenministers NSU-Personal von 2005. PEGIDA sind auch keine Hooligans – es sind Dresdner und Sachsen.

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Man kann immer schlauer sein, wenn man da, wo andere in Echtzeit irreversible Entscheidungen treffen müssen, mit der Ruhe der Distanz und der empirischen Soziologie Vieles besser weiß und Fehler sieht.

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Hier geht es nicht darum, immer „best Practice“ zu erwarten. Aber der „State of the Art“ ist zu verlangen.

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Was hindert eigentlich die Journalisten bei den staatlichen Medien, überragende Arbeit abzuliefern, statt hinter den Dudelfunk-Quoten herzuhangeln?

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Ich werde hier – als Speerspitze der Netz-Liga – demnächst die Diskussion erheben, von den Staatsfunkern höhere Qualität zu verlangen oder Druck auf die wachsenden Jahresbudgets aus Steuermitteln zur Diskussion zu bringen.

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