Deflation in der Lügenpresse

Lichtgeschwindigkeit 5238

am Mittwoch, 7. Januar 2015

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Deflationslüge in der Neuen Zürcher Zeitung

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Seit Langem habe ich das Thema DEFLATION / MARKTWIRTSCHAFT anliegen.

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Es ist einfach nicht zu fassen, wie Wirtschaftsjournalisten und sogenannte Analysten, Theoretiker und auch unter dem fragwürdigen Signet „Wirtschaftswissenschaftler“ publizieren. Dabei wird vornehmlich Gehirnverdreckung durch beliebige Sprachspiele betrieben:

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Sie nennen Politik Wirtschaft, sie nennen Betriebswirtschaft Volkswirtschaft und umgekehrt, sie erklären Geldpolitik zu Finanzpolitik und dann noch schnell zu Finanzwirtschaft.

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Hier beziehe ich mich mal auf eine Publikation der Neuen Zürcher Zeitung, die sogar in der Überschrift den Begriff LÜGEN aufführt.

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Wie man hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT verfolgen kann, ist dem Autor an dem Begriff Lügenpresse ohne Gänsefüßchen gelegen. Und da bietet sich an, zum Indiz für die Lügen Beispiele aus der Presse selbst vorzustellen.

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DEFLATION heißt das Schreckgespenst, dass seit Jahren an die Wand gemalt wird, damit das Luftgelddrucken politisch durchgelassen wird.

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DEFLATION bezeichnet einen Wirtschaftsprozess in einer Marktwirtschaft.

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MARKTWIRTSCHAFT heißt lediglich: Auf dem Markt, wo Anbieter Absatz, dadurch Wirtschaftsgüter-Umschlag und Umsatz und Nachfrager ihre Bedarfsdeckung suchen und finden – wird aus einer zusammenwirkenden Produktion und Konsumtion ein Wirtschaftsprozess.

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Während es realwirtschaftlich um den Prozess von Kommunikation, Produktion, Konsumtion und Distribution geht, liegen auf diesem Wege Bedarfsdeckung, Unterversorgung, Erlöse und Profite sowie der notenbankbezogene Geldwert.

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Jeder Mensch kennt das halbvolle Glas Wasser, dass in der Wüste kostbar und an eine Wasserquelle im Wald der Verschwendbarkeit anheimsteht. Jeder kennt den Gebrauchswert eines Gutes, der wechseln kann. Jeder kennt den Tauschwert eines Gutes, der vom Markt und der Nachfrage abhängt.

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An diese Vorstellung anknüpfend kann man sich Vertrauen und Verunsicherung in das eigene Versorgungsgeschehen einbeziehen und stellt fest, vielmehr als zwei warme Mahlzeiten am Tag will man gar nicht essen.

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Daseinfürsorge und Spielräume, Abwesenheit von Zwang – dann ist ein friedliches Leben möglich.

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WACHSTUM? – das ist eine Propagandavokabel, die von Profiteuren gefunden, ausgebaut und erfunden wurde. Da wird von einem biologischen Wachsen und Lebenszyklus ausgehend, das Bild von „Wirtschaftswachstum“ herbeigelogen. Dabei ist aber gesteigerter Geldreichtum und Kaufkraft gemeint, von Profiteuren, die nicht realwirtschaftlich produzieren.

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WACHSTUM ist also nicht real verdienter Leistungsgewinn, durch Intelligenz, durch Produktivität, durch Beschleunigung, durch Marktvorteile, durch realwirtschaftlichen Verdienst, sondern durch Betrugshoheit und Falschmünzerei Bonitäten vorzutäuschen.

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Kurz und schlecht:

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Wenn die nationale Notenbank Geld druckt und ausgibt (zum Beispiel dem Staat Geld leiht, der damit den Großen Willem markiert, aber die Zinsen nicht bezahlen kann), ohne dass die nationale Wirtschaft auf dem weltweiten Geldmarkt eine gute Leistungsbilanz ausweisen kann und von den anderen Notenbanken auch zuerkannt bekommt – Geldwert ist eine von anderen anerkannter Tauschwert – dann ist die Geldausgabe der Notenbank reale Kaufkraft durch „Falschgeld“.

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Wenn aber Luftgeld gedruckt und ausgegeben wird, einfach, weil der Staat keine Geldmittel hat, weil er Pleite ist, dann wird dadurch zwar im eigenen Land die Geldmenge und damit die Geldausgebemöglichkeit erhöht. Aber auf dem internationalen Finanzmarkt, bedeutet Luftgeld INFLATION, d.h. zu hohe Geldmenge und Kaufkraftschwund, also Abwertung, Geldentwertung.

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Hier schließt sich der Kreis von DEFLATION und INFLATION:

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Während binnenwirtschaftlich das Luftgeld als Tauschmittel funktioniert (allerdings das Sparergeld entwertet), wird die Kaufkraft auf ausländischen Märkten schwieriger.

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Während im Januar 2015 die Finanzauguren der Banken, die ihre Inflationsmachenschaften als notwendig hinstellen, kaum noch Zinsen erwirtschaften, aber die Binnenkaufkraft stabil bleibt, reden sie von KEINE INFLATION.

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Es ist gelogen: Man muss nur die gleichzeitig mitgeteilte Abwertung des EURO gegenüber dem US-Dollar anschauen: Man kann immer weniger für den EURO außerhalb Europas kaufen (Rohstoffe, Energie).

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Dagegen ist es mit der DEFLATION anders:

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DEFLATION ist ein Prozess, den man erkennt, wenn Bedarf des Lebens mangels Zahl- und Kaufkraft nicht gedeckt werden kann. Ohne Geld kann der potentielle Konsument nicht kaufen. Das ist eine ganz normale Marktwirtschaft – ein Markt besteht aus Marktgeschehen und Marktgütern, gemäß Angebot und Nachfrage: Sind Preise hoch, hat der Kunde zu wenig Geld, macht der Anbieter die Preise zu hoch, kann der Kunde nicht kaufen oder verzichtet.

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MARKT und MARKTGESCHEHEN ist die realwirtschaftliche Abbildung der Versorgung. Darin sind gesteigerte Nachfrage und Preissteigerung bei Verknappung der Güter wie auch Ladenhüter bei Überangebot durch Preissenkungen ganz normale Vorgänge. Denn im Mittelpunkt des Marktgeschehens steht der reale Bedarf.

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Was also als DEFLATIONSGEFAHR hingestellt wird, wäre Rückgang des Absatzes, überfüllte Lagerhallen, Stragnation der Produktion, schlechte Ausnutzung der Produktionsanlagen, Refinanzierungsprobleme, Lohndumping, Profitausfall – einfach so, verschwindet eine Firma vom Markt, weil sie ihren Krempel nicht genügend los wird.

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Verdienen die Leute nichts, verlieren sie ihre Erwerbsberufe, müssen sie auf Konsum verzichten, ja , müssen sie auf die tägliche Bedarfsdeckung verzichten, weil sie keine Kaufkraft haben. Nun geht die Deflation erst richtig los. Bei Allem wird notbedingt verzichtet. Alle Wirtschaftszweige verlieren Absatz. Überall gehen Profite nun in Verluste über. Eine Wirtschaftskrise, eine Versorgungskrise, eine Elend- und Notpolitik macht Staatsanleihen und Rüstungsindustrie. Das Rad dreht sich rückwärts: DEFLATION

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Dietmar Moews meint: Deflation im theoretischen Sinn kann keineswegs eintreten, solange der ordentliche realwirtschaftliche Stoffwechsel aufrecht erhalten wird: Das heißt, die Nachfrage für Versorgung ist prinzipiell stabil, solange die Stückzahl Esser am Tisch konstant ist. Alle werden auch bei Geldknappheit täglich essen wollen – Keiner wird bei guter Kassenlage mehr als dreimal warm essen wollen. Teurer sattessen und sparsam sattessen – der Umfang der Marktlage bleibt dabei einigermaßen konstant.

 

Warum sollte man sich einen dritten Staubsauger kaufen, nur, weil Kredite günstiger werden?

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Dass es eine Schwankung am Markt von Angebot und Nachfrage, Absatz und Kaufkraft usw. gibt, ist völlig normal.

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Dass der Staat durch idiotische Schuldenpolitik seine leeren Wahlversprechungen in ein echtes weltwirtschaftliches INFLATIONS-Domino verwandelt ist kriminell.

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In so fern ist das – zwar unehrliche – aber symbolträchtige Wort der NULL-Verschuldung des Staatshaushaltes eine handwerklich korrekte Technik, die Staatsquote intakt zu halten und nicht zu überfordern.

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Dass die Banker lügen, ist schlimm. Dass sich die Parlamentarier und Regierungen scheuen, den „systemrelevanten“ Bankern die Abmahnung und den Strafprozess zu machen, obwohl die weitgehend auf parlamentarischen Entscheidungen beruhen, ist von den Politikern handwerklich nicht korrekt.

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