Erweiterte Verhör- und Erklärmethoden als Staatspropaganda

Lichtgeschwindigkeit 5180

am Samstag, 13. Dezember 2014

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Heute gehört uns Deutschland und morgen Frankreich und Frankreich die ganze Welt“ – kommt ein staatlicher Vokabularmixer ins Schleudern:

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Einerseits heißt es in der DLF-Nachricht zum CIA-Kongressbericht über Folter, „Erweiterte Verhörmethoden“ … „wenn nötig“ und „nicht zu teuer“ und im Kommentar heißt es „Ausländerfeindschaft ist Rechtsextremismus“ … „wer bei PEGIDA mitdemonstriert ist ein Rechtsextremist“.

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Redakteur Peter Kapern vom Deutschlandfunk erklärt und missbraucht das Wort „Extremismus“ (am 13. Dezember mittags im dlf-Kommentar), aber regt sich nicht auf, wenn ihm im Interview (Tom Segev im dlf) Extremismus entgegengebracht wird:

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Tom Segev zeigt wie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rechtsextrem regiert und proklamiert, sowohl in terroristischer Gewalt gegen Nichtjuden wie auch in der Propaganda seiner Massakerpolitik“.

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Es ist tragisch, dass nicht erkennbar wird, ob Redakteure, wie Peter Kapern vom dlf in Köln, einfach geistig überfordert sind, oder ob dahinter diese Blockparteienlinie steckt:

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Wer nicht die StaMoKap-Politik und die Statthalterrolle der Bundesregierung und der Großen Koalition befürwortet, ist ein Rechtsextremist.“ Peter Kapern spricht von der Mitte – und wer nicht zur Mitte hält, ist „Extremist“.

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Dietmar Moews meint: Täglich wird die Kommunikation in Deutschland auch von staatlich und parteipolitisch kontrollierten Massenmedien-Sendungen bearbeitet:

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Es gibt Information, es gibt Desinformation, es gibt Irreführung, es passieren auch Fehler und Fehlerkorrekturen, es werden wichtige Tatsachen unterschlagen und verschwiegen.

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ARD, ZDF, DLF und die Landessender haben erhebliche Marktanteile, besonders was Nachrichten betrifft.

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Hoffentlich ist das so hin und wieder – wie heute, am 13. Dezember 2014, im PEGIDA-Extremismus-Kommentar – die Ausnahme und nicht die Gesamtunterbelichtung dieses Redakteurs Peter Kapern.

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Peter Kapern behauptete: „Zehntausend rennen hinter einem Rechtsextremisten her, den man kennen muss, weil der täglich seine Ausländerfeindlichkeit publiziere“. Folglich seien alle PEGIDA-Demonstranten Ausländerfeinde“.

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Im Kern ist es eine Tatsache, dass es Ausländerfeinde und Ausländerfreunde und gleichgültige gibt – jedoch fraglich ist, ob das unsere Nervensysteme vielleicht vom Rechtsextremismus der US-Regierung ablenken sollte?

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Ich selbst bin niemals und keinesfalls ein Ausländerfeind – und ich bin sowohl gastfreundlich wie auch gerne auf Reisen in anderen Ländern, als Künstler, Tourist, als Gast und als Wissenschaftler.

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Wer als Ausländerfeind auftritt, indem er sich artikuliert, ist kein Extremist. Extremist ist, wer physische Gewalt zur Durchsetzung politischer Werte anwendet. Die PEGIDA-Bewegung trägt keinen „Rattenfängerkern“ – es wird niemand verführt oder irregeführt, es wird nicht Gewalt organisiert: Bei PEGIDA werden politische Werte artikuliert.

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Sofern es der Wert „Ausländerfeindlichkeit“ ist, findet dieser Wert nicht die überwiegende Zustimmung der PEGIDA-Demonstranten. Kriminelle, die aus Ausländerfeindlichkeit zu Gewalt greifen oder aufrufen, sind nicht PEGIDA, sondern als Pflichtaufgabe der Ordnungspolitik von der Straße zu fischen.

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Peter Kapern vom DLF weist auf Marie Le Pen, die bald im Elysée-Palast regieren würde: Ist das kritische Information oder was? Wird der DLF solche Kommentare einfach stehen lassen? Sind Wahlergebnisse der Franzosen bei freien Wahlen als „extremistisch“ vorzuverurteilen? Nein – sind sie nicht:

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Peter Kapern ist verunglückt. Mal wieder. Pech.

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PEGIDA und verwandte öffentlichen Versammlungen bzw. öffentliche Demonstrationen in Deutschland (s. a. Lichtgeschwindkeit 5176) entspringen gesellschaftlichen Bedürfnissen zur politischen Artikulation.

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Eine politische Aktionsbereitschaft, wie Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes), kennzeichnet nicht eine Eintrittswelle in die politischen Parteien, nicht in Eingaben ins Parlament (Petitionen) oder in Unterschriftsammlungen zu Volksabstimmungen.

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Als Pegida gehen Leute auf die Straße, weil sie dort eine Gemeinschaft für das verletzte Einverständnis in Missstände bilden können.

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Wir können mit etwas Sprachkunst und Geduld auf „erweiterten Sprachgebrauch“ der US-Regierung wie auf den „irreführenden Erklärungsgebrauch“ beim DLF achten.

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