„No-Spy-Regeln“ und Kuckucks-Use

Lichtgeschwindigkeit 5133

am Freitag, 28. November 2014

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No-Spy-Regeln“ für die Herrschaftspolitik in der IT-Revolution, die sagt dem Bürger, wie er sich auf Überwachung und Datenschutz einstellen soll:

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Der Bürger soll dem Staat vertrauen und alle Anweisungen befolgen:

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Der Internetz-Nutzer soll die staatlich empfohlenen Sicherheits- und Verschlüsselungs-Applikationen annehmen und benutzen. Dann wird jeder Einzelne samt seinen sozialen Zusammenhängen vom Staat total überwacht und gesteuert. Aber die privaten Geheimnisse sind vor privater Neugierde geschützt.

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Missbrauch seitens des Staates oder von Staatspersonal – egal zu welchen schattenwirtschaftlichen Schweinereien oder gestapo-haften Stasiprojekten – ist dann natürlich Künstlerpech. Da würde dann ein Minister schon mal lügen, wenn es zum Schwur käme – aber das darf ja nicht passieren – es ist verboten.

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Bei „No-Spy-Regeln“ geht es um Sondertarife bei Autoversicherern, die ihren Kunden Telematik-Tarife anbieten wollen. Wer sich mit einer Blackbox vom Telemonitoring vollüberwachen lässt, kann dadurch günstigere Versicherungskosten erhalten. „No Spy“ besteht darauf, dass solche Totalüberwachung gesetzlich unzulässig ist und deshalb bestenfalls „freiwillig“, aber keinesfalls obligatorisch für jeden Autohalter, eingeführt werden darf.

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Was heißt schon „freiwillig“? Wenn es über den Preis erzwungen wird?

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Der Einsatz kommerzieller Datensammelmaschinen wird derzeit als Zukunfts-Geschäftsidee verfolgt, während die Diskussion der unmündigen Bürger in Unfug und Fortschrittsgläubigkeit ausufert, zur Frage: Wer hat die neuesten Apps der Selbstüberwachung:

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Die Versicherung GENERALI bietet neuerdings ihren Kunden Gutscheine und Rabatte an, wenn sie ein „gesundes Leben“ führen.

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Das Generali-Programm heißt VITALITY und dokumentiert die Einhaltung von Vorsorgeterminen, wie viele Schritte jemand geht, wie oft er Sport macht, wie viele Kalorien er zu sich nimmt. Und diese Datensammlungen werden als denunziatorische „Geschäftsideen“ weiterverwendet. (Kranke haben fortan Schwierigkeiten eine Versicherung zu finden).

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Dietmar Moews meint: Ich kenne die Belastbarkeit der nicht vorhandenen Urteilskraft und geringe Intelligenz meiner Mitbürger. Immer locker nach dem Motto:

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Ich habe nichts zu verbergen“ nutzen sie weiter E-Mail-Accounts mit Echtnamen.

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Schreiben den Namen von Adressaten und Absender rein: „Lieber Otto … Deine Lisbett“- das ist falsch, das macht man einfach nicht – stattdessen verwendet man auffällig absurde Grußformeln, wie, „Lieber Gott, mach’s mir von Hinten … Dein Arsch“.

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Die Blödheit der Echtnamen-Mailer erlaubt denen bislang nicht, einzusehen, dass allein das Weglassen von Namen und exakteren semantischen Redundanz-Angaben in den Mail-Texten schon die Mail unlesbar machte.

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Sogar Verbindungsdaten werden dadurch unlesbar, wenn man seine E-Mail-Accounts von verschiedenen Benutzern benutzen lässt, mit blödsinnig wechselnden erfundenen Absender- und Empfängernamen. Dann sind zwar die Verbindungsdaten gespeichert, aber nicht, wer da auf einem Account von einem namentlich bekannten E-Mail-Kontohalter wirklich geschrieben hat.

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Wenn man ein Treffen und einen Ort bestätigen will, kann man ja schreiben:

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Lieber Putin, wie besprochen, bis dann. Dein Ellirich“

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Anstatt Namen, Ort, Geschlecht, Datum und so weiter, sind E-Mail eben nur für ganz allgemeine Texte geeignet. Genau gesagt:

Man schreibt in eine E-Mail weniger hinein als auf eine offene Postkarte.

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Das Textprogramm für E-Mails lautet KUCKUCK-USE und bedeutet einfach:

 

Man schreibt keine Redundanz, keine Echtnamen und verschickt keine Threads von Re-Mails, in denen ein Dritter die Textanknüpfungen nachempfinden könnte (während der Adressat ja die Vormail bereits bei sich hat – falls er den Inhalt vergessen hat, kann er darauf zurückgreifen).

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KURZ: die billige Methode mit den Re-Mail-Threads macht die geheimdienstliche Auswertung eines Mail-Textes sehr einfach. Während eine Kuckucks-Use-Mail kaum zugeordnet werden kann und nicht mehr zur persönlichen Profilierung durch Rechner und Algorithmen funktioniert).

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Dennoch kann man sogar intime Liebeserklärungen versenden – wer weiß, an wen, den erreicht es auch. Liebe, in der solche Mühe nicht gebracht wird, lässt sich ja notfalls noch in der Pfeife rauchen.

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Wenn man also eine Mail-Adresse, die ja meist mit Echtnahmen angemeldet und geführt wird, kann man sie dennoch „Heiligergeist@vodaf.de nennen und dazu die Logins mehreren vertrauten Nutzern aushändigen und von mehreren Nutzern und von verschiedenen IP’s aus anwenden – damit weiß keiner mehr, wer mit wem persönlich kommuniziert und welche Eigenschaften individuell zugeordnet werden können. Die wirtschaftliche und gerichtliche Nutzung entfällt damit gegen die Nutzer..

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Trotzdem verstehst Du sofort, wenn ich Dir eine Mail schreibe – wer Dir was sagen will, ohne dass Eure Echtnamen hingeschrieben wurden.

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No-Spy-Regeln“ sind dann perfekt, wenn Spionage durch intelligente Anwender-Nutzung (Kuckucks-Use) unmöglich gemacht wird.

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Dazu braucht man keine Logins und keine Verschlüsselung – nur den intelligenteren Text, so, wie man mit einem Bekannten ja auch redet, ohne alle Vorgeschichten „kriminalistisch“ aufzuschreiben oder zu erzählen. (Da würde doch auch jeder sagen: weiß ich doch Alles – was gibt’s Neues?)

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