HONKONG CHINA TAIWAN TIBET – Kulturrevolution

Lichtgeschwindigkeit 4939

am Montag, 29. September 2014

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In der kapitalistischen chinesischen Weltstadt Hongkong sind momentan 100 000e freie Bürger auf den Hauptstraßen. Es finden seit einiger Zeit erhebliche Massendemonstrationen gegen die zentralstaatliche Ordnungspolitik der Volksrepublik statt.

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Die Demonstrationen werden von der Polizei eingedämmt und eskalieren gewaltsam, während die Forderungen der Bürger nach Selbstbestimmung gegenüber der Obrigkeit unversöhnlich scheinen. Es wird eine schleichende Kulturrevolution der Chinesen sichtbar.

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Nicht nicht nur die insgesamt obrigkeitlich dirigierte Entfaltung des mit Menschen dicht besiedelten großen Chinas, nach kapitalistischen Selbsteuerungsgrundsätzen und Einparteien-Ordnungspolitik greift um sich.

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Eine durchaus nicht dirigierbare Entwicklung sind gesellschaftliche Folgen, die aus dem Sozialen folgen. In dem Maße, wie ökonomische Entfesselung und individuelle Aktivitäten gefördert werden, greifen solche sozialen Verhaltensspiele auf alle das Leben umfassenden Ambitionen über: Was lebt, bewegt sich – auch wenn die Polizei kommt.

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Es ist evident, dass zentralstaatliche Vorschriften einerseits mit der freieren Lebensweise zur Assoziation, ja Assimilation und gegenseitige Einfärbung der verschiedenen politischen Spähren im großen China einen eigenen Lauf nehmen.

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Kurz:

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Die im Jahr 1997 von Großbritannien freigegebene Kronkolonie Hongkong, als solitäre kapitalistische Weltstadt, gehört völkerrechtlich seitdem mit Sonderstatus zur Volksrepublik China.

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Das kapitalistische Nationalchina,Taiwan, auf der Insel Formosa, hat fortwährend ein chinesisches Nationalbewusstsein, eine geschichtliche Zugehörigkeit – als us-kapitalistischer Staat – zur ehedem maoistisch-kommunistischen Volksrepublik. Auch Taiwan spielt in die Einfärbung Pekings und Honkongs mit.

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Anders, aber prinzipiell auf Pekings schräge Hegemonialvorstellung bezogen, sind die Entwicklungen in Tibet. Auch wenn sich Tibet nicht als China ansieht, und auch wenn wesentliche religiöse Unterschiede zur Volksrepublik die sehr verschiedenen Farben bestimmen, haben in Tibet inzwischen durchaus neue, moderne Lebensvorstellungen die konservative Dalai-Lama-Linie praktisch weitgehend aufgegeben. Tibet blickt jetzt und zukünftig auf die „neue“ kapitalistische Volksrepublik. Und auch hier findet eine soziale Assimilationstendenz Ausdruck, es werden neue Eigenarten eingepflegt, Traditionen werden musealisiert, statt zentralstaatlich stillgestellt.

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Kurz: China ist sehr stark und enorm beschleunigt in sozialer Bewegung.

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Vergangene Woche drang durch, dass maßgebliche Militärs der Volksrepublik China einen gesteigerten Alarmstatus fordern. Man sieht die Kriegsentwicklungen in der Welt, insbesondere die Aktivitäten der mächtigsten Waffenarsenale der Welt. Speziell für China seien auch aggressive Positionierungen der japanischen Regierung Abe beachtlich, frühere Kriegsgeschehnisse (Kriegsverbrechen der Japaner) als Heldenverehrung Japans aktuell ausdrücklich und herausgehoben fortzusetzen.

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Dazu ist beachtlich, das us-amerikanische Flugzeugträger in beliebiger Kriegsspielerei vor der chinesischen Küste erscheinen.

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Besonders konkret sind aber Auseinandersetzungen Chinas mit Japan um bestimmte Inseln, vor dem Hintergrund, dass Japan zwar noch gute Erinnerungen an den Ausgang des Zweiten Weltkriegs und den USA als Feind Japans haben.

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Desungeachtet aber Abe und Japan heute der US-Diktion vertrauen: „Japan ist für die USA ein unsinkbarer Flugzeugträger“.

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Dietmar Moews meint: In unserem deutschen Bildungswesen sollte Chinesisch Lernen zum Pflichtfach gemacht werden. Jedes deutsche Schulkind sollte die chinesische Sprache beherrschen und eine staatlich organisierte Reisepflicht nach China erhalten.

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Dabei könnte am Rande herauskommen, dass China etwas über den Konfuzius und die eigene Geschichte des Konfuzianismus lernen könnte, was im heute kuranten Neokonfuzianismus völlig verschüttet ist.

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Praktisch hieße das: Die Chinesen erhielten durch den deutschen Konfuzius-Epigonen, Immanuel Kant, einen weisen Konfuzius zurück. Und vielleicht würden auch die Deutschen etwas mehr über Kant erfahren.

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