Analphabeten: 7,5 Millionen in Deutschland laut UNESCO

Lichtgeschwindigkeit 4868

am Montag, 8. September 2014

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ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen: DIETMAR liest OTTO während FRANK fotografiert, STREET ART KÖLN 2014

ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen: DIETMAR liest OTTO während FRANK fotografiert, STREET ART KÖLN 2014

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Der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission erklärte heute, dass 7,5 Millionen Deutsche funktionale Analphabeten seien (DLF-Interview mit dem Präsidenten Walter Hirche).

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Ca. ein Zehntel aller Deutschen kann also die deutsche Sprache nicht als verlässliches Verständigungsmittel nutzen und nicht an textgebundener Kommunikation von Lesen, Schreiben und Verstehen teilnehmen.

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Diese Analphabeten des „funktionalen Analphabetismus“ haben überwiegend zwar begrenzt schulisch erlernte Lese -und Schreibfähigkeiten, sie können aber aus Texten deren Inhalt sie noch nicht wissen keine Inhalte verlässlich sinngemäß verstehen – das Inhaltsverständnis (semantische Alphabetismusfunktion) reicht nicht, zu lesen und entscheidende Inhalte und Sinnbedeutung aus Texten zu erfassen und zu verstehen.

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Der funktionale Analphabetismus besteht also in der Störung bzw. Schwäche, an persönlicher und massenmedialer Textkommunikation nur beschränkt oder gar nicht teilzunehmen oder beteiligt zu werden.

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Der funktionale Analphabet hat nur schwache Lese-, Verständnis- und Schreib-Fähigkeiten in der eigenen Muttersprache, selbst sich schriftliche Vermerke zu machen bzw. er kann möglicherweise aus Texten Eigennamen und Zahlenangaben richtig auslesen.

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Bei funktionalen Analphabeten sind erlernte Umgangstechniken mit der Sprache auch im Selbersprechen und -verstehen erheblich beschränkt.

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Sozio-kulturelle und sozio-politische Teilnahme am Gemeinwesen ist für funktionale Analphabeten erheblich behindert. Kreuze machen bei Wahlen ist dann immer noch uneingeschränktes Wählerrecht, aber Glücksache im Mehrheitswahlrecht.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

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Dietmar Moews meint: Die Unesco muss solche kulturellen Soziallagen, wie den empirischen „Analphabetismus“ beobachten, erfassen und in die Öffentlichkeit und in die Parlamente bringen.

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Das allgemeine Schulpflichtsystem an deutschen Schulen muss im Stundenplan ausreichend Unterrichtszeiten und Lehrerpersonal für die Sprachausbildung der Schüler bereitstellen und kontrolliert organisieren.

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Zum Thema „funktionaler Analphabetismus“ gehört folglich heute die Anknüpfung des Schulunterrichtes an die heute alltäglich üblichen sprach- und textgebundenen Kommununikationsweisen infolge der IT-Revolution- also E-Mail-Sprach, Twitter, SMS, Vertragsjuristisch, Banksprache, Straßenverkehrs-Beschilderungen,Not-und Alarmzeichen u.a.

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Der Sprachunterricht muss alle heute gebräuchlichen Textbenutzungen am und durch Computer- und Internetzgebrauch lehren und daran anknüpfen. Es ist darauf zu achten, dass inhaltliche Werte, Sinn und Formen des heutigen IT-Textdesigns, wie sie zum Innovationstransfer zwischen den Kommunikanten im Umlauf sind, an die allgemeinen Themen und Werte des Curriculums angeknüpft werden, damit Daseingestaltung und Daseinvorsorge als soziales sinnliches Kulturkonzept sowie auch als sozio-sprachliche Fähigkeit beherrscht werden kann.

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In der Verknüpfung des alltäglichen Umgangs mit Text bzw. oft nur Kürzeln und Textfragmenten, liegen fortwährende Veränderungen der Textformen bei weitreichend identischen semantischen Inhalten und Sinnwerten an. Dabei können die meist spielerisch aufgegriffenen Neuworte und Kürzel didaktisch an die Kommunikation anliegender Sinninhalte und Verständniserfahrung angeknüpft werden.

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Sprache ist ein lebendiges ständig im Wandel fortlaufendes Kulturereignis an dem jeder mitwirkt und teilhat. Auch Analphabeten sind an der Sprachentwicklung ständig beteiligt.

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ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

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