Der Inflationslügner bei DLF

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am Samstag, 6. September 2014

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Im staatlichen Deutschlandfunk durfte heute ein Mitarbeiter der Wochenzeitung DIE ZEIT, namens Mark Schieritz, zum Thema INFLATION seine Argumente und seine Meinung darlegen.

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Der junge Autor ist Verfasser eines Buches mit dem Titel „Die Inflationslüge“:

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Schieritz behauptet: „Die Angst vor der Inflation hat das Land im Griff. Sie treibt die Bürger in riskante Gold- und Immobiliengeschäfte und lähmt die Politik. Der wirtschaftspolitische Korrespondent der „Zeit“, Mark Schieritz, zeigt auf, wer diese Angst schürt, wer damit Profit macht und warum sie keine reale Grundlage hat. Sein Buch ist ein Plädoyer für die Überwindung des deutschen Traumas der Hyperinflation – und für ein neues Denken im Kampf gegen Finanzkrisen.

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So lautet der Klartext für jeden, der Angst um sein Geld hat“, aus der Sicht von Mark Schieritz:

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Er behauptet im DLF-Kommentar heute, Samstag Mittag, 6. September 2014:

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EINS Wir (die deutsche Finanzpolitik) brauchen die Inflation, um die Schulden abzubauen.

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ZWEI Neue zusätzliche staatsseitige Schulden müssen wir machen, damit wir staatlicherseits die Konjunktur in Gang bringen können.

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DREI Wir schaffen mit den schuldenfinanzierten Investitionen Werte (Kapital), wie technische Infrastruktur, Straßen, Immobilien, Waffen u. ä., die wir den Enkeln vererben. Es werden also nicht nur Schulden vererbt, sondern auch der Gegenwert in staatlicher „Infrastruktur“.

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Dr. DIETMAR MOEWS von FOKKO VON VELDE fotografiert

Dr. DIETMAR MOEWS
von FOKKO VON VELDE
fotografiert

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Dietmar Moews meint: Der Autor Schieritz benutzt bereits im Titel den Begriff „Trauma Hyperinflation“. Er verweist damit auf historische Inflationsereignisse, wie z. B. die Weltwirtschaftskrise 1929, wo die Geldentwertung so galoppierte, dass man Geldscheine in Kartoffelsäcken umherschleppte und, was man morgens verdiente, abends bereits nichts mehr Wert war und man in Naturalientausch und Schwarzmarkt zurückfiel.

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Hitlers Aufschwung ab 1933 waren Konjunkturprogramme und Rüstungsfinanzierung. Es waren Staatsschulden, Staatsanleihen, die man niemals zurückzahlen wollte und konnte, weil man auf Eroberungskrieg aus war.

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Schieritz zieht daraus dann Querverweise bzw. Schlüsse darauf, dass der Unfug seiner eigenen Inflationslüge (dass Inflation vernünftig und adäquat sei) dadurch sinnvoll würde, dass es mal „Trauma vor Hyperinflation“ gegeben hätte). Eine solche Argumentation ist kindisch. Heute wird Geld geschöpft und anerkannt oder Betrug in Krieg umgesetzt – das muss nicht mit Vorzeiten verwurstet werden.

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Ferner erklärt Schieritz uns, er fordere den Schuldenabbau durch Inflation.

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Gleichzeitig will er aber Schulden für konjunkturankurbelnde Investitionen beschließen.

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Es sind aber bereits gemachte, vorhandene alte Schulden, die nur fürchterliche Zahlungsverpflichtungen sind und keinerlei verschimmelte Pfennige für weitere Investitionen davon in der Kasse vorhanden sind. Und – die will er abbauen? – Mit neuen Schulden?

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Dann will er aber noch mehr Schulden machen, denn es sollen ja konkret Finanzmittel aus neuen Schulden investiert werden. Man kann aber nicht alte Schulden investieren.

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Kurz, Autor Schieritz ist ein falscher Prophet – er fordert Sparen durch Verschwendung. Er fordert Inflation zum Schuldenabbau. Das ist eine Inflationslüge.

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Wir vererben keine baufälligen Rolltreppen und Rheinbrücken, keine löchrigen Autobahnen und abgesoffenen Bergwerke, die die Erbnehmer erfreut erben, weil sie dafür die Hyperschulden samt Zinseszinslast übernehmen müssen.

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Zu Recht sollte man den folgenden Generationen frei lassen, ob, wie viel Schulden sie machen möchten und wo sie ihre Atomabfallentsorgungsanlagen gewinnbringend hinbauen: Das traurige Erbe des Herrn Schiertitz ist reine Demagogie.

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