JAPAN-Fukushima: Atomarbeiter verklagen Tepco

Lichtgeschwindigkeit 4849

am Mittwoch, 3. September 2014

.

DIETMAR MOEWS Sportflagge Japan /Sumo

DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan /Sumo

.

Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet laut Kölner Stadt-Anzeiger, 3. September 2014:

.

FUKUSHIMA Atomarbeiter verklagen Tepco. Fukushima. Wegen Unterschlagung ihrer Gefahrenzulagen ziehen erstmals Arbeiter der japanischen Atomruine Fukushima gegen die Verantwortlichen der Firma Tepco vor Gericht. Die vier Kläger,von denen zwei derzeit weiter in der Atomanlage im Auftrag eines Subunternehmens beschäftigt sind, fordern rund 90 Millionen Yen (657 000 Euro).

.

IMG_2989

.

Dietmar Moews meint: Mit solchen Arbeitsverträgen sind immer auch Diskretionspflichten verbunden (die Arbeiter dürfen keine Informationen veröffentlichen). Mit den Arbeitsverträgen sind aber auch Sicherheitsvorschriften und Haftungspflichten gegenüber der Arbeitern verbunden, die bei Nichtbezahlung eventuell ausgesetzt sein könnten.

.

Hier sind zunächst zweierlei Aspekte bedeutend:

.

EINS: Die Nachricht enthält nur kärgliche Informationen (wir werden über Fukushima schlecht informiert).

.

ZWEI Die Finanzschwäche der Tepco ist längst amtlich. Die Entscheidung der Regierung Abe, mit den Lizenzen für Atomkraftwerke auch die Energiewirtschaft weiter so rumfummeln zu lassen, ist rücksichtslos. Denn am Beispiel Fukushima ist völlig klar geworden, dass diese Betreiber weder verlässlich noch finanziell den Risiken gerecht werden können, die sie auf Profit hin eingehen.

.

Das ist mit den vier Großen der AKW-Betreiber Deutschlands nicht anders – die können nicht mal ihre Anlagen rückbauen und entsorgen wenn das notwendig wird.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

IMG_2952

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

One Response to JAPAN-Fukushima: Atomarbeiter verklagen Tepco

  1. Thomas Wipf sagt:

    Der Ontake ist eigentlich gut überwacht. Es handelte sich dabei um eine Dampfexplosion. Da kein Magma aufgestiegen ist, gab es keine der sonst typischen Vorzeichen wie kleine bis mittlere Erdbeben, Tremor durch Bewegung von Magma im Untergrund des Vulkans bzw. Veränderung der Gaszusammensetzung und Temperatur. Was passiert ist: Es müssen plötzlich große Mengen Wasser in Schichten des Vulkans eingedrungen sein, in denen es sehr heiß ist. Das ist dann wie Wasser in einen viel zu heißen Topf schütten: Es kommt zu Dampfentwicklung, Ausdehnung des Gases und an einem Vulkan zu einer phreatomagmatischen Eruption. Die ist immer ohne Lavaaustritt – aber mit Asche und Gasaustritt und bei starken Explosionen dieser Art werden auch Felsbrocken bis hin zu Felsen hinausgerissen und regnen dann an den Flanken des Vulkans hinab. Dadurch kam es wohl auch zu den bedauerlichen Opferzahlen der Bergsteiger am Ontake. Für die, die es genau mögen noch der Hinweis: Wenn in den Medien von Feuer spuckenden Vulkanen die Rede ist und Rauch, der aus dem Krater aufsteigt, dann ist das vollkommen falsch. Bei einem Vulkanausbruch verbrennt nichts. Da kommt glühendes Gestein heraus, manchmal mit Asche und Gasen manchmal nur mit Asche und Gasen. Ein Vulkan raucht daher auch nie. Rauch ist das Ergebnis von Verbrennung. Ein Vulkan gibt Gase ab vornehmlich Wasserdampf, Kohlendioxid und Schwefeldioxid und noch eine ganze Menge an anderen, kleineren Mengen von Gasen.

    Die Unberechenbarkeit von Vulkanen ist vollkommen richtig bemerkt. In Chile zum Beispiel ist ein 9000 Jahre schlummernder Vulkan plötzlich und sehr heftig explodiert. Der war selbst den Einheimischen als Vulkan gar nicht bekannt – nur ein paar Geologen wussten davon. Solche Kandidaten gibt es auch in Japan. Und der Sakurajima ist ein ganz besonders aktiver und explosiver Vulkan. Ein großer Ausbruch, die richtige Richtung der Aschewolke und schon regnet es feinste Asche über das AKW in 50 Kilometer Entfernung. Da kann es zu Kurzschlüssen kommen. Also Japan ist der denkbar ungünstigste Platz für Atomkraft. Einen günstigen gibt es ohnehin nicht. Dieses Jahr gab es ein schweres Erdbeben in Kalifornien (Reno) in einer Gegend, die als sehr ruhig galt. Und ein AKW in Kalifornien liegt direkt an einer sehr großen Verwerfung, die schon lange ruhig ist und wo sich sicher Spannung aufbaut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: