Reinhard Müller, FAZ: Der „falsche Prophet“ vermisst Protestmassen

Lichtgeschwindigkeit 4744

am Dienstag, 5. August 2014

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Massakermenschen

Massakermenschen

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Zum Leitkommentar Titel, FAZ, am 4. August 2014 von Reinhard Müller.

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Wir haben uns angewöhnt, Fernsehbilder und Photoabbildungen zu glauben. Dabei weiß längst jeder, dass Bilder gefälscht werden.

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Wer digitale Werkzeuge kennt, weiß, dass ein aus Punkten zusammengesetztes Bild aus austauschbaren Punkten besteht. Es gibt keinen Unterschied zwischen Original und Kopie. Wer in die gepixelte Bilddatei Veränderungen einpixelt, kann dieses tun, ohne eine Spurenfälschung zum ursprünglich möglicher Weise “analogen“ Abbildungsgegenstand zu hinterlassen. Digitales Bild und Vorbild bilden keine reale Analogie. Keiner kann das Verifizieren und Kontrollieren.

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Wenn nun die Redakteure und Text- und Themenzuschneider der Massenmedien ständig ihre Auswahlentscheidungen für Themen und Titel sowie gegen Themen und Titel treffen, dann verlieren sie möglicherweise in der Betriebsblindheit des Alltags das schlechte Gewissen dazu, was sie Alles durch weglassen oder verstärken FÄLSCHEN.

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Wen jucken schon die redaktionellen Entscheidungen von gestern, wenn plötzlich der Haifisch auf den Bauch gedreht silberweiß aufblitzt, während der gerade noch Blauschwarz dahinschoss (Johannes Climacus)?

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Sie drucken und senden und müllen die Nervensysteme voll, mit Halbwahrheiten, Untreue und Bullshit. Das Geräusch macht schwerhörig und schließlich sagt die innere Stimme:

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Die veröffentlichten Informationen dienen immer nur der Macht des Geschäftes, niemals der Macht der Wahrheit, der Aufklärung und der Menschenrechte.

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Der heutige Journalismus besteht aus Propagandaschweinereien, denen der Triumpf der Stärke alles gilt und Moral und Gerechtigkeit medienmäßig bestenfalls dem Gespött und der Schadenfreude dienen.

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FOLGE: Geht man heute auf die Straße oder an den Kneipentisch und hört, was und was alles nicht geredet wird, wird man sofort sehen und hören:

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Es geht um die Erleichterung der Selbsterleichterung, um die privaten Krankheiten und Probleme, aber nicht um die Leben und Tod entscheidenden Fragen der Politik, die im Namen der freien Menschen veranstaltet und durchgezogen wird.

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Der Citoyen einer demokratischen Zivilperson ist nicht mehr witzfähig, weil schon das Wort kaum jemand kennt. Zu glauben, was DIE MEDIEN bringen, wird bestenfalls ausgelacht.

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Als Orientierungswert, mit sozialen Folgen und politisch-sozialen Konsequenzen, hat die Information und Kommunikation der Gesellschaft, im Köln des Jahres 2014 jedenfalls, abgedankt. Geräuschpegel und der Schwall der Werbeästethik bestimmen die Form. Inhalte werden ausgedacht und angestrickt.Ich verlange, dass an Hochschulen und in der Wissenschaft, Fähigkeiten entwickelt und gelehrt werden, die Urteilskraft ermöglichen. Das dümmliche Achselzucken des Marshall McLuhan: The Medium darf nicht länger angehimmelt werden.

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Dietmar Moews meint: Ob es dem Redakteur Reinhard Müller, der seit Jahren in der Frankfurter Allgemeine Zeitung die Tageslagen von gestern durch solche von heute, und danach, von morgen, auswechselt und manchmal die Übersicht verlieren mag, eigentlich klar ist, wie sehr er dem retouchierten Foto von Josef Stalin entspricht?

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Gestern las ich unter der Autorenangabe „Reinhard Müller – Der ferne Sinn“, auf der Titelseite der FAZ, oben rechts, den Kommentar – auszugsweise: „…wirksam für die heutige europäische Politik zu werben (…) Staaten die sich so erbittert bekämpften, sind institutionell verbunden (… ) tiefe Skepsis sowie Gleichgültigkeit gegenüber militärischen Einsätze und den Phrasen, die sie rechtfertigen sollen (… ) stößt der Krieg .. auf Ablehnung, hat aber keineswegs die Massen zum Protest auf die Straßen getrieben…“.

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Ja, Herr Müller, sind sie ein Zyniker, ein Dummbax oder nur ein Zeilengeldschmierer? Sie schreiben es ja schon selbst: PHRASEN, DIE RECHTFERTIGEN SOLLEN.

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Ist Ihnen denn nicht sonnenklar, dass ihnen niemand mehr irgendetwas glaubt – egal, was sie da drucken lassen?

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Wir leben heute, im Jahr 2014, in der Postmoderne. Da glaubt keiner mehr an das Höher, Schneller, Weiter. Alle wissen, jede Nachricht ist nicht die Folge von Wissen, sondern von Macht.

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Und es bleibt dem Konsumenten der irreführenden Geräusche lediglich die Hitlerschlauheit – man sagt:

 

Ich weiß es nicht, ich wusste nichts, wir wurden von Leo Löwenzhal aufgeklärt und von Reinhard Müller ins Abseits der Desinformatiomn geführt.

 

Diese Verpitbullung der Gesellschaft beruht auf dem Putinismus der Multiplikatoren und Redakteure.

Die Reaktion der Masse? – wa,lieber Herr reinhard Müller ist Masse? wer soll das sein? wenn nicht sie selbst? Sind sie auf die Straße gegangen? Also ist doch eine Reaktion, die wir selbst zeigen, natürlich nicht ein Protest-Massaker, auf den Straßen, gegen den Massakerstaat.

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Bestenfalls verstehen wir wenn die Propaganda des Massakerstaates vorschlägt, Gaza solle doch eine UN-Verwaltung bekommen, dass , was?

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Natürlich, dass der Massakerstaat selbst endlich eine UN-Staatsgewalt bekommt, wo nach einer geltenden Verfassung des Massakerstaates, nach festgelegten Staatsgrenzen und nach rechtsstaatlichen Prinzipien, Staat geübt wird, wie ein Staat unter Staaten ohne Massaker und ohne ständige Übergriffe leben können sollte.

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