VOLLGELD und das Fähnlein der sieben Aufrechten

Lichtgeschwindigkeit 4734

am Freitag, 1. August 2014

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DIETMAR MOEWS "Et in Argentina ego" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Et in Argentina ego“
Öl auf Leinwand

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Bildung entsteht im Umgang mit Staunen und Entdecken, Erkennen und Wissen – das beginnt mit Fragen. Fragen – nicht Rätsel.

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Die LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blogbeiträge werden täglich nach Durchsicht der publizierten aktuellen Medienlage abgefasst. Das ist der SERVICE. Dr. Dietmar Moews liest seit vielen Jahren täglich die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, neues deutschland, taz, Kölner Stadt-Anzeiger, ferner werden im internationalen Presseladen die internationalen Ausgaben anderer Länder abgegrast. Unter besonderen Hinweisen werden weitere deutsche Zeitungen benutzt, Stuttgarter Zeitung, BILD, WELT, ZEIT, FAS, Frankfurter Rundschau, Hamburger Morgenpost, Mannheimer Morgen, Sächsische Zeitung, Tagesspiegel und viele andere.

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Regelmäßig werden FOCUS, SPIEGEL, WELTWOCHE und Cicero bemüht, dazu die Onlineangebote all dieser Verlage je nach Relevanz wie auch guardian.uk.com oder nytimes.com. Das anliegende TV-Programm und durchgängig hauptsächlich die Informationssendungen und Online-Optionen des Deutschlandfunks Köln. Da wächst im täglichen Flow ein gründlicher Überblick zusammen, während der Fachmann und Soziologe seine persönliche Domänen zusätzlich einsetzt, z. B. das Zimmermannshandwerk im Abbund oder der Seehafenbau im Tidebereich mit Slipanlagen -eine schlüpfrige Sache.

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HEUTE also Neue Zürcher Zeitung (NZZ, Mittwoch, 23. Juli 2014 Seite 27) mit einer guten Initiative: VOLLGELD:

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DIETMAR MOEWS "Cien Australes" Öl auf Leinwand

DIETMAR MOEWS
„Cien Australes“
Öl auf Leinwand

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In den zivilisierten Verfassungen findet sich auch eine Regelung zum Geld: Danach liegt die „Geldschöpfung in öffentlicher Hand“ – man nennt das auch: „Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes.“

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Hier also eine Schweizer Initiative zu dem Problem, dass Geldwert und Geldmenge durch eigenartige Kreditvergaben von Banken Inflation und Blasen und in der Folge dann diese unsäglichen Kreditblasen-Spekulationen und Kasino-Unsitten jeden realwirtschaftlichen Gesellschaftsbetrieb zugrunde richten.

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Und hier kommt nun dem Verehrer des einzigartigen Schriftstellers und Malers, also ein Malerdichter, die Figur des „Meyerlein“ aus dem „Grünen Heinrich“ entgegen, dazu jetzt hier als „Das Fähnlein der sieben Aufrechten“, Novelle von Gottfried Keller:

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Es wird eine Zeit kommen, wo in unserem Lande, wie andernwärts, sich grosse Massen Geldes zusammenhängen, ohne auf tüchtige Weise erarbeitet und erspart worden zu sein; dann wird es gelten, dem Teufel die Zähne zu weisen; dann wird es sich zeigen, ob der Faden und die Farbe gut sind an unserem Fahnentuch.“

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Simon Gemperli, der NZZ-Autor, der den Vollgeld-Initiativler Hansruedi Weber interviewt, meint: „Die Sache wird von den Gegnern kompliziert dargestellt, doch Weber sagt: „Die meisten Leute glauben, nur die Nationalbank würde Geld schöpfen. Sobald dieser Irrtum ausgeräumt ist, versteht man die Vollgeld-Reform leicht“. Es geht um „Sichtbarmachung“ des ursprünglichen Zustands, nicht um die Schaffung eines komplizierten neuen Systems. Das Volksbegehren sei eigentlich eine „Durchsetzungsinitiative“. Denn in der Verfassung stehe, dass das Geld- und Währungswesen Sache des Bundes ist.

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Über einen Zusammenbruch des Finanzsystems will Weber nicht spekulieren: „Ich weiß aber, dass das heutige System nicht haltbar ist“. Den Einwand, das System funktioniere doch im großen Ganzen nicht schlecht, lässt er nicht gelten. Das stimme vielleicht jetzt und in Bezug auf die Schweiz, aber nicht in anderen Ländern und in der Zukunft.

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7.Juni2014

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Dietmar Moews meint: Mir scheint folgerichtig, zu versuchen die Valutierung der eigenen Währung realwirtschaftlich anzukoppeln.

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Die kapitalistische Generalbehauptung, eine Marktwirtschaft müsse Wachstumsraten erzeugen – egal, ob durch Leitungswachstum oder durch Luftgeldaufblähung – ist blanke Ideologie.

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Denn jede Wettbewerbswirtschaft funktioniert. Bei Leistung entsteht Reichtum, bei Leistungsschwäche entsteht Mangel.

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Die künstliche Verschuldungswachstums-Spirale ist Betrug und dient einzig all den Abzockern, die dieses Wirtschaftssegment „Kasino-Finananzspiele“ mit ihren unproduktiven Tricks melken.

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