Anti-HILLEL bei WIKIPEDIA in der Flash-Communication

Lichtgeschwindigkeit 4724

am Dienstag, 29. Juli 2014

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Schnelle Information? Unit starten, Google anklicken, Suchwort aktuell anklicken, WIKIPEDIA anklicken.

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Wer fähig ist, primitive Texte und Zahlenangaben semantisch aufzunehmen, hat nach einer schnellen Information aus dem Netz die Stichworte, die heutzutage auf dem Marktplatz und in Internetz-Blogs zulässig und geeignet sind, sich im Augenstaub und am sogenannten Netz-Geräusch zu beteiligen.

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Jeder, der mehr versteht und mehr Wissen zu einem Thema hat, als Google aktuell und Wikipedia in Echtzeit bereitstellen, verliert seinen Zugang zur gemeinsamen Geräuscherzeugung.

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Hier zählt allein Majorität versus Minorität: Der MOB bestimmt, so wie man versucht öffentlich zu kommunizieren. An dieser Grobmechanik giften professionelle Propagandisten fortwährend zielgerichtet bzw. irreführend mit.

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Die heutige Massaker-Propaganda behauptet 87 Prozent der Israelstaatsbürger unterstützen das Massaker. Man sieht, demnach gibt es nur 13 Prozent arabischer Staatsbürger bzw. auch die Araber sind für Netanjahus Gemetzel.

Das ist nicht glaubhaft. Das ist ein Umfrageergebnis nach dem Kuckucksprinzip.

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Man sieht, wir kommen so langsam von der Goldenen Regel Hillels zur Eisenholzregel Netanjahus.

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Wer wollte das analysieren oder gar aufmischen? Oder lieber Grillen fangen?

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Das eine ist das Verhalten – das andere, das Erklären. Kurz, man kann jedes Verhalten mit Erklärungen nach eigenem Vorteilsdenken beschönigen.

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ISRAEL, JUDENTUM, HILLEL, EROBERUNGSKRIEG, PROPAGANDA, ANTISEMITISMUS – das sind die Versatzstücke, deren Wirkung man kennen muss, um zu kapieren, was das einmalige Massaker Israels gegen Gaza betriff.

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ZUGINSFELD 26 DMW 198 cm / 198 cm von DIETMAR MOEWS 1999 in Dresden gemalt

ZUGINSFELD 26 DMW 198 cm / 198 cm von DIETMAR MOEWS 1999 in Dresden gemalt

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Und aufgepasst: Hier wechseln wir mal nicht zum Lieblingsthema der Massakerpropagandisten, hier reden wird vom Massaker in Gaza heute und nicht von Auschwitz, heute. Wir interessieren uns nicht für Gleichsetzung in Vergleichen. Kein vergleichbares Verbrechen zum heutigen Gazaverbrechen interessiert hier.

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Will Israel Palästina entvölkern? Will Iran Israel entvölkern? Will Israel Gaza entwaffnen? Will Gaza Israel entwaffen?

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Oder wollen wir einfach mal nach der Goldenen Regel  tauschen? Israel kriegt die Hamas-Raketen und Hamas die israelischen? Gaza dann mit Iron Dome? Israel drei Wochen ohne Wasser? Gaza mit sicherem zivilem Flughafen? Israel ohne Kraftwerk? Israel ohne tote Kinder?

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Nein. Hitler hatte den Kopfschuss. Göring die Zyankalikapsel – es rächt sich stets persönlich. Hillel starb vermutlich aus Altersschwäche. Das goldene Kalb bleibt das goldene Kalb.

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GAZA: 1,8 Millionen Einwohner auf einem 14 Kilometer breiten Küstenstreifen, weniger als 50 Kilometer Mittelmeerküste, als Kriegsgeiseln des modernsten Militarismus des Jahres 2014 – der ganzen Welt.

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Diese totalitäre Dimension in der Einmaligkeit verbietet es, sich mit Vergleichen zu behelfen. Netanjahu ist nicht Hitler – die Mittel der Hitlerei waren nicht total überlegen. Der Zusammenbruch im Jahr 1945, in dem weite Teile der Weltbevölkerung und der Welt vernichtet, zerstört oder beschädigt worden waren, gleicht nicht der Einseitigkeit von Palästina.

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Ähnlich ist die stumme Unterstützung der Netanjahu-Massaker gegen Gaza durch die restliche Welt. Der Hitlerkrieg konnte solche Parteilichkeiten lange Zeit nutzen. Die nicht am Hitlerkrieg beteiligte Welt hätte es anders versuchen können.

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Heute steht Heute auf dem Spiel, nicht die Vorgeschichten, nicht eine Urgeschichte, nicht die Ursprünge, nicht die Ursachen. Es kommt auch nicht auf die Zukunftshoffnungen oder Glaubensinhalte an. Es zählt allein die momentane Zerstörung, die sich mit aller Sprachgewalt als Problemlösungen signiert – bis hin zum Sprachverbot.

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Ein früheres Israel und ein früheres Judentum kann heute nicht Leitbild sein, weil das frühere Israelvolk in seiner Geschichte verfangen ist. Alle historisch bekannten israelischen Werte haben eine historisch bekannte praktische Geschichte, die niemand wünscht zu erleiden. Gerade das heutige Israel ist ja geradezu überwölbend mit der Anklage der eigenen Geschichte verfangen und geistig-selisch besetzt. Israel möchte es lieber anders, will aber nicht mit besseren Kulturen tauschen oder davon Vorteile annehmen. Das ist Selbstbestimmung und das Selbstbestimmungsrecht – und es entspricht einer falsch verstandenen orthodoxen Interpretation von „Israel – das auserwählte Volk“, das auf „Armageddon“ hinausmuss. So sagen sie es mir – und jeder sagt was anderes.

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Im Jahre neun unserer Zeitrechnung lebte in Baylonien und in Palästina der jüdisch gläubige Semit Hillel (110 vor bis 9 nach). Er soll also über einhundert Jahre alt geworden sein, quasi hundert Jahre vor dem christologish-historischen Jesus geboren und noch Zeitgenosse mit Jesus gewesen sein.

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Vor zweitausend Jahren wurden in Palästina zahlreiche semitische Sprachen gesprochen. Semitisch bezeichnet also die Sprachzusammenhänge, nicht Rasse oder Stammesrealien. Schriftsprache lebte zur Hillelzeit in Geschriebenem der antiken Griechen, also Griechisch. Dazu als Obrigkeitssprache war Römisch-Lateinisch (es geschah in der Zeit, als der römische Kaiser Augustus …in Jerusalem). Die Barfußgänger (Fußvolk) redeten Hebräisch, Aramäisch in diversen regionalen semitischen Ausprägungen, bis hin zu ägyptisch-arabischen Sprachen – alles das wurde täglich gesprochen – aber keineswegs aufgeschrieben und keineswegs gelesen.

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Aufgeschriebene Textgüter einer allgemeinen öffentlichen Textkultur gab es vor 2000 Jahren in Palästina nicht, weil die vorhandenen Texte verschiedene Sprachen hatten und die Öffentlichkeit nicht lesen konnte (es gab noch keine Volkschulpflicht). Ob Jesus tatsächlich mit einer Torarolle in der Hand – wie bei Monty Pythons „Leben des Brian“ – die Bergpredig gehalten hat, kann man nicht wissen – denn: konnte Jesus denn lesen? – er soll ja ein Naturtalent gewesen sein: Welche Sprache? – woher könnte er eine Torarolle bezogen haben (etwa geklaut?)?

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Es gab Internetz, Google und Wikipedia nicht. Ein Glaubenskanon des abrahamitischen Eingott-Judentums des „Stammes Davids“ bestand in den ritualisierten Gebeten und Psalmen und in der folkloristischen Gewalt der Rabbiner – immer unter der römischen Polizeigewalt.

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In jener Vorzeit hatte der Schriftgelehrte Hillel eine von den damaligen Israeliten anerkannte berühmte Deutungsmacht über die überlieferten Tora-Texte (hauptsächlich die sogenannten „fünf Bücher Mose“ – Pentateuch -).

Der vielzitierte Mose war allerdings nicht eine (1ne) historische Person, sondern mehrere nicht weiter bekannte Autoren unter dem Sammelnamen Mose, für Textsammlungen (im christlichen Alten Testament), die außerdem in der Tora nicht in der zeitlichen Entstehungsfolge angeordnet sind:

Die Geschichte spielt da bereits im sogennnten Ersten Buch Mose – das gar nicht das frühest geschriebene älteste ist bzw. man hat nur griechische Kopien oder (Qumran-Höhlenfunde) abweichende Inhalte, als die Schöpfungsgeschichte noch gar nicht geschrieben war: Menschen wurden mal aus der Rippe, mal aus Lehm geformt, Gott war mal einer allein, mal eine ganze Fußballmannschaft einer Götterschar). Aber es geht ja um heutigen Glauben, nicht um altes Wissen.

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Hier erscheint also vor 2000 Jahren Hillel, als historische Tatsache des „Judentums“ der semitischen „Israeliten“. – Wanderjuden und Kasaren oder Internetz- und Weltjuden gab es zu jener Zeit noch nicht.

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Wie viele Israeliten gab es damals? Eintausend? Zwölfmal Zwölftausend – ausgerechnet Einhundert vierzigtausend (so viele wie der Rattenfänger von Hameln erreichte?). Man glaubt ja nicht Alles – nur, was man glauben will.

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Hillel interperiert die zusammengewürfelten Texte, die die Israeliten als ihre eigenen ansahen, und suchte eine israelisch-menschliche Richtung des guten Verständnisses hineinzulegen.

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KURZ: Bei allem Blut und Boden der überlieferten Tora-Texte formulierte Hillel eine ganz umgängliche Lebensart für den Stamm und seine Religionspraktiken. Eine wichtige war die „Goldene Regel“.Hillel wird diese folgende Aussage zugeschrieben: „

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Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht. Das ist die ganze Tora und alles andere ist nur die Erläuterung; geh und lerne sie.“– Der Babylonische Talmud

Die heutige Propaganda der Netajahu-Landraub und-Massakerpolitik der Israeliten in Palästina argumentiert nicht für oder gegen jüdischen Kultus, jüdische Geschichte, nicht für oder gegen Hillel – es ist heute blanker irrationaler Militarismus gegen Gaza.

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Die Militaristen haben sich dafür einen Propaganda-Kampfbegriff zurechtgelegt, der heißt Antisemitismus. Fragt man nach, was das denn sei, ANTISEMITISMUS? Wird ohne Umstände dargelegt: Der von Netanjahu genutzte Antisemitismus hat nichts mit Semitismus, nichts mit Fremdenhass oder Fremdenangst, nichts mit stereotypem Vorurteilsverhalten von Menschengruppen unter- und gegeneinander zu tun. Praktisch ist Antisemitismus der Sammelbegriff jeglicher Erscheinung von Ablehnung, Kritik, Widerstand gegen die Militärpolitik des heutigen Israels: Wer die Praktiken des Militär-Israel nicht akzeptiert, ist aus Sicht der Propagandisten ein Antisemit. Damit ist der Antisemitismus durch den mehrdeutigen Gebrauch des Wortes begrifflich abgeschafft.

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Einerseits ist die Massakerpolitik nicht im Geiste des jüdischen Hillel möglich – andererseits kommt die Massakerpolitik nicht ohne Propaganda aus.

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Der alte Hillel kann zu bedeutenden Teilen als geistiger Vorläufer des heutigen Katholikenpapstes Franz verstanden werden.

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Die deutsche Solidarität mit Juden kann nur auf das Schicksal der deutschen Juden und auf die deutsche Schuld der Hitlerei und Judenvernichtung bezogen werden. Das bedeutet auf das heutige Israel bezogen: Alle heutigen israelischen Staatsbürger, die den Landraub, die Siedlungen, die Zwei- oder Einstaatentheorie, die sich dem Hillel verbunden fühlen und die praktische Kriegsdemokratie Netanjahus nicht wünschen, verdienen unsere Solidarität – das Massaker nicht.

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Die deutsche Schuld kann nur Ablehnung der Massakerpolitik und Unterstützung der Nichtmassaker-Juden bedeuten.

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