Natan Sznaider sagt es: Natürlich frisst der Teufel in der Not Fliegen.

Lichtgeschwindigkeit 4670

am Sonntag, 13. Juli 2014

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Nun kann man ja sagen: was redet der? Für wen darf der Sznaider sprechen? Alle Vergleiche hinken sowieso.

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DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE Israel -Barrenturnen

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Israel -Barrenturnen

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Natan Sznaiders moralischer Kurzschluss: Wer wie die Leute in Tel Aviv oder Jerusalem unmittelbar von Raketen bedroht wird, der verliert natürlich NATÜRLICH seine Möglichkeiten, der eigenen Waffengewalt Rücksichtnahmen auf unschuldige Menschen anzulegen.

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Sznaider verglich Tel Aviv mit Frankfurt oder Hamburg. Hat er dabei an Berlin und Hamburg, an Köln und Pforzheim seit 1941 gedacht? Hinkt der Vergleich nicht etwas? Nein?

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Wenn Sznaiders Vergleich nicht hinkt, dann beendet er hiermit einseitig die Historikerdebatte. Denn, was den Israelis in Jerusalem natürlich an Mitmenschlichkeit in der gegenwärtigen Bedrohung fehlt, das ging auch den Deutschen natürlich verloren. Deren Bedrohung und Elend war praktisch unvergleichbar größer.

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Wenn es heute so, wie bei Natan Sznaider, einfach ist, mit Natürlichkeit zu begründen, was in der Historikerdebatte als das „voraussetzungslos Böse“ und in der Folge die Kollektivschuld ist, wegzuwischen, dann kann das von Sznaider relativierte GAZA demnächst Gas erwarten.

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Natan Sznaider sagte im DLF am 13. Juli 2014: „Viele Israelis hätten zwar Verständnis für die Situation der Palästinenser, doch in der aktuellen Situation des Raketenbeschusses müsse die Empathie zurückstehen, sagte der israelische Soziologe Natan Sznaider im DLF. Da könne man „nicht mit Kindergartenpädagogik kommen“, dass Gewalt Gegengewalt erzeuge. In der jetzigen Situation, in der Israel von Raketen beschossen werde, könne Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf den vollen Rückhalt in der Bevölkerung setzen. Die moderne Gesellschaft etwa in Tel Aviv sei nicht anders als die in Frankfurt oder Hamburg. Die Menschen wollten abends Fußball gucken „und plötzlich kommen dann die Raketen“, sagte Natan Sznaider, Soziologieprofessor in Tel Aviv, im Deutschlandfunk.

In so einer Situation denke man zunächst einmal an sich selbst. Da sei es schwierig, Empathie zu zeigen. Sobald sich die Situation wieder beruhige, gebe es in Israel durchaus Bevölkerungsteile, die in einem größeren Rahmen dächten und Verständnis für die Situation der Palästinenser hätten. In dem Moment aber, in dem die Raketen kämen, würde das zurückgestellt. Da könne man auch „nicht mit Kindergartenpädagogik kommen“, dass Gewalt Gegengewalt erzeuge. Es sei „ganz klar“, dass es „bei solchen Aktionen auch Gegenaktionen“ gebe.

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Die Gründe für die Gewalt liegen tiefer.

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Der Tod der israelischen und des palästinensischen Jugendlichen sei lediglich der Auslöser für die neue Welle der Gewalt gewesen. Die eigentlichen Gründe liegen aber tiefer, erläuterte Sznaider. Der Friedensprozess sei seit längerem zum Stillstand gekommen, und es mangele den Palästinensern an Perspektiven. Die Hamas habe an Macht und Einfluss verloren. Deshalb habe diese die israelische Regierung mit dem Raketenbeschuss ganz bewusst zu Luftangriffen provoziert. Da stecke ein „politisches Kalkül“ dahinter.

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Sznaider äußerte sich zuversichtlich, dass es in den kommenden Tagen zu einer Waffenruhe kommen werde. Beide Seiten müssten jetzt „so ein bisschen Pingpong spielen“, um anschließend sagen zu können, „wir haben gewonnen“. Danach kehre man zum Status Quo zurück. „Und in anderthalb Jahren wird es dann wahrscheinlich wieder losgehen.“ Solange es keinen umfassenden Friedensplan gebe, werde die Gewalt weitergehen, so der Soziologe.

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Dietmar Moews meint: Mister Gorbatchev open this gate. Es gibt doch keinerlei Zweifel daran: Wer die Waffengewalt hat, hat auch die Macht, Verständigung und Versöhnung zu initiieren.

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Es ist die Bankrotterklärung der jüdischen Kultur gegenüber dem militärischen Machtkomplex, nicht mehr als archaische Armageddon-Erfüllungen im Schilde zu führen. Israel führt – nicht Hamas, nicht Hisbollah, nicht Zionisten, nicht das deutsche Judentum, nicht das europäische Judentum.

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Man kann das israelische Gemüse, das auf palästinensischem Acker angebaut wird, boykottieren.

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Man kann den militärischen Machtkomplex nicht boykottieren.

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