DIETMAR MOEWS AKTUELL: Friedensdiskussion als Lokalpolitik

Lichtgeschwindigkeit 4648

am Mittwoch, 9. Juli 2014

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ZUGINSFELD

IN DER KÖLNER SÜDSTADT, Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen

AKTUELL DREIUNDZWANZIGSTE Ausgabe am Mittwoch, den 9. Juli 2014:

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Wer mal über Südfrankreich Richtung Deutschland bei klarem Himmel im Flugzeug Richtung Deutschland saß, staunt, wie aus einem vertrocknetem lehmfarbenen Land so langsam ein saftiges Grün wird. Das liegt an den jährlichen Wassermengen, die heruntergeschüttet kommen.

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ZUGINSFELD bei Regen in der Mainzer Straße/nördlich Eierplätzchen) Köln Südstadt am 9. Juli 2014

ZUGINSFELD bei Regen in der Mainzer Straße/nördlich Eierplätzchen) Köln Südstadt am 9. Juli 2014

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Die Ausstellung als Aufstellung ZUGINSFELD, zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt, zeigt heute einen weiteren vollregnerischen PAUSENTAG.

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Heute kommt das ZUGINSFELD-Motto: Keine neue Friedensbewegung, bevor die alte nicht verbraucht ist (Layos Dayatos)

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Einige Tafelbilder wurden in ein Trockenlager befördert. Die nächsten Sonnentage werden hervorkommen:

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Die lokalpolitische Diskussion über Kunst und Malerei:

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ZUGINSFELD Kirchentag Halle Georgenkirche 1997 Mitteldeutsche Zeitung

ZUGINSFELD Kirchentag Halle Georgenkirche 1997 Mitteldeutsche Zeitung

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Die ortswechselbedingte (nicht Galerie sondern Straßenraum) Kunstausstellung begegnet Passanten, die meist Wege machen und kaum Extrazeit zum Verweilen haben.

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Bei solchen Passanten, die ein eigenes Kunstinteresse haben, muss das nicht durch eine beliebige Kunst in einer beliebigen Aufstellung von Tafelnbilder in der Platanenallee Mainzer Straße (nördlich Eierplätzchen), Kölner Südstadt, angesprochen werden.

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Solche Passanten, die sich angesprochen fühlen, sind in zwei GRUPPEN zu unterscheiden, nämlich:

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mehrere, zusammen vorbeikommende Passanten oder

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Einzelpassanten.

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Die unterscheiden sich in ihrem Verhalten gegenüber den an Bäumen schräg lehnenden Tafelbildern: In Gruppen schweigt man oder redet man. Wenn geredet wird, kommt es zur Beachtung zunächst eines Bildes, dann mehrerer Bilder.

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Drei Reaktionsweisen entstehen bei einer solchen Gruppe dadurch:

Einerseits wird in einem aus der Gruppe kommenden Passantentempo eine vorübergehende Betrachtung und Beachtung auch zur Sprache gebracht.

Zweitens ist es möglich, dass eine solche Gruppe einen Moment verweilt und sich in Einzelbetrachter auflöst.

Drittens handelt es sich um Freizeit-Partygänger, die meist lärmend vorbeiziehen oder sogar in vandalisierende Anwandlungen verfallen, ein Bild beschädigen, es mitschleppen und zertreten, im Kung-Fu-Sprung ihre Sportlichkeit demonstrieren.

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Wenn ein Einzelpassant durch die Allee kommt, ist – wenn die Verweilzeit gegeben ist und der Passant Kunstkenntnis mitbringt – zu sehen, dass sehr eingehend geschaut wird. Die Texte werden gelesen. Zusammenhänge der Tafelbilder untereinander und der Texte werden teilweise identifiziert.

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Solche Ausstellungsbetrachter, die sich angesprochen fühlen, etwas Zeit der Bilderbetrachtung zu nutzen, sind sehr aufgeschlossen für Erläuterungen dazu – Sinn und Zweck eines solchen Ausstellungsunterfangens: ZUGINSFELD als Antwort auf den Bundespräsidenten Joachim Gauck und seine Militärakzente.Anknüpfend ergeben sich Gespräche über Kunst im Allgemeinen, Malerei heute, Kommunikation als öffentliche Politik und als freie Kunstinitiative: Haben Sie keine Angst? Ist das nicht riskant?

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Bislang haben sich sichtbar noch keine Aktivierungen oder Aktivitäten anderer Bürger im Sinne des ZUGINSFELD von Dietmar Moews, hier ab 17 Juni 2014, gezeigt. Insbesondere findet über die Einzelansprache nicht ad hoc eine kollektivierende politische Initiierung statt.

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Die IT-Revolution darf nicht zur virtuellen Fernfuchtelei verkommen. Deutschland kann die Welt nicht militärisch befrieden.

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https://www.youtube.com/watch?v=xotmrWmtsLw&feature=youtu.be

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Wir können miteinander sprechen.

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