DER TOD NATÜRLICH Helmut Schmidt Hans Dietrich Genscher Elisabeth Käsemann

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am 8. Juni 2014

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Natürlich ist der Tod. Wer natürlich oder unnatürlich ein Leben geschenkt bekam, erwartet doch am Ende den Tod. Einem anderen Menschen ans Leben gehen oder sein Leben nicht zu retten, wenn es möglich wäre, wer dem Leben ein Ende setzt, verlässt die Gemeinschaft im Geist. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, heute Mitherausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT und Ex-Vizekanzler und Bundesinnen- und -außenminister Hans-Dietrich Genscher haben im Jahr 1977 den Tod für Elisabeth Käsemann gewählt. Es steht bestialisch auf ihrem Konto. Es stinkt bis in den Dreißigjährigen Krieg zurück und in alle Zukunft: Lasciate ogni speranza!

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Ich empfehle Elisabeth Käsemann 1977 – darüber war eine Dokumentation, der FERNSEHTIPP: DAS MÄDCHEN – Donnerstag, 22.45 Uhr ARD. Von Eric Friedler.

Es müsste auch in einer TV-Mediathek anzuschauen sein. Man muss es sehen.

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Sie wurde gefoltert und ermordet – und der DFB spielte dazu Fußball. Torwart Sepp Mayer ist heute empört: Man hätte es nicht gewusst – die Fußballer hätten Frau Käsemann gerettet. Paul Breitner wagt es ebenfalls, ein schlicht moralisches Urteil abzugeben: man hätte helfen müssen. Ja – das will ich glauben. Der DFB sind eben Dreckschweine, denen bis heute nichts anderes einfällt als Verantwortung nicht auszuüben? unterlassen sie Hilfeleistung? Was ist der Preis Frau Hamm-Brücher (damals Staatssekretärin: „Man wollte nicht auffallen“)? Wird man dafür vom Staat als Verband und als Vereine steuerbegünstigt?

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Ich war auch Spieler im DFB – als Kind: Preußische Farben der Sportfreunde Springe, Schwarz-Weiß.

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Der DFB-Präsident wusste von dem Tod durch Folter und Ermordung, als die Deutschen zum Fußball, ein Jahr vor der WM 1978, in Argentinien waren: NEUBERGER tat nichts und sagte nichts, außer: Wir sind immer für die Menschenrechte eingetreten, ob Ost, ob West, Süd und Nord – zum Mord in Buenos Aires. Die Deutschen spielten schön am 5. Juni 1977. Der DFB-Präsident Neuberger wußte von Käsemanns Tod, er wusste auch von SIEMENS und MERCEDES und ALLIANZ-Geschäften. Doch er unternahm nichts. Er sagte das Spiel nicht ab, er protestierte nicht, er informierte die Spieler nicht.

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…Und es konnte geschehen,“ so schreibt es Anne Burgmer im Kölner Stadt-Anzeiger am 5. Juni 2014, „was nicht geschehen durfte. Während Österreich und England inhaftierte Staatsangehörige durch diplomatischen Druck freipressen konnten, ließen deutsche Politiker und Fußballfunktionäre unzählige Möglichkeiten aus, das Leben von Elisabeth Käsemann zu retten. Vielleicht hätte schon ein Anruf genügt, wie der langjährige DFB-Direktor Horst R. Schmidt einräumt.“

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Ich weiß es nicht, warum Genscher nichts tat, fragen Sie ihn, ich weiß es nicht“, sagte Klaus von Dohnanyi der Staatssekretär, der nichts tat.

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Man hatte den Kopf voll mit Fußball und mit den deutschen RAF-Terroristen, in deren politischen Ausstrahlungs-Kreis man das Opfer Käsemann rechtlos abqualifizierte – ich sehe noch, wie sich Jürgen Peter Boock im Interview mit Professor Michael Buback, dem Sohn des vertuschten Bundesanwalts Siegfried Buback, auf die Schenkel schlägt: „Wenn das wahr ist …“

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Hildegard Hamm-Brücher und Klaus von Dohnanyi, die Staatssekretäre des damals zuständigen Außenministers Genscher geben es heute – für die totgemachte Elisabeth Käsemann zu spät – vor den Kameras dieser Dokumentation zu. Hamm-Brücher (FDP) und Dohnanyi (SPD) sehen es und gestanden es nun öffentlich ein: SCHULD.

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Hamm-Brücher sagte wörtlich: Man wollte sich nicht exponieren.

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Die damals die Rettung von Elisabeth Käsemann unterlassenden Schmidt, Genscher, Hamm-Brücher, Dohnanyi, Hermann Neudecker-DFB, Horst Schmidt-DFB, dazu der unsägliche Unterlassungs-Haupttäter, der deutsche Botschafter in Buenos Aires, Jörg Kastl – ein inferiorer Altnazi-Mickerling jenseits jeglicher menschlicher Reife – sie alle gehören ins Buch der Schande: in die Büchse der Pandora.

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DAS MÄDCHEN – ARD-Dokumentation mit Interviews von ERIC FRIEDLER –

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Eric Friedler hat das Material und den Personalzuschnitt zu dem Tod von Elisabeth Käsemann so gut erarbeitet, dass es beim einmaligen Anschauen einen Faden ergibt, der lückenlos gedacht ist. FRIEDLER hat Ursachen und Schuldfragen, die ganze Konkludenz eines Komplexes erfassend, zahlreiche Kronzeugen und selbst persönlich betroffene Folteropfer reden lassen, Vergewaltigung? Elektroden an Klitoris und Brustwarzen – trajinando sendas me gustabe andar, natürlicher Tod mit Schmidt und Genscher.

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Auf nach Blasilien – ein Kaugummi ist noch.

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Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

Malerische Übernachtung auf dem Weg einer Überführung nach Sizilien

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Man kann zwar auch so kotzen, aber was sich Genscher und Schmidt geleistet haben – furchtbar. Es wirft ein Licht auf die Krise im großen Krisenstab und den Tod von Hans-Martin Schleyer im Kofferaum von Audi. Da kann selbst der vorbestrafte Rummenigge nur stottern. Von U. Hoeneß und Beckenbauer (Franz Wurst), die damals 1977 beide Nationalspieler waren und zum Fußball in Buenos Aires nur wussten: WIR wollen gerne spielen.Von denen hört man jetzt mal wieder gar nichts. Hoeneß weiß natürlich auch von den Bestechungsbriefumschlägen Beckenbauers für die WM in Deutschland, Hoeneß weiß über Blatter und Platini, über DFB, Über UEFA, über FIFA nur, dass er da nicht PROMI werden möchte. Hoeneß genügt sich als FC Bayern-Promi und als Landsberg am Lech-Promi. Genügsamkeit ist auch schön.

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Dietmar Moews meint: Ich schreibe das hier, weil Anstand und Fairness verbessert werden, nur wenn Druck auf Schwächlinge wie Hoeneß, Beckenbauer, Helmut Schmidt, Horst R. Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher, Dohnanyi gemacht wird. Bei DFB-Hermann Neudecker und Botschafter Jörg Kastl hätten auch Pranger, Rädern oder Teeren und Federn nicht geholfen.

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Helmut Schmidt und Genscher bekennen sich bis heute nicht. Ihnen mangelt noch immer die Einsicht, sich persönlich bekennen zu müssen oder im Dreck zu bleiben: Schmidt-Schnauze ganz klein, wenn der Tod natürlich ein Meister aus Deutschland ist. Die geächteten Juden aus dem Johannäum grüßen Schmidt, der nichts gewusst haben will.

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