Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4484

am 3. Juni 2014

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…X,8

Die Zumutung im Schönen ist dessen unabweisbare Selbstwürde, geziemend wirksam als Botschaft, Maßgestalt und Sinnkraft seines Inhaltswahren.

Durch Annahme der dreifachen Gabe beteiligt sich das empfängliche Wesen im sinnmehrenden Geiste am Nutzwirken des Formguten.

Ermutigt von geführtem Wahrnehmen, beginnt alsbald im Willigen das kunstwürdige Innewerden zu gedeihen.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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