Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4477

am 1. Juni 2014

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…X,6

Die Unmittelbarkeit im Schönen ist die offenbare Wirkfülle seines unentstellten Zeugerischen; also die Treffkraft ganzheitlichen Entsprechens des Sinnfällig-Formguten einer Gefüge-Einheit.

Jeweils durch Sinnsondern entsteht aus bestimmtem Inhatlswahrem das Notwendige der Gestaltungs-Anlässe; und aus diesen erwächst durch Sinnmehren überzeugendes Formengut des Schönen.

Wird Treffliches durch geistgeführtes Können in Überwirkliche gesteigert, gelingt das Vortreffliche.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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