Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4463

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am 28. Mai 2014

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…X,2

Die Ordnung im Schönen ist die Zucht des Formguten im Dienste des Inhaltswahren, – denn dieses ist das Formgewissen.

Durch sinntreue Maßnahmen des Zeugerischen entstehen gewissenhafte Maßgaben des Entsprechens im Sinnfälligen.

Doch Sinnsicht führt allein mittels Wohlgeformtheit aller Werkteile zur Gestaltordnung, und durch diese erst zur zweckbedingten Nutzwirkung einer Gefüge-Einheit.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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