Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4430

am 19. Mai 2014

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IX,5

Das Urteil im Schönen ist jenes inhaltswahre Sinngerechte, das die Gefäßwürde einer werdenden Gefüge-Einheit bestimmt.

Durch zeugerische Prüfsamkeit entsteht mit der formguten Entsprechung das Unweigerliche im Sinnfälligen des Gestaltbefundes.

Das Ur teilt sich im Geiste des Werdens mit in unerschöpflicher Formenvielfalt; jede sinnerfüllte Form behält daher den Wertrang eines Ur-Teils aus dem Werden.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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