Von der Unermeßlichkeit des Schönen

 

Lichtgeschwindigkeit 4412

am 14. Mai 2014

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VIII,12

Der Seher im Schönen ist der Augenblick des Offenbarwerdens von Sinnmehrendem zeugerischen Ursprungs in einer Gestalt-Entsprechung, die inneres Gleichgewicht erkennen lässt.

Mit dem Dasein eines formguten Maßgefüges erst befindet sich Seherisches jeweils im Erweisgrade heilsamen Nutzwirkens.

Der sinnfällig-inhaltswahre Befund beweist durch sein Erfülltsein die Herkunft aus beseelter Schau.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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