Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4390

am 9. Mai 2014

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VIII,7

Der Rüger im Schönen ist der Überdruß am Menschlichen, den das Innewerden empfindet, sobald ein sinnmehrendes Werk geschaffen ist.

Mit dem Dasein der offenbaren Entsprechung wird vieldeutiges Formgutes wirksam, das eigenmächtig urteilt.

Übermenschliche Vorwürfe aus dem Gefüge-Selbst des Gewordenen halten das Werkgewissen wach und stellen dem Zeugerischen neue Aufgaben.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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