Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4367

am 2. Mai 2014

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VII,12

Der Segen im Schönen ist ein Vorausgesandter jenes Bundes mit der Seinsmacht des Guten, auf welchem alles Heil beruht.

Mit einer gemeisterten Sinngefüge-Einheit ist zwar etwas Wohlgeformtes geschaffen, aber damit vom Gestalter her noch nicht bewiesen, dass er der Liebe und der Weisheit folgt.

Deshalb ist der Segen im Schönen erst ein Vorbote des möglichen Bündnisses mit dem Allguten.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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