Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4359

am 1. Mai 2014

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VII,10

Der Tiefsinn im Schönen ist der Gründer des Inhaltswahren und somit der Erwecker des Formguten einer entsprechenden Gefügeordnung.

Mit dem Dasein eines Grundsinns wird im Zeugerischen jenes Läuternde wirksam, das die Schaffensabläufe lenkt und für deren Gelingen bürgt.

Alles sinnmehrende Gestalten ist ein Umbilden von Förderlichem, dem dergestalt höhere Wertgrade der Echtheit erschlossen werden.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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