Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4356

am 30. April 2014

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VII,9

Der Fernsinn im Schönen ist jener Wittergeist, kraft dessen das Zeugerische für die Unberechenbarkeit des Werkgeschehens sorgt.

Mit dem Fortweisen des Vernünftlerischen schirmt Inhaltswahres das Formgute einer werdenden Gebilde-Einheit vor allem Entstellenden.

Schau bewahrt sowohl vor Mißbrauch von Entsprechungen, als auch vor Leichtsinn im Vollbringen.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 

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