Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Lichtgeschwindigkeit 4352

am 29. April 2014

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VII,8

Der Wäger im Schönen ist der Seher des Vollendungszustandes einer werdenden Gefüge-Einheit, die er im Ordnungsgeiste des Formguten läutert und reinigt.

Mit dem behutsamen Hinlenken eines bestimmten Zeuggutes auf dessen sinnmehrendes Wirkziel wird zugleich die dichteste Entsprechung zu seinem Inhaltswahren geschaffen.

Das Seherische erweist sich dergestalt als das Dienlichste: – es vollbringt Wundersames.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

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